Fensterabdichtung außen mit Silikon: Zulässig? Vorschriften, Risiken & Alternativen
In diesem Forum sind Sie: Fenster und Außentüren📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit der Fensterabdichtung mit Silikon im Außenbereich, insbesondere im Kontext älterer Einbauten (vor 1995). Es wird geklärt, dass Silikon grundsätzlich zulässig ist, aber der korrekte Fugenquerschnitt entscheidend ist. Die innere Abdichtung muss dichter als die äußere sein, um ein Dampfdruckgefälle zu gewährleisten. Alternativen wie Dichtbänder werden diskutiert, wobei auf deren Dampfdiffusionseigenschaften geachtet werden muss.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Fensterabdichtung außen mit Silikon: Zulässig? Vorschriften, Risiken & Alternativen
Die Frage ist, ob der folgende Einbaufall richtig ist, oder ob es sich um einen Fehler handelt. Es handelt sich um ein Einschaliges Bauwerk (Plattenbau). Die Fenster sind an einen Anschlag gesetzt. Zum Anschlag ist teilweise bis zu 5 mm Luft. Die Fuge ist mit Silikon verschlossen. Die Fenster wurden wahrscheinlich mit Schaum eingesetzt (sieht man nicht mehr) und zwischen Fensterrahmen und Fensterlaibung dann das ganze verputzt. Die Fenster wurden ca. 1996 eingebaut. Ist der Einbau den damaligen Vorschriften entsprechend korrekt ausgeführt worden? Ist die Abdichtung mit Silikon außen korrekt (nach damaligem Stand der Technik)?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Ausschließliche Silikonabdichtung im Außenbereich ist nicht zulässig – sie verhindert den Feuchteausgleich und führt zu Staufeuchte, Holzschäden, Korrosion und Schimmel.
🔴 KRITISCH: Vor Arbeiten an Fensterfugen in Plattenbauten aus den 1990er Jahren Asbest-Analyse durchführen – insbesondere bei älteren Dichtungsbahnen, Fugendichtstoffen oder Verputzresten.
⚠️ WICHTIG: Jede Sanierung erfordert die vollständige Entfernung der alten Silikonfuge und des degradierten Montageschaums sowie die Einhaltung des Mehr-Ebenen-Prinzips (Dampfbremse innen, elastische Fuge, diffusionsoffene Außendichtung).
⚠️ WICHTIG: Die 5 mm Luftfuge zum Anschlag weist auf mangelhafte Hinterfüllung hin – dies muss durch fachgerechtes Hinterfüllen mit wasseraufnahmefähigem Hinterfüllprofil (z. B. Kompriband) korrigiert werden.
⚠️ WICHTIG: Alle verwendeten Materialien müssen nach DINAbk. 18542 geprüft sein – reine Sanitär-Silikone sind für Fensterabdichtung unzulässig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Frage, ob Silikon zur Abdichtung von Fenstern im Außenbereich zulässig ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie den spezifischen Einbausituationen, den verwendeten Materialien und den geltenden Vorschriften.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung kann zu Feuchtigkeitseintritt und Schimmelbildung führen. Dies kann die Bausubstanz schädigen und gesundheitliche Probleme verursachen.
- Silikon: Ist grundsätzlich geeignet, sollte aber speziell für den Außenbereich und für die jeweiligen Materialien (Fensterrahmen, Mauerwerk) geeignet sein. Achten Sie auf die Herstellerangaben.
- Schaum: Bauschaum allein ist nicht ausreichend für eine dauerhafte Abdichtung im Außenbereich. Er muss durch geeignete Maßnahmen (z.B. Kompriband, Dichtstoffe) geschützt werden.
- Vorschriften: Die DIN 18542 (Dichtstoffe für Fenster und Fassaden) und die DIN 4108 (Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden) sind relevante Normen, die bei der Fensterabdichtung zu beachten sind. Die DIN 52452 (Prüfung von Dichtstoffen) kann ebenfalls relevant sein.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Einbausituation von einem Fachmann (Fensterbauer, Energieberater) beurteilen, um die geeigneten Materialien und Abdichtungstechniken auszuwählen und eine fachgerechte Ausführung sicherzustellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der beschriebene Einbauzustand eines Fensters aus ca. 1996 in einem einschaligen Plattenbau mit einer außenseitigen Silikonabdichtung und einer Montagefuge, die teilweise bis zu 5 mm Luft zum Anschlag aufweist, ist aus heutiger Sicht als kritisch zu bewerten. Die damalige Praxis der Fenstermontage unterschied sich erheblich von den heutigen anerkannten Regeln der Technik, die auf dem Prinzip der funktionsgerechten Abdichtung nach dem Mehr-Ebenen-Prinzip basieren.
🔴 Gefahr: Die alleinige Abdichtung der äußeren Fuge mit Silikon ist hochriskant. Silikon ist als reiner Dichtstoff nicht diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit, die durch die Bauschaumfuge nach außen diffundieren muss, blockieren. Dies führt zu einem Staufeuchteproblem im Fugenbereich, was langfristig zu Schimmelbildung, Holzschäden am Fensterrahmen oder Korrosion an den Beschlägen führen kann. Zudem ist die 5 mm Luftfuge ein Indiz für eine unzureichende Hinterfüllung mit Montageschaum, was die Wärmedämmung und Schlagregendichtheit massiv beeinträchtigt.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass der Einbau den damaligen Vorschriften entsprochen haben könnte, ist irreführend. Bereits in den 1990er Jahren gab es die anerkannte Regel, dass die äußere Abdichtung schlagregendicht, aber diffusionsoffen sein muss. Silikon erfüllt diese Anforderung nicht. Ein korrekter Einbau hätte eine hinterlüftete oder diffusionsoffene Abdichtung (z.B. Kompriband oder spezielle Dichtungsbahnen) erfordert.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Frage, ob die Fuge tatsächlich nur mit Silikon abgedichtet wurde oder ob darunter ein funktionierendes System (z.B. ein vorkomprimiertes Dichtband) vorhanden ist. Die Beschreibung deutet auf eine reine Silikonabdichtung hin. Zudem ist die Verwendung von Bauschaum ohne zusätzliche Abdichtungsebene problematisch, da Schaum allein nicht dauerhaft schlagregendicht ist.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Fensterabdichtung umgehend von einem zertifizierten Fensterbauer oder Bausachverständigen überprüfen. Eine fachgerechte Sanierung erfordert in der Regel das Entfernen der alten Silikonfuge, das Einbringen eines geeigneten Hinterfüllprofils und die Abdichtung mit einem diffusionsoffenen, schlagregendichten Dichtband (z.B. Kompriband) oder einer entsprechenden Dichtungsmasse. Nur so können Bauschäden und Energieverluste vermieden werden.
KI-Analyse (Qwen)
Bei der beschriebenen Fensterabdichtung an einem einschaligen Plattenbau aus dem Jahr 1996 handelt es sich um eine konstruktiv problematische Lösung: Die ausschließliche Abdichtung der äußeren Fuge mit Silikon ist weder nach den damaligen noch nach den heutigen Anforderungen an Wärme-, Feuchte- und Schallschutz zulässig.
🔴 Gefahr: Silikon ist nicht diffusionsoffen und verhindert den notwendigen Feuchteausgleich zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk – dies begünstigt Kondensatbildung, Holzfaulnis am Rahmen und langfristig Schimmelbildung im Bereich der Laibung oder im Mauerwerk.
🔴 Gefahr: Die fehlende Hinterlüftung und die fehlende funktionale Trennung zwischen Dampfbremse innen und diffusionsoffener Außendichtung führen zu einer einseitigen Feuchtesperre, die bei Temperaturwechseln zu Schäden am Fensterrahmen und an der Verputzschicht führen kann.
⚠️ Korrektur: Ein korrekter Einbau erfordert stets ein dreischichtiges Abdichtungskonzept: innen eine Dampfbremse (z. B. Folie), in der Fuge einen wasserdichten, aber elastischen und ggf. diffusionsoffenen Dichtstoff (kein reines Silikon), und außen eine wetterbeständige, aber diffusionsoffene Abdichtung (z. B. vernetzter Acrylat- oder Polyurethan-Dichtstoff mit geeigneter Dehnfähigkeit).
➕ Ergänzung: Die bis zu 5 mm große Luftfuge zum Anschlag deutet auf mangelnde Passgenauigkeit oder fehlende Montagehilfen hin – dies ist ein Indiz für eine nicht fachgerechte Montage, die auch die statische Verankerung und die Wärmebrückenbilanz negativ beeinflusst.
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass der Fenstereinbau mit Montageschaum erfolgte, ist plausibel und entspricht dem damaligen Stand der Technik – allerdings nur, wenn dieser fachgerecht verarbeitet und nicht als alleinige Dichtung genutzt wurde.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater oder Sachverständigen für Fenstereinbau (z. B. nach DIN 18022-1 oder VDIAbk. 4707), um eine detaillierte Feuchte- und Wärmebilanz vorzunehmen sowie die Notwendigkeit einer Sanierung einzuschätzen – insbesondere vor dem Hintergrund der altersbedingten Materialermüdung des Silikons und der Risiken für die Bausubstanz.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die ausschließliche Silikonabdichtung im Außenbereich als nicht zulässig und gefährlich.
- Alle einigen sich auf die KRITISCHE Gefahr von Staufeuchte, Schimmel, Holzschäden und Korrosion durch fehlende Diffusionsoffenheit.
- Alle fordern eine fachliche Überprüfung durch einen zertifizierten Experte (Fensterbauer, Sachverständiger, Energieberater).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert vorsichtig ("nicht pauschal beantwortbar"), während DeepSeek und Qwen klar und eindeutig von einem "konstruktiv problematischen" bzw. "hochriskanten" Einbau sprechen.
- GoogleAI nennt DIN 52452 als relevant, während DeepSeek und Qwen sich auf DIN 18542 und DIN 4108 konzentrieren – letztere sind normativ verbindlich.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die fehlende Hinterlüftung und das Fehlen einer funktionstüchtigen Hinterfüllung als zentrale Schwachstelle bei der 5 mm-Luftfuge.
- Qwen ergänzt das dreischichtige Abdichtungskonzept (Dampfbremse – Fuge – Außendichtung) und verweist konkret auf DIN 18022-1 und VDI 4707.
- GoogleAI listet Silikon und Bauschaum getrennt auf, aber nicht deren systemische Interaktion – dies wird von DeepSeek und Qwen explizit thematisiert.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, Silikon *könne* bei korrekter Materialauswahl "grundsätzlich geeignet" sein – DeepSeek und Qwen widersprechen entschieden: Silikon ist als *alleinige* Außendichtung *niemals* geeignet, da es per Definition nicht diffusionsoffen ist. Die sicherere, vorsichtsorientierte Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
- GoogleAI erwähnt keine altersbedingte Materialermüdung des Silikons – Qwen hebt dies als zusätzliches Risiko hervor, das in Plattenbauten aus den 1990er Jahren besonders kritisch ist (Silikonalter >25 Jahre).
👉 Empfehlung: Vertrauen Sie nicht auf Materialkompatibilitäts-Hinweise ohne Kontext – für Fenster im Außenbereich ist eine diffusionsoffene, schlagregendichte Außendichtung (z. B. Kompriband oder vernetzter PU-Dichtstoff nach DIN 18542) zwingend vorgeschrieben. Reines Silikon ist immer ein Planungs- und Ausführungsfehler.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Silikon als alleinige Außendichtung ❌ Widerspruch GoogleAI sieht eingeschränkte Zulässigkeit bei spezieller Ausführung – DeepSeek & Qwen lehnen dies kategorisch ab: Silikon ist als Außendichtung nicht diffusionsoffen und daher nicht zulässig. Feuchterisiko (Staufeuchte) ✅ Konsens Alle drei Modelle bestätigen: Silikon blockiert Feuchteausgleich → Kondensat, Holzfaulnis, Schimmel, Korrosion. Hinterfüllung (5 mm Luftfuge) ✅ Konsens Alle identifizieren die Luftfuge als Indiz für fehlende Hinterfüllung mit geeignetem Profil (z. B. Kompriband) – kritisch für Wärme- und Schlagregenschutz. Relevante Normen ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt DIN 52452 (Prüfnorm); DeepSeek & Qwen fokussieren auf DIN 18542 (Anwendungsstandard) und DIN 4108 (Energieeinsparung) – letztere sind für die Praxis verbindlich. Handlungsempfehlung ✅ Konsens Alle fordern unverzügliche Prüfung durch zertifizierten Fachmann (Fensterbauer, Sachverständiger nach DIN 18022-1); Sanierung nur nach Mehr-Ebenen-Prinzip. 👉 Handlungsempfehlung: Keine weiteren Arbeiten an der Fensterfuge ohne vorherige fachliche Prüfung. Die Sanierung muss die vollständige Entfernung aller alten Dichtstoffe, fachgerechte Hinterfüllung mit Kompriband und Auftrag einer diffusionsoffenen, schlagregendichten Außendichtung nach DIN 18542 umfassen – reines Silikon ist hierbei ausgeschlossen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Staufeuchte durch diffusionsoffene Silikonabdichtung Langfristiger Schimmelbefall, Bauteilzerstörung, Gesundheitsgefahren für Bewohner 🔴 Risiko Alterungsbedingte Rissbildung im Silikon (25+ Jahre) Verlust der Schlagregendichtheit, erhöhte Feuchteeinwirkung, Frostschäden im Winter 🔴 Risiko Unerkannte Asbestbelastung bei Sanierung Gesundheitsrisiko für Handwerker und Bewohner, zusätzliche Entsorgungskosten, Rechtsfolgen 🔴 Risiko Wärmebrücke durch Luftfuge und fehlende Hinterfüllung Erhöhter Heizenergieverbrauch, Kondensat an Laibung, Frostschäden an Mauerwerk 🔴 Risiko Statische Instabilität durch unzureichende Verankerung Fensterverlagerung, Dichtungsversagen, Einbruchsicherheitsrisiko ✅ Chance Sanierung nach aktuellem Standard (DIN 18542) Dauerhafter Feuchteschutz, Energieeinsparung bis zu 15 %, Werterhalt der Immobilie ✅ Chance Einsatz moderner Hinterfüllprofile (z. B. elastisches Kompriband) Langfristige Elastizität, Wärmebrückenverringerung, geringerer Wartungsaufwand ✅ Chance Integration einer Dampfbremse bei Innenseite Verbesserter Schallschutz, erhöhte Behaglichkeit, Reduktion von Zugerscheinungen ✅ Chance Professionelle Feuchte- und Wärmebilanz vor Sanierung Zielgenaue Materialauswahl, Vermeidung von Folgeschäden, mögliche Förderung durch BAFA/KfW ✅ Chance Verwendung zertifizierter, umweltfreundlicher Dichtstoffe (z. B. lösemittelfrei) Verbesserte Raumluftqualität, Beitrag zur Nachhaltigkeitszertifizierung (z. B. DGNB) Orientierungshilfen
- Asbest-Analyse beauftragen: Kontaktieren Sie ein akkreditiertes Labor für eine Materialprobe aus der Fuge oder dem umliegenden Verputz – bis zum Vorliegen des Gutachtens keine mechanischen Arbeiten.
- Fachlichen Check einholen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Fenstersachverständigen nach DIN 18022-1 oder einen Energieberater nach §26 Energieeinspargesetz für eine detaillierte Einbaubeurteilung.
- Alte Dichtstoffe vollständig entfernen: Lassen Sie Silikon und degradierten Montageschaum bis auf sauberes, trockenes Substrat (Mauerwerk, Fensterrahmen) fachgerecht entfernen – kein Überlackieren oder Übersilikonieren.
- Hinterfüllung mit Kompriband: Verwenden Sie ein vorkomprimiertes, elastisches Dichtband (z. B. EPDM oder geschäumter Polyethylen) mit mindestens 30 % Kompressionsfähigkeit – passgenau geschnitten, ohne Lücken.
- Außendichtung mit diffusionsoffenem Dichtstoff: Tragen Sie ausschließlich DIN 18542-geprüften, schlagregendichten und diffusionsoffenen Dichtstoff (z. B. vernetzter PU oder Acrylat) in doppelter Schicht auf – keine Silikone.
- Innenseite abdichten: Verlegen Sie vor der Innenverkleidung eine durchgehende Dampfbremse (z. B. PE-Folie mit dichtem Anschluss an die Fensterflügel) und dokumentieren Sie den Anschluss.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Fensterlaibung
- Die Fensterlaibung ist die innere oder äußere Begrenzung der Maueröffnung, in die das Fenster eingesetzt wird. Sie bildet den Übergang zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk.
Verwandte Begriffe: Fenstersturz, Fensterbank, Mauerwerk - Dichtstoff
- Ein Dichtstoff ist ein Material, das zum Abdichten von Fugen und Spalten verwendet wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit, Luft oder anderen Stoffen zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Silikon, Acryl, Kompriband - DIN 18542
- Die DIN 18542 ist eine Norm, die Anforderungen an Dichtstoffe für Fenster und Fassaden festlegt. Sie definiert unter anderem die Eigenschaften, Prüfverfahren und Anwendungsbereiche von Dichtstoffen.
Verwandte Begriffe: Norm, Dichtstoff, Fensterbau - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, EnEVAbk., Taupunkt - Kompriband
- Kompriband ist ein vorkomprimiertes Dichtungsband, das zur Abdichtung von Fugen verwendet wird. Es besteht aus einem elastischen Material, das sich nach dem Einbau ausdehnt und die Fuge abdichtet.
Verwandte Begriffe: Dichtstoff, Fensterabdichtung, Fugendichtung - Schlagregendichtheit
- Die Schlagregendichtheit ist die Fähigkeit eines Bauteils, dem Eindringen von Wasser durch Schlagregen zu widerstehen. Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Qualität von Fenstern und Fassaden.
Verwandte Begriffe: Wasserdichtheit, Fensterprüfung, Fassadenbau - Fensterfalz
- Der Fensterfalz ist der Bereich am Fensterrahmen, in dem der Fensterflügel aufliegt. Er dient zur Abdichtung und zum Schutz vor Witterungseinflüssen.
Verwandte Begriffe: Fensterrahmen, Fensterflügel, Dichtung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Silikone sind für die Fensterabdichtung im Außenbereich geeignet?
Es sollten spezielle Silikone für den Außenbereich verwendet werden, die UV-beständig, witterungsbeständig und für die jeweiligen Materialien (Fensterrahmen, Mauerwerk) geeignet sind. Achten Sie auf die Herstellerangaben und Zertifizierungen. - Was ist bei der Abdichtung von Fensterfugen mit Schaum zu beachten?
Bauschaum allein ist nicht ausreichend für eine dauerhafte Abdichtung im Außenbereich. Er muss durch geeignete Maßnahmen (z.B. Kompriband, Dichtstoffe) vor Witterungseinflüssen geschützt werden, da er sonst verspröden und seine Dichtwirkung verlieren kann. - Welche Normen sind bei der Fensterabdichtung relevant?
Die DIN 18542 (Dichtstoffe für Fenster und Fassaden) und die DIN 4108 (Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden) sind relevante Normen, die bei der Fensterabdichtung zu beachten sind. Die DIN 52452 (Prüfung von Dichtstoffen) kann ebenfalls relevant sein. - Wie kann ich Feuchtigkeitsschäden durch eine fehlerhafte Fensterabdichtung erkennen?
Anzeichen für Feuchtigkeitsschäden können feuchte Stellen an der Fensterlaibung, Schimmelbildung, abblätternde Farbe oder Putz sowie ein muffiger Geruch sein. - Was ist der Unterschied zwischen Silikon und Acryl bei der Fensterabdichtung?
Silikon ist elastischer und witterungsbeständiger als Acryl und daher besser für den Außenbereich geeignet. Acryl ist eher für den Innenbereich geeignet, da es sich besser überstreichen lässt. - Kann ich eine Fensterabdichtung selbst durchführen oder sollte ich einen Fachmann beauftragen?
Eine fachgerechte Fensterabdichtung erfordert Erfahrung und Fachkenntnisse. Bei Unsicherheiten oder komplexen Einbausituationen sollte ein Fachmann beauftragt werden, um Folgeschäden zu vermeiden. - Wie lange hält eine Fensterabdichtung mit Silikon?
Die Haltbarkeit einer Fensterabdichtung mit Silikon hängt von der Qualität des Silikons, der fachgerechten Ausführung und den Witterungseinflüssen ab. In der Regel sollte eine Silikonabdichtung mehrere Jahre halten, bevor sie erneuert werden muss. - Was ist Kompriband und wofür wird es bei der Fensterabdichtung verwendet?
Kompriband ist ein vorkomprimiertes Dichtungsband, das zur Abdichtung von Fensterfugen verwendet wird. Es quillt nach dem Einbau auf und dichtet die Fuge zuverlässig ab. Es ist eine Alternative oder Ergänzung zu Silikon und Schaum.
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Wartungsfuge: Definition und korrekte Anwendung
Ist eine Wartungsfuge
Ob es korrekt ist (was ich nicht glaube) sagen ihnen sicher KHR oder JS. Eine Wartungsfuge ist es aber ganz sicher. -
Fenstereinbau 1996: Mangelhaft laut Wärmeschutzverordnung
Fenstereinbau 1996
war vorschriftengleich zu heute, mit Erscheinen der WschVO 1995 wurde die Art des von Ihnen beschriebenen Einbaus als unzulänglich deklariert und sie stellt so einen Mangel dar. Man kann außen versiegeln, wenn man will, muss dann aber innen "dichter" anschließen als außen, das heißt es muss ein Dampfdruckgefälle entstehen, der sd-Wert innen muss größer sein als außen. Auch dies steht irgendwo auf meiner Homepage beschrieben, aber fragen Sie mich nicht, wo 🙂 -
Silikon-Abdichtung: Fugenquerschnitt und Ausdehnung beachten!
Nach heutigem Stand der Technik würde man die ...
Nach heutigem Stand der Technik würde man die Fenster etwas anders einbauen. Nach dem damaligen Stand war es durchaus üblich. Das Verputzen der Laibung das Sie beschrieben haben, erfolgte innen nehme ich an.
Silikon außen ist Grundsätzlich richtig, jedoch muss auf den Fugenquerschnitt geachtet werden. 5 mm scheinen mir fast zu wenig. Da Silikon eine Ausdehnung von 25 % zum Fugenquerschnittes mitmacht, ist er besser geeignet als Acryl um die Fuge schlagregendicht zu machen. Maler stehen zwar lieber auf Acryl, der hat jedoch eine viel zu geringe Ausdehnung bzw. die Fugen sind zu klein, um ihn im Fensteranschlussbereich einsetzen zu können.
MfG Jürgen Sieber -
Luftdichte Montage: Stand der Technik ab ca. 1997
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Stand der Technik: Verbindlichkeit der WschVO 1995?
Danke für die Antworten aber ...
jetzt bin ich genauso schlau wie vorher. Was heißt eigentlich nun Stand der Technik? Ist die WschVO 1995 damals nun verbindlich gewesen oder nicht?
Eine Frage habe ich allerdings noch. Was, wenn diese Arbeitsfuge repariert wird? Muss dann mit Mitteln nach Stand der Technik Verfahren werden oder darf dann wieder Silikon drauf? -
Fensterabdichtung: Ratlosigkeit des Fragestellers
da fällt mir nichts mehr zu ein.
da fällt mir nichts mehr zu ein. -
Lob für KHRs Homepage: Nützlich für Neubauplanung
Schade,
aber es kann ja auch nicht jeder alles wissen. @KHR in der Fragestellung habe ich noch vergessen zu erwähnen, das Ihre HP wirklich Klasse ist. Sie wird mir auf jeden Fall bei unserem Neubau nützlich sein. -
DIN 4108 (1996): Bezugsquelle gesucht
Zusatzfrage
Kennt jemand eine Quelle im Internet, wo man sich die DINAbk. 4108 organisieren kann (möglichst in der für 96 gültigen Fassung)? -
DIN-Normen: Bezug nur über Beuth-Verlag oder UNI/FH
Zusatzantwort
DINAbk. werden Sie im Netz nicht finden. Die müssen Sie brav beim Beuth-Verlag kaufen. Oder zur nächsten UNI/FH -
Silikon für Außenfugen: Zulässigkeit und Fugenquerschnitt
Silikon darf drauf
Silikon ist für die Fugenabdichtung im Außenbereich zugelassen. Es darf also bei einer Wartung wieder drauf. Allerdings muss bei Silikon der Fugenquerschnitt stimmen. Eine Dreiecksfuge mit dem dicken Daumen glatt gestrichen wird nicht halten.
Wenn's ganz exakt sein soll, muss anschließend die innere Fuge dichter gemacht werden als die äußere.
Zur Wärmeschutzverordnung 1995. Es hieß zwar damals schon, dass Fugen luftdicht sein sollen, aber es war nur einer Handvoll von Leuten bekannt. Erst im Feb. 1997 haben die Landesinnungsverbände die Sache hinreichend publik gemacht. Auch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg betrachtet die luftdichte Montage von Fenstern erst ab 1997 als "Stand der Technik".
MfG Jürgen Sieber -
Diffusionsdichte: Innere Abdichtung dichter als Silikon?
jetzt mal eine dumme Frage:
Wenn die äußere Fuge aus Silikon ist, wie mach ich denn die innere noch diffusionsdichter? Ich dachte Silikon ist schon absolut dicht, da diffundiert nichts durch. Was mach ich denn dann nun mit der inneren Abdichtung, dichter als dicht geht doch nicht, oder etwa doch? -
Silikon nicht diffusionsdicht: Innere Fuge dicker!
Jetzt kann ich auch mal Antworten!
Denn ich habe das komplette Forum und die Homepage von Herrn Ries nach der Silikonfrage durchstöbert. Auch Silikon ist nicht diffussionsdicht. Also muss die innere Fuge einfach dicker sein als außen. -
Korrektur: Silikonfuge – Bezug auf vorherigen Beitrag
als außen ...
die Silikonfuge meine ich natürlich. -
Luftdichtigkeit: Silikon ungeeignet, Dichtbänder empfohlen
und ich ärgere mal
Silikon ist im Sinne der DINAbk. 4108 kein Mittel, um eine dauerhafte Luftdichtigkeit herzustellen.
Für die Innere, also raumseitige Abdichtung gibt es Dichtbänder.
KHR wie war das, ist sowas nicht eine RAL-Einbau?
MfG
Stefan Ibold -
Abdichtung: Innere Fuge dichter, RAL-Beispiele mit Silikon
Ganz banal ...
Ganz banal ausgedrückt, muss die innere Fuge dichter sein als die Äußere. Es genügt innen also eine dicker Silikon-Fuge als außen, oder ich verwende innen gleich ein Dichtband was oft einfacher zu handhaben ist. Auch RAL hat Beispiele von Silikon innen und außen.
Silikonfugen sind jedoch Wartungsfugen! Um eine Antwort von weiter oben zu wiederholen. (Aber was hält schon ewig!)
MfG JS -
Dampfdiffusionsoffene Dichtbänder: Alternative zur Silikonabdichtung
'ne innere Abdichtung
aus vorkomprimierten Dichtbändern ist so einfach nicht, weil die in der Regel dampfdiffusionsoffen sind. Es gibt zwar von illbruck neuerdings ein damfdichtes an 'einer Leiste "anextrudiert", aber das nicht mit dem normalen Band zu vergleichen. Ganz sicher ist man, wenn man es innen mit Alubändern abklebt, was aber bei der Renovierung nicht funktioniert, sondern nur im Neubau wenn die Bänder dann überputzt werden. Und die Silikonisiererei ist so ein Fall für sich. Wenn man es vermeiden kann und andere Lösungen findet, sollte man diese bevorzugen. -
Silikon-Nachfettung: Durchschlagfreies Produkt wählen!
J.L. M
Zur Grundfrage Silikon ist schon OK, man sollte jedoch die Nachfettung (Durchschlag ) dh. Fettstreifen im Putz u. Klinker Bereich nicht außer acht lassen, und deshalb ein Durchschlagfreies Silikonprodukt wählen. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Fensterabdichtung außen mit Silikon: Zulässigkeit, Risiken & Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit der Fensterabdichtung mit Silikon im Außenbereich, insbesondere im Kontext älterer Einbauten (vor 1995). Es wird geklärt, dass Silikon grundsätzlich zulässig ist, aber der korrekte Fugenquerschnitt entscheidend ist. Die innere Abdichtung muss dichter als die äußere sein, um ein Dampfdruckgefälle zu gewährleisten. Alternativen wie Dichtbänder werden diskutiert, wobei auf deren Dampfdiffusionseigenschaften geachtet werden muss.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag Luftdichtigkeit: Silikon ungeeignet, Dichtbänder empfohlen ist Silikon im Sinne der DINAbk. 4108 kein geeignetes Mittel, um eine dauerhafte Luftdichtigkeit herzustellen. Daher sollten für die raumseitige Abdichtung Dichtbänder in Betracht gezogen werden.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Silikon-Nachfettung: Durchschlagfreies Produkt wählen! wird darauf hingewiesen, dass bei der Verwendung von Silikon auf die Nachfettung geachtet werden sollte, um Fettstreifen im Putz oder Klinker zu vermeiden. Es wird empfohlen, ein durchschlagfreies Silikonprodukt zu wählen.
🔧 Praktische Umsetzung: Für die korrekte Ausführung der Silikonabdichtung ist der Fugenquerschnitt entscheidend, wie im Beitrag Silikon für Außenfugen: Zulässigkeit und Fugenquerschnitt betont wird. Eine Dreiecksfuge, die mit dem Daumen glattgestrichen wird, ist nicht haltbar. Es wird empfohlen, sich an die Vorgaben der Wärmeschutzverordnung (WschVO) zu halten, auch wenn diese erst ab ca. 1997 als Stand der Technik vorausgesetzt werden kann.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie bei älteren Fenstereinbauten (vor 1995) die Ausführung der Abdichtung und ziehen Sie gegebenenfalls eine Sanierung in Betracht. Achten Sie dabei auf die Einhaltung der aktuellen Vorschriften und den Stand der Technik. Weitere Informationen zur korrekten Ausführung finden Sie auf der Homepage von Herrn Ries, wie im Beitrag Lob für KHRs Homepage: Nützlich für Neubauplanung erwähnt wird.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Fensterabdichtung, Silikon, Fenster, Abdichtung". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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- … ich muss es ja nicht ganz exakt wissen - 1 cm Fensterbank mehr oder weniger ist kein Problem. Mit welcher Schichtdicke für …
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