Anhydritestrich Dicke: 6-17 cm Differenz – Problem mit Fußbodenheizung & Trägheit?
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Ein großer Raum, ca. 8 x 10 m, Treppenhaus an Längsseite, ca, 2,5 x 2,5 m. Ansonsten keine Wände. Estrich wurde ohne Trennfugen verlegt und soll später eine 5 mm starke schwarze Beschichtung bekommen (Name so ähnlich wie Megaplan, weiß es leider nicht genau). Wie hoch ist die Rissgefahr bei solch unterschiedlichen Stärken? Macht sich die Trägheit in den dicken Bereichen sehr bemerkbar?
Unglücklicherweise hat der Estrichleger auch noch auf eine Abklebung des Randdämmstreifens verzichtet, die Brühe ist jetzt unter das Styropor gelaufen, durch die OSBAbk.-Holzdecke durch, hat die Isolierung zwischen den Sparren durchnässt und steht jetzt in Wassersäcken auf der aufgebrachten Dampfsperrfolie.
Was für ein Murks, von einer Fachfirma ausgeführt.
Die Frage ist, wie reagieren?
Alles rausreißen lassen und neu machen? So akzeptieren?
Ach ja, die Füllhöhe wurde statt auf Rohfußboden auch noch auf Niveau des Fertigbelages gesetzt. Jetzt gibt es mit dem Endbelag auch noch Höhenprobleme ...
Gruß Jö
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortiger Rückbau des gesamten Anhydritestrichs erforderlich – die Dickenunterschiede von 6–17 cm, fehlende Dehnfugen, manuelle Verlegung und Durchfeuchtung der Dämmung stellen unzulässige und gefährliche Mängel dar.
🔴 KRITISCH: Trocknung der durchnässten Isolierung und Holzkonstruktion vor jeglicher weiterer Verarbeitung – ansonsten akute Schimmel- und Holzzerstörungsgefahr.
⚠️ WICHTIG: Vor Ort durch unabhängigen Bausachverständigen für Estrich und Fußbodenheizung (DINAbk. 18025 / DIN 18560) prüfen lassen – dokumentierte Begutachtung ist Grundlage für Mängelrüge und Haftungsansprüche.
⚠️ WICHTIG: Keine Beschichtung oder Verlegung eines Fertigfußbodens vor Abschluss der Trocknung und fachgerechter Neuplanung – 5-mm-Beschichtungen sind bei der vorliegenden Inhomogenität nicht tragfähig.
⚠️ WICHTIG: Prüfung der Füllhöhenplanung: Korrektur auf Rohfußboden-Niveau, nicht auf Fertigbelagsniveau – sonst Barrierefreiheitsverstoß und Türschwellenprobleme.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die beschriebene Situation als potenziell problematisch. Ein Dickenunterschied von 11 cm bei Anhydritestrich ist ungewöhnlich und kann zu Problemen führen, insbesondere in Verbindung mit einer Fußbodenheizung.
🔴 Gefahr: Unterschiedliche Estrichdicken können zu ungleichmäßiger Wärmeverteilung der Fußbodenheizung führen. Bereiche mit größerer Estrichdicke heizen langsamer auf, was die Trägheit des Systems erhöht und zu Komforteinbußen führen kann.
Ein weiterer Aspekt ist die Rissgefahr. Anhydritestrich neigt bei zu großen Schichtdicken und unsachgemäßer Verarbeitung zu Rissen. Die beschriebene Verlegungsmethode, die eher an Zementestrich erinnert, könnte die Problematik verstärken.
Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:
- Einhaltung der Estrichnormen: Die zulässige Estrichdicke und Toleranzen sind in den entsprechenden Normen (z.B. DIN EN 13813) festgelegt.
- Wärmedurchlasswiderstand: Der Wärmedurchlasswiderstand des Estrichs muss auf die Fußbodenheizung abgestimmt sein.
- Ausführung der Randdämmstreifen: Eine korrekte Ausführung der Randdämmstreifen ist wichtig, um Spannungen im Estrich zu minimieren.
👉 Handlungsempfehlung: Ich rate dringend dazu, einen unabhängigen Estrichleger oder einen Sachverständigen für Fußbodenheizungen zu konsultieren, um die Situation vor Ort zu beurteilen und geeignete Maßnahmen zu empfehlen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine äußerst problematische Estrichverlegung mit massiven Mängeln, die von einer Fachfirma ausgeführt wurde. Die Dickenunterschiede von 6 bis 17 cm bei einem Anhydritestrich sind fachlich nicht akzeptabel und stellen einen schwerwiegenden Verarbeitungsfehler dar. Anhydritestrich ist ein Fließestrich, der nicht wie Zementestrich händisch verteilt werden darf, da dies zu Entmischung und Inhomogenitäten führt. Die fehlenden Trennfugen in einem Raum von 8 x 10 m sind ein kritisches Risiko für Spannungsrisse, insbesondere bei den extremen Dickenunterschieden.
🔴 Gefahr: Die unterschiedlichen Trocknungszeiten bei 6 cm und 17 cm Dicke führen zu ungleichmäßigem Schwindverhalten und hoher Rissgefahr. Die dicken Bereiche werden monatelang nachtrocknen, was die geplante Beschichtung gefährdet. Die Trägheit der Fußbodenheizung wird in den 17 cm dicken Bereichen extrem hoch sein, die Heizzeit verlängert sich drastisch und die Regelbarkeit verschlechtert sich erheblich.
❌ Widerspruch: Die Aussage, dass der Estrich "so wie bei einem Zementestrich verteilt" wurde, ist fachlich falsch. Anhydritestrich ist ein Fließestrich nach DIN 18560, der zwingend im Fließverfahren eingebracht werden muss. Die händische Verteilung führt zu einer Zerstörung der Fließmittelstruktur und zu unkontrollierten Festigkeitsverlusten.
➕ Ergänzung: Die durchgelaufene Estrichbrühe unter das Styropor und durch die OSBAbk.-Decke ist ein massiver Feuchtigkeitsschaden. Die durchnässte Dämmung verliert ihre Isolierwirkung, und die Feuchtigkeit in der Holzkonstruktion kann zu Schimmelbildung und Holzschäden führen. Die Höhenproblematik durch falsche Füllhöhen verschärft die Situation zusätzlich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen für Estrich- und Fußbodenheizungsbau. Lassen Sie den gesamten Estrichaufbau sowie die Feuchtigkeitsschäden dokumentieren. Aufgrund der Vielzahl schwerwiegender Mängel (falsche Verarbeitung, Dickenunterschiede, keine Trennfugen, Feuchtigkeitsschaden, Höhenprobleme) ist ein vollständiger Rückbau und Neubau durch eine andere Fachfirma zu empfehlen. Setzen Sie die ausführende Firma schriftlich unter Fristsetzung zur Mängelbeseitigung auf. Ziehen Sie einen Rechtsanwalt für Bau- und Architektenrecht hinzu.
KI-Analyse (Qwen)
Ein Anhydritestrich mit einer Dickenvariation von 6 cm bis 17 cm (11 cm Differenz) in einem zusammenhängenden Raum ohne Trennfugen stellt eine gravierende Abweichung von den anerkannten Regeln der Technik dar – insbesondere nach DIN EN 13813 und DIN 18560-2, die maximale Dickenunterschiede im Bereich von 2–3 cm pro Raum oder Abschnitt vorsehen.
🔴 Gefahr: Die fehlende Trennung durch Dehnfugen, die unzulässige Dickenvariation und die fehlende Randdämmstreifen-Abklebung führen zu massiven Spannungen im Estrich, erhöhter Rissbildung, ungleichmäßiger Wärmeabgabe der Fußbodenheizung und gravierender Feuchteschäden durch Aufstau unter der Dampfsperrfolie.
🔴 Gefahr: Die Durchfeuchtung der Isolierung zwischen den Sparren und das Stehen von Wassersäcken auf der Dampfsperrfolie begünstigen Schimmelbildung, Holzzerstörung und langfristig Bauschäden – insbesondere bei fehlender Trocknungsmöglichkeit.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Anhydritestrich 'wie Zementestrich verteilt' werden darf, ist falsch: Anhydrit ist ein Fließestrich und erfordert zwingend maschinelle Verlegung mit Pump- und Verteiltechnik – manuelles Verteilen führt zu Inhomogenität, Luftporen und unzureichender Verdichtung.
➕ Ergänzung: Die geplante 5-mm-Beschichtung (z. B. Megaplan-artig) ist bei der vorliegenden Schichtdicken-Differenz und fehlender Tragfähigkeit des Untergrunds nicht tragfähig – sie würde Risse übertragen oder abplatzen.
➕ Ergänzung: Die Füllhöhe auf Niveau des Fertigbelags statt auf Rohfußboden ist ein gravierender Planungsfehler, der zu unzulässigen Übergangshöhen, Türschwellenproblemen und Barrierefreiheitsverstößen führt.
👉 Handlungsempfehlung: Ein fachlich geprüfter Baugutachter (z. B. mit Schwerpunkt Estrich und Feuchteschäden) muss unverzüglich beauftragt werden – eine Sanierung durch vollständiges Entfernen des Estrichs, Trocknung der Konstruktion, Neuplanung mit statisch abgesicherter Dickenführung, korrekter Randdämmung, Dehnfugen und maschineller Verlegung ist zwingend erforderlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die 11 cm Dickenunterschiede als unzulässig und kritisch – insbesondere bei Anhydritestrich mit Fußbodenheizung.
- Alle bestätigen die hohe Rissgefahr durch ungleichmäßiges Schwindverhalten bei unterschiedlichen Trocknungszeiten.
- Alle identifizieren die manuelle Verlegung als schwerwiegenden Verstoß gegen DIN 18560-2 (Fließestrich muss maschinell verlegt werden).
- Alle warnen vor ungleichmäßiger Wärmeverteilung und massiv erhöhter Trägheit der Fußbodenheizung in den dicken Bereichen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt „potenziell problematisch“ und betont die Notwendigkeit einer Fachprüfung – formuliert aber keine klare Empfehlung zum Rückbau.
- DeepSeek und Qwen fordern einheitlich und unmissverständlich den vollständigen Rückbau – mit Begründung durch Feuchteschaden, statische und planerische Fehler.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek hebt die durchgelaufene Estrichbrühe unter Styropor und OSB als massiven Feuchteschaden hervor – mit Verlust der Dämmwirkung und Holzgefährdung.
- Qwen ergänzt die Fehlplanung der Füllhöhe (auf Fertigbelags- statt Rohfußbodenniveau) und die Untragbarkeit der 5-mm-Beschichtung bei aktueller Untergrundqualität.
❌ Widerspruch:
- DeepSeek und Qwen korrigieren GoogleAI: Die Aussage „kann wie Zementestrich verteilt werden“ wird von beiden als fachlich falsch und normwidrig bewertet (DIN 18560-2). GoogleAI erwähnt die Norm zwar, benennt den Verstoß jedoch nicht so klar.
👉 Empfehlung: Die sicherere, von DeepSeek und Qwen geteilte Einschätzung (sofortiger Rückbau + Trocknung + Neuaufbau nach Norm) wird im Sinne des Vorsichtsprinzips prioritär übernommen – GoogleAIs vorsichtigere Formulierung wird als unzureichend für den vorliegenden Sachverhalt eingestuft.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Dickenunterschied (6–17 cm) ❌ Widerspruch Alle Modelle lehnen den Wert ab – DeepSeek und Qwen bewerten ihn als schwerwiegenden Verarbeitungsfehler, GoogleAI als „potenziell problematisch“, aber konsistent: unzulässig nach DIN EN 13813 / DIN 18560-2. Verlegemethode (manuell wie Zementestrich) ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt die Abweichung; DeepSeek und Qwen korrigieren klar: Fließestrich darf nur maschinell verlegt werden – manuelles Verteilen ist normwidrig und zerstört die Struktur. Fehlen von Dehnfugen (8 × 10 m Raum) ✅ Konsens Alle Modelle sehen fehlende Trennfugen als kritisches Risiko für Spannungsrisse – Qwen nennt explizit die Normvorgabe von 2–3 cm Dickenunterschied pro Abschnitt. Feuchtigkeitsschaden (Durchlauf, Wassersäcke) ✅ Konsens DeepSeek und Qwen beschreiben konkret die Folgen (Dämmverlust, Schimmel, Holzzerstörung); GoogleAI erwähnt Schimmelrisiko, aber nicht die Durchfeuchtung – dennoch gilt: Konsens zu akuter Feuchtegefahr. Handlungsempfehlung (Rückbau vs. Sanierung) ⚠️ Abwägung GoogleAI plädiert für fachliche Prüfung; DeepSeek und Qwen fordern unmissverständlich Rückbau & Neuaufbau. Der KI-Konsens tendiert zur Sicherheitsvariante: Vollständiger Rückbau ist bei der Gesamtsituation (Feuchte + Dicke + Verlegung + Planungsfehler) die einzige fachgerechte Lösung. 👉 Handlungsempfehlung: Aufgrund des eindeutigen KI-Konsens zu unzulässigen Dickenunterschieden, normwidriger manueller Verlegung, fehlender Dehnfugen und nachgewiesener Feuchteschäden ist ein sofortiger, vollständiger Rückbau des Estrichs – gefolgt von Trocknung, Neuplanung und fachgerechtem Neuaufbau nach DIN 18560-2 sowie DIN EN 13813 – die einzige verantwortbare Maßnahme.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Massive Rissbildung im Estrich durch ungleichmäßiges Schwinden Strukturelle Instabilität, Übertragung von Rissen in Oberbeläge, erhöhte Sanierungskosten 🔴 Risiko Durchfeuchtung der Wärmedämmung und Holzkonstruktion Verlust der Dämmwirkung, Schimmelbildung, Fäulnisgefahr, langfristige statische Beeinträchtigung 🔴 Risiko Unzureichende Regelbarkeit und erhöhte Trägheit der Fußbodenheizung Komforteinbußen, Energieverschwendung, unzureichende Raumtemperierung, erhöhte Betriebskosten 🔴 Risiko Fehlende Dehnfugen in großem Raum (8 × 10 m) Spannungsaufbau, Fließverhalten des Anhydrits gestört, Schäden an angrenzenden Bauteilen (Wände, Türen) 🔴 Risiko Falsche Füllhöhenplanung (auf Fertigbelagsniveau) Unzulässige Übergangshöhen, Türschwellenprobleme, Verstoß gegen Barrierefreiheitsvorgaben (DIN 18040) ✅ Chance Vollständiger Rückbau als Chance zur Normkonformität Nachhaltige, langfristig funktionsfähige Fußbodenheizung mit optimaler Wärmeverteilung und Tragfähigkeit ✅ Chance Professionelle Trocknung der Konstruktion Vermeidung langfristiger Bauschäden, langfristige Wertstabilität der Immobilie ✅ Chance Neuplanung mit fachkundigem Estrichgutachter Optimale Anpassung an Heizungs- und Nutzungsanforderungen, zukunftssichere Planung (z. B. für Barrierefreiheit) ✅ Chance Dokumentierter Mängelrügeprozess Klare Haftungszuweisung, rechtssichere Durchsetzung von Gewährleistungsansprüchen ✅ Chance Einsatz moderner, hochwertiger Systeme (z. B. schnelltrocknender Fließestrichvarianten) Verkürzung der Bauzeit, geringere Bauzeitrisiken, verbesserte Nutzungsflexibilität Orientierungshilfen
- Sofortigen Rückbau beauftragen: Kontaktieren Sie binnen 48 Stunden einen zertifizierten Bausachverständigen (Schwerpunkt Estrich, DIN 18025) zur Dokumentation – beauftragen Sie danach umgehend einen Fachbetrieb für kompletten Estrich-Rückbau, inkl. Entsorgung der durchnässten Dämmung.
- Trocknung überwachen: Lassen Sie nach Rückbau die Konstruktion (OSB, Sparren, Styropor-Untergrund) mit einem hygrometergestützten Trocknungskonzept (z. B. Kondensationstrockner + Überdruck) mindestens 14 Tage trocknen – Messprotokoll anfertigen.
- Neuplanung mit normkonformer Ausführung: Fordern Sie von Ihrem Planer die korrigierte Estrichplanung ein (Füllhöhe auf Rohfußbodenniveau, Dehnfugen in max. 6-m-Raster, max. 3 cm Dickenunterschied pro Feld, maschinelle Verlegung nach DIN 18560-2).
- Feuchteschadengutachten einholen: Beauftragen Sie einen unabhängigen Schadengutachter (z. B. mit Zertifizierung nach VdS 3168) zur Bewertung der Schimmelpotenziale und zur Erstellung eines Sanierungskonzepts für die Holzkonstruktion.
- Mängelrüge juristisch absichern: Erstellen Sie eine schriftliche, fristgesetzte Mängelrüge an die ausführende Estrichfirma – mit Bezug auf alle festgestellten Normverstöße (DIN 18560-2, DIN EN 13813, VOBAbk./B § 4 Nr. 3) und Fristsetzung zur Mängelbeseitigung innerhalb von 14 Tagen.
- Keine Beschichtung bis zur Freigabe: Verzichten Sie unter allen Umständen auf die geplante 5-mm-Beschichtung – bis zum Abschluss der Trocknung und nach fachlicher Freigabe durch den Sachverständigen keine weitere Verlegung (auch kein Untergrundausgleich).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Anhydritestrich
- Ein Estrich, der hauptsächlich aus Anhydrit (Calciumsulfat) als Bindemittel besteht. Er zeichnet sich durch gute Wärmeleitfähigkeit und geringe Schwindung aus, ist aber feuchtigkeitsempfindlich.
Verwandte Begriffe: Zementestrich, Fließestrich, Gussasphaltestrich - Fußbodenheizung
- Ein Heizsystem, bei dem Heizrohre im Fußboden verlegt sind, um den Raum durch Strahlungswärme zu erwärmen. Sie bietet eine gleichmäßige Wärmeverteilung und hohen Komfort.
Verwandte Begriffe: Flächenheizung, Strahlungsheizung, Wärmepumpe - Trägheit
- Die Eigenschaft eines Systems, sich einer Änderung seines Zustands zu widersetzen. Bei einer Fußbodenheizung bezieht sich die Trägheit auf die Zeit, die benötigt wird, um die Raumtemperatur nach einer Änderung der Heizleistung anzupassen.
Verwandte Begriffe: Reaktionszeit, Wärmespeicher, Regelung - Wärmedurchlasswiderstand
- Ein Maß für den Widerstand eines Bauteils gegen den Wärmestrom. Je höher der Wärmedurchlasswiderstand, desto schlechter leitet das Bauteil Wärme.
Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, U-Wert, Dämmung - Estrichnorm
- Eine Norm, die die Anforderungen an Estrich festlegt, einschließlich Materialeigenschaften, Dicke, Ebenheit und Verarbeitung.
Verwandte Begriffe: DIN EN 13813, DIN 18560, Toleranzen - Trennfugen
- Fugen, die in den Estrich eingebracht werden, um Spannungen aufzunehmen und Rissbildung zu verhindern. Sie werden üblicherweise an Türdurchgängen, Raumecken und bei großen Flächen angeordnet.
Verwandte Begriffe: Dehnungsfugen, Randfugen, Sollbruchstelle - Fließestrich
- Ein Estrich, der aufgrund seiner fließfähigen Konsistenz leicht zu verarbeiten ist und eine ebene Oberfläche bildet. Er wird häufig bei Fußbodenheizungen eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Selbstverlaufender Estrich, Anhydritfließestrich, Zementfließestrich
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Estrichdicke ist bei Anhydritestrich mit Fußbodenheizung ideal?
Die ideale Estrichdicke hängt von der Heizleistung und dem Rohrabstand der Fußbodenheizung ab. Generell sollte die Dicke so gering wie möglich sein, um eine schnelle Reaktionszeit zu gewährleisten, aber ausreichend, um die Wärme gleichmäßig zu verteilen. Die Herstellerangaben der Fußbodenheizung sind zu beachten. - Was sind die Folgen von zu dickem Anhydritestrich?
Ein zu dicker Anhydritestrich erhöht die Trägheit der Fußbodenheizung, was zu langsameren Reaktionszeiten und höherem Energieverbrauch führt. Zudem steigt das Risiko von Rissbildung im Estrich. - Wie kann man Dickenunterschiede im Estrich ausgleichen?
Kleinere Dickenunterschiede können durch Spachtelmasse oder Ausgleichsschichten ausgeglichen werden. Bei größeren Unterschieden ist es ratsam, den Estrich teilweise oder komplett zu entfernen und neu zu verlegen. - Welche Rolle spielen Trennfugen im Estrich?
Trennfugen dienen dazu, Spannungen im Estrich aufzunehmen und Rissbildung zu verhindern. Sie müssen fachgerecht angeordnet und ausgeführt werden. - Was ist der Unterschied zwischen Anhydrit- und Zementestrich?
Anhydritestrich besteht hauptsächlich aus Calciumsulfat, während Zementestrich aus Zement, Sand und Wasser besteht. Anhydritestrich ist weniger schwindungsarm als Zementestrich und benötigt daher weniger oder keine Trennfugen. Er ist jedoch empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit. - Wie beeinflusst die Verlegungsart die Qualität des Estrichs?
Anhydritestrich wird üblicherweise im Fließverfahren verlegt, um eine gleichmäßige Oberfläche und gute Wärmeleitfähigkeit zu gewährleisten. Eine Verlegung wie bei Zementestrich kann zu Lufteinschlüssen und Unebenheiten führen. - Was ist bei der Auswahl des Endbelags für eine Fußbodenheizung zu beachten?
Der Endbelag sollte einen geringen Wärmedurchlasswiderstand aufweisen, um die Wärme der Fußbodenheizung optimal in den Raum abzugeben. Geeignete Beläge sind Fliesen, Vinyl und Parkett mit geringer Dicke. - Wie wichtig ist die Randdämmung bei Estrich mit Fußbodenheizung?
Die Randdämmung ist sehr wichtig, um Wärmebrücken zu vermeiden und Schallübertragung zu reduzieren. Sie muss umlaufend angebracht werden und bis zur Oberkante des Estrichs reichen.
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OT: JDB ...
OT: JDB haste Langeweile? 🙂 -
wie meinen?
Kann diese Frage leider nicht interpretieren ... -
@joe
ignoriere ihn!
Eentweder issa benebelt oder er selbst leidet unter Langeweile ... -
Anhydritestrich, Höhenunterschiede von 6 bis 17 cm, Problem?
Tach Jö,
erstmal herzlichen Glückwunsch. Ist zwar noch lange kein 6., aber immerhin schon 5. mit Zusatzzahl!
Es hätte ja auch schlimmer kommen können.
Es ist doch schon mal viel Wert, dass die Dampfsperrfolie dicht ist. Hatte der Estrichleger die Überprüfung mit in Auftrag oder war das eine zusätzlich erbrachte Leistung?
Zitat: "Alles rausreißen lassen und neu machen? So akzeptieren? "
Es kommt halt immer individuell drauf an, was toleriert wird.
Und was bestellt wurde.
Viel Spaß noch.
Gruß -
@Bernhard und Co.
Hallo,
danke für die zynische Antwort, aber habe ich da was davon?
Über fachmännische Ratschläge würde ich mich sehr freuen ...
Vielleicht gibt es ja doch noch etwas zu diesem Thema zu sagen.
Gruß Jö -
@ Jö,
wieso zynisch?
Ich unterstelle doch auch keine Naivität!
Gruß -
Nu mal ernsthaft ...
Nu mal ernsthaft 11 cm Differenz, so besoffen kann noch nicht mal JDB sein. Das ist eine Verscheißerung hoch 8. -
Zulässig oder nicht?
Hallo,
darf das sein, oder nicht? Wenn nein, wo nachzulesen?
Gruß Jö -
Nu ist gut ...
Nu ist gut wir haben alle herzhaft gelacht ... -
Hallo, DAS soll KEIN SCHERZ sein!
Sagt mal,
bin ich da in der Witzshow?
Falls jemand meint, das sei ein Scherz oder was auch immer, lasst mich doch einfach in Ruhe und antwortet nicht.
Ich bin lediglich an einer fachlichen Auskunft interessiert und verzichte gerne auf das blabla.
Geht das?
Danke!
Gruß Jö
(nicht JDB oder sonst jemand!) -
die Mängel sind einfach so unglaubwürdig
-
Fotos
müssten sich doch wunderbar von den Wassersäcken machen lassen.
Aber zur Vorsicht einen Regenschirm benutzen.
Gruß -
Meine
Kamera ist z.Z. kaputt. -
ist nur die Frage
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jetzt lacht mal nicht zu früh
-
ne eine Martin,
ich lache nicht. dafür ist die Sache zu Ernst.
Denk nur mal an - ich glaube Düsseldorf -, wo die Dachdecker zu viel Kies auf eine Holzkonstruktion gepackt haben.
@ Jö,
ich glaube die Idee mit den Fotos von den Wassersäcken war nicht so gut. Da könnt auch noch was anderes runterkommen - da hilft denn auch kein Schirm mehr.
Gruß
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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