unserem Neubau wurde vor einer Woche der Holzboden verlegt (Eiche massiv, 12 mm dick), der Untergrund ist ein Calciumsulfatestrich (kein Fließestrich) mit Fußbodenheizung.
Der Estrich wurde an einer Stelle mit einer schnelltrocknenden Ausgleichsmasse korrigiert. In diesem Bereich, aber leider inzwischen auch an verschiedenen anderen Stellen im Raum wölben sich einige Dielen an den Rändern nach oben und knacken teilweise beim Begehen. Klopft man auf die Erhebungen, klingen sie hohl.
Am vorgesehenen Messpunkt im Estrich hatte der Bodenleger sich vorher von der ausreichenden Trockenheit überzeugt (Estrich hatte bei Verlegung 10 Wochen gelegen, Aufheizprotokoll wurde eingehalten). Als jetzt aber an zwei besonders schlimmen Stellen die Dielen entfernt wurden und nochmal die Restfeuchte gemessen wurde, waren die Werte zu hoch.
Meine Fragen:
1) Ist es normal, dass der Estrich über den Raum verteilt deutliche Unterschiede in der Restfeuchte aufweist? (Raum hat 40 m².)
2) Hat der Estrich jetzt noch die Chance, im gesamten Raum ausreichend trocken zu werden?
3) Lassen sich die vorhandenen Schäden durch Nachkleben und Abschleifen einigermaßen in den Griff bekommen?
4) Besteht die Chance, dass sich der Boden (etwa durch höhere Luftfeuchte) von selbst verbessert? Oder ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass eine weitere Verschlechterung eintritt?
5) Für uns kommen 2 Optionen in Frage: "Boden wieder raus, Estrich nochmal trccknen lassen, Boden neu verlegen" und "schlimmste Schäden beheben, Boden zu einem stark reduzierten behalten" in Frage. Ob die Option 2 sinnvoll ist, hängt natürlich mit den übrigen Fragen zusammen.
Vielen Dank für Ihre Meinungen und Tipps!