ich habe in meinem Einfamilienhaus (bei München) in einem größeren Bereich Fliesen verlegen lassen (WZ/EZ, Flur). Leider mussten wir feststellen, dass ca. 30 Fliesen hohl klingen, bis zu 80 % der jeweiligen Fliesenfläche. Zwei Fliesen klacken inzwischen beim drauftreten. Risse in den Fugen sind mit bloßem Auge z.T. quer zur Fuge erkennbar.
Unter den Fliesen verläuft eine Fußbodenheizung.
Die Fliesen sind in den Ecken Elastisch an die Randstreifen angeschlossen. Im Estrich sind mehrere Dehnungsfugen, die auch beim Fliesenlegen m. E, . durch eine elastische Fuge berücksichtigt wurden.
Nach meiner Reklamation hat der Fliesenleger 4 Fliesen abgenommen und nochmal verlegt. (unter größeren Flüchen).
Die Unterseite der Fliese war nur gering mit Kleberresten versehen - meisten nur auf der gitterförmigen Struktur. Der Kleber haftete auf dem Estrich. Die Kammstruktur war nur in Teilbereichen flachgedrückt. In den restlichen Bereichen waren die Kämme "rundlich" getrocknet.
Seine Aussage ist, dass die Fliesen alle fachmännisch verlegt wurden und er keinesfalls alle hohl klingenden Fliesen tauschen wird.
Meine Fragen sind nun:
1) Muss ich tatsächlich diese Fliesen akzeptieren (vor allem hinsichtlich der Gefahr, dass weitere Fliesen das klacken anfangen)?
2) Nach welchen Kriterien wird beurteilt, ob Fliese diesbez. fachmännisch verlegt wurden?
3) Wenn das ein Mangel ist, welche Fehler kommen in Frage und wie hoch ist die Gefahr von weiteren Schäden?
Für hilfreiche Antworten möchte ich mich bereits im Voraus bedanken.
OMeed