Gefrorenes Kondenswasser am Fenster: Ursachen, Risiken & Lösungen bei Weru-Fenstern?
In diesem Forum sind Sie: Fenster und Außentüren📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Bei sehr niedrigen Außentemperaturen kann Kondenswasser an Weru-Fenstern gefrieren, besonders am Randverbund. Der U-Wert am Scheibenrand ist deutlich höher als in der Scheibenmitte, was zu niedrigeren Temperaturen und Eisbildung führt. Eine Reklamation ist bei diesen Bedingungen in der Regel nicht notwendig. Die Temperatur an der Innenseite der Scheibe kann unter den Gefrierpunkt fallen.
Gefrorenes Kondenswasser am Fenster: Ursachen, Risiken & Lösungen bei Weru-Fenstern?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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🔴 KRITISCH: Gefrorenes Kondenswasser weist auf eine signifikante thermische Schwachstelle hin – Risiko von Bauschäden (Holzfäule, Dichtungsversagen), Schimmelbildung in Laibung und Sturz sowie argonverlustbedingtem Glaseinheitsversagen.
🔴 KRITISCH: Sofortige thermografische Untersuchung durch zertifizierten Energieberater oder Fenstersachverständigen erforderlich, um Kältebrücken, Montagefehler oder defekte Randverbunddichtung zu identifizieren.
⚠️ WICHTIG: Raumluftfeuchte dauerhaft unter 50 % halten – Messung mit Kalibriertem Hygrometer und konsequentes Stoßlüften (3–4× täglich, 5 Minuten) besonders nach Kochen, Duschen oder Wäschetrocknen.
⚠️ WICHTIG: Dichtungen visuell und haptisch prüfen; bei Rissen, Sprödigkeit oder unvollständigem Flügelschluss Fensterfachbetrieb unverzüglich beauftragen – keine Eigenreparatur.
⚠️ WICHTIG: Dokumentation aller Eisbildungen mit Datum, Außentemperatur, Raumluftfeuchte und Fotos – Grundlage für mögliche Gewährleistungs- oder Garantieansprüche gegenüber Weru.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie sich Sorgen machen, wenn Kondenswasser an Ihren Weru-Fenstern gefriert. Bei sehr niedrigen Außentemperaturen kann Kondensation an Fenstern auftreten, besonders an Wärmebrücken.
Mögliche Ursachen für gefrorenes Kondenswasser:
- Hohe Luftfeuchtigkeit im Raum: Besonders in der Küche entsteht viel Feuchtigkeit beim Kochen.
- Wärmebrücken: Diese entstehen oft am unteren Rand der Scheibe oder am Fensterrahmen.
- Undichte Fenster: Kalte Luft kann eindringen und die Kondensation verstärken.
- Hoher Dämmwert (K-Wert) des Fensters: Obwohl ein guter K-Wert wünschenswert ist, kann er bei extremer Kälte die Oberflächentemperatur der Scheibe so weit senken, dass Kondensat gefriert.
🔴 Gefahr: Anhaltende Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen, besonders in den Fensterlaibungen.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Dichtungen Ihrer Fenster und lüften Sie regelmäßig, besonders nach dem Kochen. Bei anhaltender Eisbildung empfehle ich, einen Fensterfachbetrieb zu kontaktieren, um die Ursache zu klären und mögliche Mängel zu beheben.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Bildung von gefrorenem Kondenswasser am unteren Rand eines Weru-Fensters mit einem U-Wert von 1,1 W/(m²K) bei extremen Außentemperaturen von bis zu -20 °C. Die Beobachtung, dass sich Kondensat bildet, ist bei solch niedrigen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit im Innenraum tatsächlich nicht ungewöhnlich. Allerdings stellt das Gefrieren dieses Kondensats einen kritischen Punkt dar, der über eine normale Erscheinung hinausgeht.
🔴 Gefahr: Das Gefrieren von Kondenswasser am Fensterrahmen oder an der Glasscheibe kann auf eine unzureichende Wärmedämmung des Fensters oder eine mangelhafte Abdichtung hinweisen. Dies birgt das Risiko von Bauschäden, da das Tauwasser bei Temperaturwechseln in das Mauerwerk oder die Fensterkonstruktion eindringen und zu Schimmelbildung oder Holzfäule führen kann. Zudem deutet die Eisbildung auf eine lokale Kältebrücke hin, die den Wärmeverlust erhöht und die Energieeffizienz des Gebäudes beeinträchtigt.
➕ Ergänzung: Der U-Wert von 1,1 W/(m²K) ist für ein Fenster aus den 2000er Jahren akzeptabel, jedoch nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik (moderne Fenster erreichen 0,7-0,9 W/(m²K)). Bei extremen Minusgraden kann die innere Oberflächentemperatur des Glases unter den Taupunkt fallen, selbst wenn das Fenster technisch einwandfrei ist. Entscheidend ist die relative Luftfeuchtigkeit im Raum: Werte über 50-60% begünstigen Kondensation massiv. Eine unzureichende Lüftung oder hohe Feuchtigkeitsquellen (Kochen, Pflanzen, Wäschetrocknen) verschärfen das Problem.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass gefrorenes Kondensat "normal" sei, ist nicht korrekt. Während flüssiges Kondensat bei extremen Bedingungen temporär auftreten kann, ist die Eisbildung ein Indikator für eine dauerhafte Unterschreitung der kritischen Oberflächentemperatur. Dies kann auf eine defekte Randverbunddichtung (z.B. Argon-Verlust), eine beschädigte Dichtung am Flügelrahmen oder eine fehlerhafte Montage (Kältebrücke durch den Rahmen) hindeuten. Eine Reklamation beim Hersteller Weru ist daher durchaus berechtigt, insbesondere wenn das Phänomen wiederholt auftritt.
👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie ein detailliertes Protokoll mit Fotos der Eisbildung und notieren Sie die Raumtemperatur sowie die Luftfeuchtigkeit (mit einem Hygrometer). Kontrollieren Sie die Dichtungen auf Beschädigungen und prüfen Sie, ob die Fensterflügel korrekt schließen. Reduzieren Sie die Raumluftfeuchtigkeit durch häufiges Stoßlüften (3-4x täglich für 5 Minuten). Beauftragen Sie einen zertifizierten Fensterfachbetrieb oder einen Energieberater mit einer Thermografie-Aufnahme, um Kältebrücken zu identifizieren. Reichen Sie die Ergebnisse bei Weru zur Prüfung einer Garantieleistung oder Nachbesserung ein. Bei älteren Fenstern kann der Einbau von verbesserten Gläsern oder eine nachträgliche Dämmung der Laibung erforderlich sein.
KI-Analyse (Qwen)
Bei extremen Außentemperaturen von bis zu -20 °C und einem U-Wert von 1,1 W/(m²K) ist die Bildung von Kondenswasser am unteren Fensterrand – insbesondere in feuchter Raumluft wie der Küche – physikalisch erklärbar, aber nicht unkritisch.
Die Gefrierbildung des Kondensats weist jedoch auf eine signifikante Oberflächentemperaturunterschreitung hin, die deutlich unter dem Taupunkt der Raumluft liegt; dies ist ein klarer Indikator für eine thermische Schwachstelle im Fensteraufbau oder der Einbausituation.
🔴 Gefahr: Gefrorenes Kondenswasser führt zu wiederholtem Auftauen und Einfrieren, was langfristig zu Schäden am Fensterrahmen, der Dichtung und der Verglasungseinheit führen kann – insbesondere bei Weru-Fenstern mit Kunststoff- oder Verbundrahmen.
🔴 Gefahr: Dauerhafte Feuchteansammlung am Fenstersturz oder in der Fensterlaibung begünstigt Schimmelpilzbildung, insbesondere bei unzureichender Lüftung – ein gesundheitlich relevantes Risiko, das nicht bagatellisiert werden darf.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass dies "normal" sei, ist irreführend: Ein U-Wert von 1,1 ist für derartige Minusgrade heute nicht mehr ausreichend, um Kondensatbildung zu vermeiden – moderne Fenster erreichen U-Werte von 0,7–0,8 W/(m²K) oder besser.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist nicht nur der Fenster-U-Wert, sondern auch die korrekte Montage mit wärmebrückenfreiem Anschluss an die Gebäudehülle sowie die Raumluftfeuchte (ideal: 40–50 % bei 20 °C) und ein regelmäßiges, stoßartiges Lüften – insbesondere nach Kochen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater oder Sachverständigen für Fenstertechnik (z. B. nach DINAbk. 4108-7 oder mit Zertifizierung durch die Energie-Effizienz-Experten-Liste), um eine thermografische Untersuchung und eine detaillierte Beurteilung der Wärmebrücken sowie der Einbausituation vorzunehmen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Gefrorenes Kondenswasser ist keine Normale Erscheinung, sondern ein kritischer Hinweis auf thermische Schwachstellen.
- Alle nennen Schimmelbildung in Laibung/Sturz als gesundheitsrelevantes und bauschädliches Risiko bei anhaltender Feuchte.
- Alle fordern regelmäßiges Stoßlüften und Reduktion der Raumluftfeuchte auf 40–50 % als unverzichtbare Sofortmaßnahme.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI bewertet den U-Wert von 1,1 als „akzeptabel“, während DeepSeek und Qwen diesen ausdrücklich als nicht mehr ausreichend für -20 °C einordnen und auf moderne Standards (U ≤ 0,8) verweisen.
- GoogleAI erwähnt keine Reklamationsberechtigung gegenüber Weru, DeepSeek und Qwen fordern hingegen klar die Einreichung einer Dokumentation zur Prüfung von Garantie-/Gewährleistungsansprüchen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek liefert konkrete diagnostische Empfehlungen: Argonverlustprüfung, Thermografie, Montagefehleranalyse – und nennt die Energie-Effizienz-Experten-Liste als Qualifikationsnachweis.
- Qwen betont zusätzlich den Einfluss des wärmebrückenfreien Anschlusses an die Gebäudehülle – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht explizit nennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert: „Bei sehr niedrigen Außentemperaturen kann Kondensation … tatsächlich nicht ungewöhnlich sein“, während DeepSeek und Qwen klar korrigieren, dass das Gefrieren nicht „normal“ ist – und dass selbst flüssiges Kondensat bei -20 °C mit U=1,1 bereits ein Indiz für Mängel ist. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Durchsetzung des Vorsichtsprinzips: Jede Eisbildung am Fenster ist als Baufehlerindikator zu werten – nicht als physikalisch unvermeidlich.
- Reklamation bei Weru ist sachlich begründet und technisch vertretbar – unter Vorlage von Thermografie und Hygrometerdaten.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Physikalische Erklärbarkeit ⚠️ Abwägung Kondensat bei -20 °C ist bei U=1,1 plausibel, aber Gefrieren signalisiert Unterschreiten kritischer Oberflächentemperatur – kein „Normalfall“, sondern Mängelindikator. Gesundheitsrisiko ✅ Konsens Schimmelbildung in Laibung/Sturz durch wiederholtes Auftauen/Einfrieren ist gesundheitlich relevant und erfordert sofortiges Handeln. U-Wert von 1,1 ❌ Widerspruch GoogleAI: „akzeptabel“; DeepSeek/Qwen: „nicht ausreichend für Extremkälte“ → KI-Konsens folgt sichererer Einschätzung: U=1,1 ist heute nicht mehr ausreichend. Ursachenanalyse ✅ Konsens Hauptursachen: hohe Raumluftfeuchte, Wärmebrücken (Rahmen, Randverbund, Montage), undichte Dichtungen, argonverlustbedingte Glaseinheitsverschlechterung. Handlungspflicht ✅ Konsens Unverzügliche thermografische Prüfung durch zertifizierten Fachmann; Dokumentation mit Hygrometer und Fotos; Reklamation bei Weru bei bestätigten Mängeln. 👉 Handlungsempfehlung: Behandeln Sie jede Eisbildung am Fenster als baulichen Defekt – nicht als Klimaphänomen. Lassen Sie durch einen zertifizierten Energieberater oder Fenstersachverständigen eine thermografische Untersuchung durchführen, dokumentieren Sie systematisch und verfolgen Sie gegebenenfalls Garantieansprüche gegenüber Weru konsequent.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Schimmelbildung in Fensterlaibung und Sturz Gesundheitsgefährdung (Atemwegserkrankungen), bauliche Sanierungskosten, Wertminderung 🔴 Risiko Argonverlust in Isolierverglasung Verschlechterung des U-Wertes, erhöhter Energieverbrauch, vorzeitiger Austausch der Glaseinheit 🔴 Risiko Wasser- und Frostschäden am Kunststoff- oder Verbundrahmen Verformung, Dichtungsversagen, Einbruch der Fensterdichtheit, Kaltluftzufuhr 🔴 Risiko Unbemerkt bleibende Montagefehler (z. B. fehlende Anschlussfuge) Langfristige Feuchteeinwanderung ins Mauerwerk, Putzabplatzung, statische Beeinträchtigung 🔴 Risiko Unterlassene Dokumentation bei wiederholter Eisbildung Verlust von Beweismitteln für Gewährleistungsansprüche, Ausschluss von Herstellerhaftung ✅ Chance Nachrüstung mit Wärmeschutzverglasung (U ≤ 0,7) Deutliche Senkung des Heizenergieverbrauchs, Vermeidung zukünftiger Kondensatbildung, Wertsteigerung ✅ Chance Nachträgliche Dämmung der Fensterlaibung mit WDVSAbk. oder Innendämmung Reduktion lokaler Kältebrücken, Verbesserung des Raumklimas, Steigerung der Behaglichkeit ✅ Chance Integration eines kontrollierten Wohnungslüftungssystems (z. B. mit Wärmerückgewinnung) Stabile Raumluftfeuchte, reduzierter Heizenergiebedarf, dauerhafte Vermeidung von Kondensat ✅ Chance Professionelle Thermografie als Basis für energetische Sanierung Identifikation weiterer Schwachstellen im Gebäude, gezielte Sanierungsplanung, Fördermittelbeantragung (z. B. BAFA) ✅ Chance Reklamation bei Weru mit Dokumentation Mögliche Kostenübernahme für Reparatur oder Ersatz, Sicherstellung der langfristigen Funktionstüchtigkeit Orientierungshilfen
- Unverzüglich thermografisch prüfen lassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. aus der Energieeffizienz-Experten-Liste des Bundes) mit einer Thermografie-Aufnahme bei Dunkelheit und Minusgraden – um Kältebrücken, Montagefehler und Randverbunddefekte zu lokalisieren.
- Hygrometer einsetzen und dokumentieren: Kaufen Sie ein kalibriertes Raumhygrometer, messen Sie täglich Raumtemperatur und Luftfeuchte (idealer Bereich: 40–50 % bei 20 °C) und notieren Sie Werte parallel zu Fotos der Eisbildung.
- Dichtungen und Flügelschluss systematisch kontrollieren: Prüfen Sie alle Dichtungsprofile auf Risse, Sprödigkeit oder Verhärtung; testen Sie, ob sich der Flügel mit gleichmäßigem Druck schließt – bei Unregelmäßigkeiten kontaktieren Sie direkt einen Weru-Fachbetrieb.
- Dokumentation für Weru vorbereiten: Sammeln Sie alle Fotos, Messwerte, Datum und Außentemperatur in einer Chronik – ergänzen Sie um einen kurzen Sachverhaltstext und reichen Sie diese Unterlagen formlos, aber nachweisbar (Einschreiben oder E-Mail mit Lesebestätigung) bei Weru ein.
- Stoßlüften nach Kochen & Duschen verbindlich umsetzen: Öffnen Sie Fenster 5 Minuten weit (nicht kippen!), stoßartig 3–4× täglich – am besten mit geöffneter Tür zur Durchzugserzeugung; vermeiden Sie Wäschetrocknen in Innenräumen.
- Laibung und Sturz visuell und taktil inspizieren: Suchen Sie nach Verfärbungen, Aufquellung, Krümeln oder feuchtem Putz – bei Verdacht auf Schimmel umgehend einen Schimmelsachverständigen (nach VDIAbk. 6022) hinzuziehen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Kondensation
- Der Übergang von gasförmigem in flüssigen Zustand. Bei Fenstern entsteht Kondensation, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft.
Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Wärmebrücke - K-Wert (U-Wert)
- Der Wärmedurchgangskoeffizient, der angibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der Wert, desto besser die Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Isolierung, Energieeffizienz - Wärmebrücke
- Bereiche in der Gebäudehülle, durch die Wärme schneller abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Sie können zu Kondenswasserbildung und Schimmel führen.
Verwandte Begriffe: Wärmeabfluss, Isolierung, Bauschäden - Taupunkt
- Die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Er hängt von der Luftfeuchtigkeit ab.
Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Kondensation, relative Feuchte - Isolierglas
- Fensterglas, das aus zwei oder mehr Scheiben besteht, die durch einen Zwischenraum getrennt sind. Dieser Zwischenraum ist mit Gas gefüllt, um die Wärmedämmung zu verbessern.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Fenster, Glas - Fensterdichtung
- Material, das zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel angebracht wird, um das Eindringen von Luft und Feuchtigkeit zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Dämmung, Isolierung, Zugluft - Luftfeuchtigkeit
- Der Anteil von Wasserdampf in der Luft. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt die Kondenswasserbildung.
Verwandte Begriffe: Taupunkt, Kondensation, relative Feuchte
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum bildet sich Kondenswasser an meinen Fenstern?
Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft. Die Luft kühlt ab, und die Feuchtigkeit kondensiert. Dies tritt häufig an Fenstern auf, da diese oft die kältesten Oberflächen im Raum sind. - Ist Kondenswasser an neuen Fenstern normal?
Auch bei modernen Fenstern mit guter Wärmedämmung kann Kondenswasser auftreten, besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit im Raum und niedrigen Außentemperaturen. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Fenster gut abdichten und wenig Wärme verlieren. - Wie kann ich die Kondenswasserbildung reduzieren?
Regelmäßiges Lüften, besonders nach dem Kochen oder Duschen, hilft, die Luftfeuchtigkeit im Raum zu senken. Auch das Vermeiden von Wäschetrocknen in der Wohnung kann die Feuchtigkeit reduzieren. - Was bedeutet der K-Wert bei Fenstern?
Der K-Wert (auch U-Wert genannt) gibt an, wie gut ein Bauteil (z.B. ein Fenster) Wärme isoliert. Je niedriger der K-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. - Kann gefrorenes Kondenswasser meine Fenster beschädigen?
Ja, gefrorenes Kondenswasser kann langfristig Schäden verursachen, insbesondere an den Dichtungen und am Rahmen. Es ist wichtig, die Ursache zu beheben und die Feuchtigkeit zu reduzieren. - Was sind Wärmebrücken?
Wärmebrücken sind Bereiche in der Gebäudehülle, durch die Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Sie entstehen oft an Ecken, Kanten oder Übergängen zwischen verschiedenen Materialien. - Wie erkenne ich eine undichte Fensterdichtung?
Eine undichte Fensterdichtung kann man oft durch Zugluft oder kalte Stellen in der Nähe des Fensters erkennen. Auch eine Sichtprüfung der Dichtung auf Risse oder Beschädigungen kann Aufschluss geben. - Wann sollte ich einen Fachmann kontaktieren?
Wenn die Kondenswasserbildung trotz Lüften und anderer Maßnahmen nicht nachlässt oder wenn bereits Schäden am Fenster entstanden sind, ist es ratsam, einen Fensterfachbetrieb zu kontaktieren.
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Kondenswasser am Fenster – Keine Reklamation bei -20°C
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Kondensat-Eisbildung: Wo genau bildet es sich?
Wo ist das Eis? Außen oder innen?
Ich denke KHR geht von außen aus.
Gruß Roland -
ich
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Gefrorenes Kondensat: Innenseite der Weru-Fenster betroffen
Das Kondensat
befindet sich natürlich innen (auf der unteren Dichtung, wo sich Glas und Rahmen berühren) und da ist es auch gefroren. -
Kondenswasser gefriert: -4°C Innentemperatur am Fenster
Logisch
Mal kurz nachgerechnet ergeben sich locker - 4 °C auf der Innenseite der Scheibe. Nach meinen Schulwissen gefriert Wasser so ungefähr bei 0 °C. -
Weru Fenster: U-Wert Randverbund beeinflusst Eisbildung
Romantisch
Der U-Wert der Scheibe beträgt laut Herstellerangabe 1,1. Dies ist jedoch der in der Scheibenmitte gemessene Wert!
Am Scheibenrand beträgt der U-Wert - bedingt durch den Randverbund - ca. 4,0 W/m² x K. bei den sogenannten "warmen Kanten" ca. 3,0 W/m² x K.
Da darf es bei -20 °C schon mal gefrieren.
Sehen Sie's einfach von der romantischen Seite!
MfG Jürgen Sieber -
Kondensat-Berechnung: Bis zu -9°C am Fenster möglich
Hatte ich nicht mal berücksichtigt
Dann ergeben sich sogar -9 °C an der Innenseite. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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💡 Kernaussagen: Bei sehr niedrigen Außentemperaturen kann Kondenswasser an Weru-Fenstern gefrieren, besonders am Randverbund. Der U-Wert am Scheibenrand ist deutlich höher als in der Scheibenmitte, was zu niedrigeren Temperaturen und Eisbildung führt. Eine Reklamation ist bei diesen Bedingungen in der Regel nicht notwendig. Die Temperatur an der Innenseite der Scheibe kann unter den Gefrierpunkt fallen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Weru Fenster: U-Wert Randverbund beeinflusst Eisbildung, ist der U-Wert am Scheibenrand deutlich höher als in der Mitte, was die Eisbildung begünstigt. Dies ist kein Defekt, sondern eine physikalische Gegebenheit.
📊 Zusatzinfo: Berechnungen zeigen, dass die Temperatur an der Innenseite der Scheibe bei extremen Minusgraden deutlich unter 0°C fallen kann, wie in Kondensat-Berechnung: Bis zu -9°C am Fenster möglich erläutert wird. Dies erklärt, warum Kondenswasser gefriert.
👉 Handlungsempfehlung: Beobachten Sie die Kondenswasserbildung und Eisbildung an Ihren Weru-Fenstern. Überprüfen Sie die Dichtungen und die Lüftungsgewohnheiten im Raum. Weitere Informationen zur Temperatur am Fenster finden Sie im Beitrag Kondenswasser gefriert: -4°C Innentemperatur am Fenster. Eine Reklamation ist bei normalen Bedingungen nicht erforderlich, wie im Beitrag Kondenswasser am Fenster – Keine Reklamation bei -20°C bestätigt wird.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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