ich habe vor kurzem eine Erdgeschosswohnung in einem Altbau gekauft, die im Moment saniert/renoviert wird. Da ich gerne auch etwas lauter Musik höre, möchte ich Problemen mit den restlichen Eigentümern vorbeugen und die Decken gegen Schall dämmen. Des weiteren erhoffe ich mir auch eine Reduzierung des Trittschalls von oben (speziell in den Schlafzimmern). Aus den restlichen Beiträgen habe ich entnommen, dass eine gedämmte Unterkonstruktion mit Gipskartonplatten sinnvoll scheint. Um die Raumhöhe nicht zu sehr zu reduzieren, wollte ich dafür 10-15 cm vorsehen. Dazu habe ich einige Fragen:
- Ist es sinnvoll, die Unterdecke gedämpft von der ursprünglichen Decke abzuhängen, oder arbeite ich besser mit Holzbalken, die nur an den Wänden befestigt werden?
- Sind schwingungsgedämpfte Abhänger nötig/sinnvoll? Unterscheiden sich die verschiedenen Abhänger in der Dämpfungswirkung?
- Welches Dämmmaterial ist am besten geeignet? Ich habe gehört, dass z.B. Homatherm flexCL durch eine höhere Rohdichte von 60-90 kg/m³ besser dämmen soll als Mineralwolle.
- Soll ich den kompletten Raum zwischen Decke und Unterdecke füllen, oder sollte auch ein Luftraum verbleiben? Wenn ja, über oder unter dem Dämmmaterial?
- Reicht eine einfache Beplankung mit Gipskartonplatten, oder sollte ich eine doppelte vorsehen?
- Reicht die zur Verfügung stehende Höhe von 10-15 cm für eine sinnvolle Dämmung aus?
- Ist die Dämmung überhaupt sinnvoll, oder kann man davon ausgehen, dass über andere Wege (z.B. Wände oder sonstige Schallbrücken) soviel Schall nach oben übertragen wird, dass sich die Dämmung der Decke kaum bemerkbar macht?
Leider habe ich dieses informative Forum erst jetzt entdeckt, während die Renovierungsarbeiten schon in vollem Gange sind, deshalb sind die Fragen etwas geballt 😉
Vielen Dank,
Felix Storm