Kondenswasser am Fenster (80er): Ursachen, fehlende Dichtung & Sofortmaßnahmen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um Kondenswasserbildung an Kunststofffenstern aus den 80er Jahren, mutmaßlich aufgrund fehlender oder defekter Fensterdichtungen. Ein Experte bestätigt das Fehlen der inneren Überschlagsdichtung. Es wird die Möglichkeit einer bewussten Entfernung zur Zwangsbelüftung angesprochen, sowie wirtschaftliche Gründe für das Weglassen von Dichtungen in der Vergangenheit.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Kondenswasser am Fenster (80er): Ursachen, fehlende Dichtung & Sofortmaßnahmen?

Hallo,
das vierte Jahr in folge muss ich feststellen, dass sich in der kalten Jahreszeit extrem viel Kondenswasser an den Kunststoff-Fenstern bildet, auch teilweise am Rahmen. Auch beim Heizen ist ruck zuck wieder kalt im Raum wenn ich die Heizung runterfahre. Die Fenster sind irgendwann in den 80 ern eingebaut worden. Ich vermute, dass es damals vergessen worden ist eine Dichtung an den Fensterflügeln anzubringen. Letzte Woche war einer von der Wohnungsverwaltung bei mir, jedoch behauptet er, dass dort keine Dichtung hin gehört. Ich habe ein paar (leider etwas unscharf) Fotos auf meiner Seite publiziert.
Ich hoffe hier ist Jemand der mir dieses beantworten kann?
  • Name:
  • Armin
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige fachliche Beurteilung durch zertifizierten Energieberater oder Sachverständigen für Bauphysik und Schimmelpilz – Kondenswasser kann bereits zu verborgener Schimmelbildung und Bauschäden geführt haben.

    🔴 KRITISCH: Keine Eigenreparaturen an der Gebäudehülle vornehmen, solange die Ursache (Dichtung, Fuge, Dampfsperre, Verglasung) nicht zweifelsfrei identifiziert ist – falsche Maßnahmen verstärken Feuchteeintrag und Schimmelrisiko.

    ⚠️ WICHTIG: Regelmäßiges, stoßweises Lüften mindestens 3–4× täglich für 5–10 Minuten bei geöffnetem Fenster (nicht kippen!) – besonders nach Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Verwendung von luftdichten Folien, Dampfsperrfolien oder "Heimwerker-Dichtungen" ohne bauphysikalische Absicherung – Risiko der Kondensatfallen und schädlicher Feuchtesperre im Bauteil.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich sehe, dass Sie mit Kondenswasserbildung an Ihren Kunststofffenstern zu kämpfen haben. Da die Fenster aus den 80er Jahren stammen, ist es wahrscheinlich, dass die Dichtungen porös geworden sind oder fehlen. Dies führt zu Wärmeverlust und Kondensation.

    Mögliche Ursachen:

    • Fehlende oder defekte Fensterdichtungen: Dies ist die wahrscheinlichste Ursache.
    • Schlechte Isolierung der Fensterrahmen: Bei älteren Fenstern kann die Isolierung unzureichend sein.
    • Hohe Luftfeuchtigkeit im Raum: Durch Kochen, Duschen oder Wäschetrocknen kann die Luftfeuchtigkeit steigen.
    • Unzureichendes Lüften: Feuchte Luft muss regelmäßig abgeführt werden.

    🔴 Gefahr: Anhaltende Kondensation kann zu Schimmelbildung führen, was gesundheitsschädlich ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Fensterdichtungen auf Beschädigungen und ersetzen Sie diese gegebenenfalls. Lüften Sie regelmäßig und stoßweise, besonders nach dem Kochen oder Duschen. Lassen Sie die Fenster von einem Fachmann überprüfen, um weitere Ursachen auszuschließen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein typisches Problem mit Kunststofffenstern aus den 1980er Jahren: massive Kondenswasserbildung an Fenstern und Rahmen sowie ein schnelles Auskühlen des Raumes. Die Vermutung des Nutzers, dass eine Dichtung an den Fensterflügeln fehlt, ist fachlich nachvollziehbar, da Fenster dieser Bauart oft mit einfachen oder gar keinen Dichtungen ausgestattet wurden. Die Aussage des Wohnungsverwalters, dass dort keine Dichtung hingehört, ist jedoch fachlich falsch und widerspricht den grundlegenden Anforderungen an die Gebäudedichtheit und Wärmedämmung.

    🔴 Gefahr: Die massive Kondenswasserbildung stellt ein erhebliches Risiko für Schimmelpilzbildung dar. Feuchtigkeit an Fenstern und Rahmen kann in die Bausubstanz eindringen und zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie Bauschäden führen. Das schnelle Auskühlen des Raumes deutet auf eine unzureichende Wärmedämmung hin, was zu erhöhten Heizkosten und einem unangenehmen Raumklima führt.

    ➕ Ergänzung: Neben der fehlenden Dichtung sollten auch die Fensterbeschläge auf ihre Funktion überprüft werden. Oft lassen sich Fensterflügel durch Nachjustieren der Beschläge wieder dichter an den Rahmen anpressen. Zudem ist eine regelmäßige Lüftung (Stoßlüften) in der kalten Jahreszeit essenziell, um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Eine einfache Sofortmaßnahme ist das Anbringen von selbstklebenden Dichtungsbändern aus dem Baumarkt, um die Zugluft zu minimieren.

    ⚠️ Korrektur: Die Behauptung des Wohnungsverwalters, dass keine Dichtung an die Fensterflügel gehört, ist fachlich unhaltbar. Fenster benötigen zwingend Dichtungen, um die Gebäudehülle luftdicht abzuschließen und Wärmeverluste zu vermeiden. Eine fehlende Dichtung führt zwangsläufig zu den beschriebenen Problemen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Fensterfachbetrieb mit einer detaillierten Analyse der Fenster. Lassen Sie prüfen, ob die Fenster nachgerüstet werden können (z.B. mit neuen Dichtungen und Beschlägen) oder ob ein Austausch wirtschaftlich sinnvoller ist. Dokumentieren Sie die Mängel schriftlich und fordern Sie die Wohnungsverwaltung schriftlich zur Mängelbeseitigung auf. Bis zur Lösung lüften Sie mehrmals täglich stoßweise und heizen Sie die Räume gleichmäßig, um die Luftfeuchtigkeit zu senken.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Beschreibung deutet auf erhebliche bauphysikalische Mängel bei den Fenstern aus den 1980er Jahren hin: massives Kondenswasser an Scheiben und Rahmen sowie ein deutlich beschleunigter Wärmeverlust beim Absenken der Heizleistung weisen auf mangelhafte Wärmedämmung und fehlende oder defekte Dichtungssysteme hin.

    🔴 Gefahr: Langfristig führt anhaltende Kondensbildung zu Schimmelbildung im Fensterrahmenbereich, insbesondere hinter oder unter dem Rahmen – ein gesundheitsrelevantes Risiko, das nicht unterschätzt werden darf.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage der Wohnungsverwaltung, dass "keine Dichtung hin gehört", ist fachlich falsch: Alle Fensterflügel – auch aus den 1980er Jahren – benötigen eine funktionstüchtige Dichtung (meist Gummi- oder Kunststoffdichtung), um Luftdichtheit und Wärmedämmung sicherzustellen.

    ➕ Ergänzung: Neben fehlender Dichtung sind weitere Ursachen wahrscheinlich: veraltete Einfachverglasung, undichte Fugen zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk, fehlende oder beschädigte Dampfsperre im Maueranschluss sowie mangelnde Lüftungskultur im Raum.

    🔴 Gefahr: Die Kombination aus hoher Luftfeuchte, kalten Oberflächentemperaturen und fehlender Luftdichtheit begünstigt nicht nur Schimmel, sondern auch Bauteilschäden wie Holzfaulnis bei Holzrahmen oder Korrosion bei Metallkomponenten.

    ✅ Zustimmung: Die Vermutung des Nutzers, dass die Dichtung fehlt oder defekt ist, ist fachlich plausibel und entspricht typischen Alterserscheinungen bei Fenstern dieser Bauzeit – viele damalige Kunststofffenster wurden mit minderwertigen oder nicht altersbeständigen Dichtungsmaterialien ausgestattet.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater oder Sachverständigen für Schimmelpilz und Bauphysik, um Oberflächentemperaturen, Luftfeuchte und Dichtigkeit zu messen – eine fachgerechte Beurteilung vor Ort ist zwingend erforderlich, bevor Sofortmaßnahmen ergriffen werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Fehlende oder defekte Dichtung ist die wahrscheinlichste Ursache für Kondenswasser an 80er-Jahre-Kunststofffenstern.
    • Allen gemeinsam: Die Behauptung der Wohnungsverwaltung "keine Dichtung gehört hin" ist fachlich falsch und wird einstimmig korrigiert.
    • Einigkeit bei der Gefährdung: Anhaltende Kondensation führt zu Schimmelbildung und gesundheitlichen Risiken – alle nennen dies als 🔴 KRITISCH.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI benennt primär Innenraumfaktoren (Luftfeuchte, Lüftungsverhalten); DeepSeek und Qwen betonen stärker bauteilbedingte Defizite (Fugen, Dampfsperre, Verglasung).
    • GoogleAI sieht Dichtungsersatz als erste praktische Maßnahme; DeepSeek und Qwen priorisieren vorab eine fachliche Messung (Temperatur, Feuchte, Dichtigkeit) und warnen vor unbewerteten Eigenreparaturen.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek nennt Nachjustierung der Beschläge und selbstklebende Dichtungsbänder als Sofortmaßnahme – kein anderes Modell erwähnt Beschlagsjustierung.
    • Qwen ergänzt explizit die Gefahr von Holzfaulnis/Korrosion und weist auf undichte Fugen zwischen Rahmen und Mauerwerk sowie fehlende Dampfsperre im Anschluss hin – nicht in den anderen Analysen enthalten.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI legt nahe, Dichtungen selbst zu ersetzen; DeepSeek und Qwen warnen klar vor Eigenreparaturen ohne vorherige fachliche Diagnose – hier wird das Vorsichtsprinzip zugunsten der sichereren Einschätzung (DeepSeek/Qwen) angewendet.

    👉 Empfehlung: Priorisierung der fachlichen Diagnose vor jeglichem Handeln – alle Modelle sind sich einig, dass die Mängel systemisch sind und nicht isoliert behoben werden können.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Fehlende Dichtung am Fensterflügel Alle drei KI-Modelle bestätigen dies als zentrale, fachlich plausible Ursache – auch im Widerspruch zur Aussage der Wohnungsverwaltung.
    Gefahr von Schimmelbildung Einheitlich als 🔴 KRITISCH bewertet; alle betonen gesundheitsrelevante und bauschädigende Folgen bei Verzögerung.
    Notwendigkeit einer Fachdiagnose DeepSeek und Qwen fordern explizit Messung (Temperatur, Luftfeuchte, Dichtigkeit); GoogleAI verweist auf "Fachmann", jedoch weniger konkret – Konsens: keine Eigenbeurteilung, sondern Vor-Ort-Beurteilung durch zertifizierten Experten.
    Ursache: Einfachverglasung / schlechte Isolierung ⚠️ Qwen und DeepSeek nennen dies als ergänzende Ursache; GoogleAI erwähnt "schlechte Isolierung der Rahmen", aber nicht explizit Einfachverglasung – Abwägung notwendig, da typisch für 80er-Jahre-Fenster.
    Eignung von Selbstklebe-Dichtungsbändern DeepSeek nennt sie als Sofortmaßnahme; Qwen und GoogleAI schweigen dazu – Qwen warnt generell vor ungeprüften Maßnahmen, was implizit deren Nutzung kritisch einordnet. Sicherere Einschätzung: ❌ nicht ohne vorherige Fachprüfung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater oder Sachverständigen für Bauphysik, um die konkrete Ursache(n) zu messen und dokumentieren – dies bildet die verbindliche Grundlage für alle weiteren Schritte, einschließlich Mängelrüge gegenüber der Wohnungsverwaltung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Verborgener Schimmel hinter Fensterrahmen oder in der Dampfsperre Gesundheitsgefährdung (Atemwegserkrankungen), schwierige und teure Sanierung, Mietminderung möglich
    🔴 Risiko Fehlende oder falsche Dampfsperre im Fensteranschluss Feuchteeintrag in die Wandkonstruktion, Tauwasserbildung im Mauerwerk, langfristiger Bauteilschaden
    🔴 Risiko Ungeprüfte Eigenreparatur (z. B. Folien, Dichtungsbänder) Einschluss von Feuchtigkeit, Verschärfung der Kondensation, Entstehung neuer Kondensatfallen
    🔴 Risiko Ignorieren der Mängel durch die Wohnungsverwaltung Rechtliche Verantwortung bleibt beim Vermieter, aber dokumentierte Untätigkeit gefährdet Ihre Ansprüche (z. B. Mietminderung, Schadensersatz)
    🔴 Risiko Langfristige Unterkühlung der Raumoberflächen Erhöhte Heizkosten, ungesundes Raumklima, verstärkte Kondensatbildung – Teufelskreis
    ✅ Chance Energieberatung mit Förderung (z. B. BAFA) Kostenübernahme für Messung und Gutachten, ggf. Einleitung einer energetischen Sanierung mit Zuschuss
    ✅ Chance Dokumentierte Mängel als Grundlage für Fensteraustausch Verpflichtung des Vermieters zum Austausch gegen energieeffiziente Fenster (EnEVAbk./ GEG-Konformität)
    ✅ Chance Verbessertes Raumklima nach Sanierung Reduzierte Allergie- und Infektrisiken, gesteigertes Wohlbefinden und Wohnwert
    ✅ Chance Regelmäßiges Stoßlüften als Sofort-Maßnahme Unmittelbare Senkung der Luftfeuchte, Hemmung der Schimmelentwicklung – ohne Kosten
    ✅ Chance Rechtliche Durchsetzung über Mietrecht (§ 535 BGBAbk.) Mängelrüge, Mietminderung, Schadensersatzanspruch – bei ordnungsgemäßer Dokumentation durchsetzbar

    Orientierungshilfen

    1. Fachliche Diagnose beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. über das BAFA-Verzeichnis) oder Sachverständigen für Bauphysik, um Temperatur, Oberflächenfeuchte und Luftdichtheit zu messen – notieren Sie Datum und Ergebnisse.
    2. Mängel schriftlich dokumentieren: Fotografieren Sie Kondenswasser an Scheibe und Rahmen, fehlende Dichtungen und kalte Stellen; ergänzen Sie mit einem handschriftlichen Lageplan und Datum.
    3. Schriftliche Mängelrüge an die Wohnungsverwaltung: Senden Sie ein formloses, aber datiertes und eingeschriebenes Schreiben mit Fotodokumentation und der Aufforderung zur Mängelbeseitigung innerhalb von 14 Tagen.
    4. Regelmäßiges Stoßlüften umsetzen: Öffnen Sie alle Fenster 3–4× täglich für 5–10 Minuten – immer bei voll geöffnetem Fenster, niemals auf Kipp; nutzen Sie dabei ein Hygrometer zur Kontrolle (Ziel: <60 % relative Luftfeuchte).
    5. Fördermittel prüfen: Informieren Sie sich beim BAFA oder Ihrer Stadt über Zuschüsse für Energieberatung und ggf. Fensteraustausch – viele Programme übernehmen bis zu 80 % der Beratungskosten.
    6. Fensterbeschläge überprüfen lassen: Beauftragen Sie einen Fensterfachbetrieb mit der Prüfung und ggf. Nachjustierung der Beschläge – oft reicht dies, um Druck und Dichtigkeit zu verbessern, ohne Dichtungswechsel.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kondensation
    Der Übergang von gasförmigem in flüssigen Zustand, z.B. von Wasserdampf zu flüssigem Wasser. Kondensation tritt auf, wenn feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft und abkühlt. Verwandte Begriffe: Verdunstung, Luftfeuchtigkeit, Taupunkt.
    Fensterdichtung
    Ein Material, das zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel angebracht wird, um das Eindringen von Luft, Wasser und Schall zu verhindern. Fensterdichtungen bestehen meist aus Gummi, Silikon oder Schaumstoff. Verwandte Begriffe: Dichtstoff, Isolierung, Fugendichtung.
    Luftfeuchtigkeit
    Der Anteil von Wasserdampf in der Luft. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt die Kondensation an kalten Oberflächen. Verwandte Begriffe: Relative Luftfeuchtigkeit, Sättigungsdampfdruck, Taupunkt.
    Wärmebrücke
    Ein Bereich in der Gebäudehülle, der eine höhere Wärmeleitfähigkeit aufweist als die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken führen zu erhöhten Wärmeverlusten und können Kondenswasserbildung begünstigen. Verwandte Begriffe: Isolierung, Dämmung, EnEV.
    Schimmelbildung
    Das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, die durch Feuchtigkeit begünstigt werden. Schimmelbildung kann gesundheitsschädlich sein und sollte umgehend beseitigt werden. Verwandte Begriffe: Sporen, Myzel, Fungizid.
    Stoßlüften
    Eine Form des Lüftens, bei der Fenster für kurze Zeit vollständig geöffnet werden, um einen schnellen Luftaustausch zu ermöglichen. Stoßlüften ist effektiver als dauerhaft gekippte Fenster. Verwandte Begriffe: Querlüften, Fensterlüftung, Luftaustausch.
    Isolierglas
    Eine Verglasung, die aus zwei oder mehr Glasscheiben besteht, die durch einen Zwischenraum getrennt sind. Der Zwischenraum ist mit einem Edelgas gefüllt, um die Wärmedämmung zu verbessern. Verwandte Begriffe: Wärmeschutzglas, Mehrscheibenverglasung, Ug-Wert.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum bildet sich Kondenswasser an meinen Fenstern?
      Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft. Die Luft kühlt ab und kann die Feuchtigkeit nicht mehr halten, wodurch sie sich als Kondenswasser niederschlägt. Bei älteren Fenstern mit schlechter Isolierung oder defekten Dichtungen tritt dieses Problem häufiger auf.
    2. Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit in meiner Wohnung senken?
      Regelmäßiges Lüften ist entscheidend. Stoßlüften Sie mehrmals täglich für einige Minuten, um die feuchte Luft auszutauschen. Vermeiden Sie es, Wäsche in der Wohnung zu trocknen, und verwenden Sie beim Kochen einen Dunstabzug. Luftentfeuchter können ebenfalls helfen, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren.
    3. Welche Arten von Fensterdichtungen gibt es und welche ist die richtige für mich?
      Es gibt verschiedene Arten von Fensterdichtungen, darunter Gummidichtungen, Schaumstoffdichtungen und Silikondichtungen. Die Wahl der richtigen Dichtung hängt vom Fenstertyp und der Größe des Spalts ab. Im Baumarkt oder beim Fensterbauer erhalten Sie die passende Dichtung für Ihre Fenster.
    4. Kann ich Fensterdichtungen selbst austauschen?
      Ja, in den meisten Fällen können Sie Fensterdichtungen selbst austauschen. Entfernen Sie die alte Dichtung und reinigen Sie die Nut gründlich. Drücken Sie dann die neue Dichtung gleichmäßig in die Nut. Achten Sie darauf, die richtige Größe und Art der Dichtung zu verwenden.
    5. Was kann ich tun, wenn das Kondenswasser trotz neuer Dichtungen nicht verschwindet?
      Wenn neue Dichtungen das Problem nicht lösen, kann die Ursache in der Isolierung der Fensterrahmen oder der Glasscheiben liegen. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, über den Austausch der Fenster nachzudenken. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um die beste Lösung für Ihre Situation zu finden.
    6. Wie oft sollte ich meine Fenster lüften?
      Ich empfehle, mindestens drei- bis viermal täglich für etwa fünf bis zehn Minuten stoßzulüften. Besonders wichtig ist das Lüften nach dem Duschen, Kochen oder Schlafen, um die entstandene Feuchtigkeit abzuführen.
    7. Welche Rolle spielt die Heizung bei der Kondenswasserbildung?
      Eine gleichmäßige Beheizung der Räume hilft, Kondenswasserbildung zu reduzieren. Kalte Oberflächen begünstigen die Kondensation. Achten Sie darauf, dass alle Räume ausreichend beheizt sind und die Heizkörper nicht durch Möbel verdeckt werden.
    8. Ist Kondenswasser an Fenstern immer ein Zeichen für ein Problem?
      Nicht unbedingt. Gelegentliche Kondenswasserbildung an kalten Tagen ist normal. Wenn jedoch ständig Kondenswasser auftritt oder sich sogar Schimmel bildet, sollten Sie die Ursache untersuchen und Maßnahmen ergreifen.

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  2. Fenster undicht – Fehlende Dichtung: Ursache & Lösung

    Foto von Jürgen Sieber, Glasermeister u. ö.b.u.v.Sachverständiger

    Großes Lob
    Klasse,
    die Fotos sind prima, und erkennen kann man auch was.
    Um es kurz zu machen, es fehlt hier die innere Überschlagsdichtung. Diese muss bei allen Kunststoff-Fenster-Systemen vorhanden sein.
    Offenbar wurde die Dichtung entfernt (oder gar nicht eingezogen) um eine gewisse Zwangsbelüftung in den Wohnungen zu erreichen.
    Reklamieren Sie auf jeden Fall die fehlende Dichtung
    MfG
    Jürgen Sieber
  3. Fenstererneuerung: Wirtschaftlichkeit und fehlende Dichtungen

    Foto von Klaus-Hermann Ries

    Hier im Kohlenpott ...
    Hier im Kohlenpott war es bei einigen Fensterbauern "aus wirtschaftlichen Gründen" üblich, die Dichtungen wegzulassen. Mittlerweile gibt es keine Nachrüstprodukte mehr und die Fenster werden wegen Undichtigkeit erneuert. Dafür haben die Hausverwaltungen damals das günstigste, aber scheinbar nicht das wirtschaftlichste Angebot gewählt. Gut, dass sie verglichen haben.
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kondenswasser am Fenster: Ursachen, Dichtungsprobleme & Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um Kondenswasserbildung an Kunststofffenstern aus den 80er Jahren, mutmaßlich aufgrund fehlender oder defekter Fensterdichtungen. Ein Experte bestätigt das Fehlen der inneren Überschlagsdichtung. Es wird die Möglichkeit einer bewussten Entfernung zur Zwangsbelüftung angesprochen, sowie wirtschaftliche Gründe für das Weglassen von Dichtungen in der Vergangenheit.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Fenster undicht – Fehlende Dichtung: Ursache & Lösung fehlt die innere Überschlagsdichtung, was zu Wärmeverlust und Kondenswasser führen kann. Dies sollte reklamiert werden.

    💰 Zusatzinfo: Im Beitrag Fenstererneuerung: Wirtschaftlichkeit und fehlende Dichtungen wird erwähnt, dass das Weglassen von Dichtungen aus wirtschaftlichen Gründen in der Vergangenheit üblich war, was langfristig zu Fenstererneuerungen aufgrund von Undichtigkeit führt. Dies kann die Heizkosten erhöhen und Schimmelbildung begünstigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Fensterdichtungen auf Vollständigkeit und Beschädigung. Kontaktieren Sie gegebenenfalls einen Fachmann für Fensterreparatur oder -austausch, um Wärmeverlust und Kondenswasserbildung zu reduzieren. Achten Sie auf ausreichend Lüften, um die Luftfeuchtigkeit zu senken und Schimmelbildung vorzubeugen.

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