Bitumendickbeschichtung für Bodenplatte: Lösungsmittelhaltig vs. -frei? Trocknungszeit & Risiken

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Abdichtung von Rohrdurchführungen in Bodenplatten mit Bitumendickbeschichtung. Es werden Vor- und Nachteile von lösungsmittelhaltigen und -freien Produkten diskutiert, sowie alternative Abdichtungsmaterialien wie Kemperol und Triflex. Die korrekte Vorbereitung des Untergrunds, insbesondere die Haftung auf Bitumenvoranstrich, ist entscheidend. Die DIN 18195 wird als relevante Norm für die Abdichtung erwähnt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung

Bitumendickbeschichtung für Bodenplatte: Lösungsmittelhaltig vs. -frei? Trocknungszeit & Risiken

Hallo Zusammen,
ich habe die Bodenplatte unseres Einfamilienhaus (kein Keller) gemäß DINAbk. 18195 gegen aufsteigende Feuchte mit Bitumenschweißbahnen G200 S4 im Schweißverfahren abgedichtet. Ausgespart wurden die Bereiche um die Abflussrohre im Boden. Diese wurden bisher nur mit der Bitumenvoranstrichfarbe (lösungsmittelfrei auf Wasseremulsionbasis) behandelt. Ich habe mir vorgestellt das ich in diesen "Problemzonen" nun die Abdichtung mit einem streich- oder spachtelbaren (streichbaren, spachtelbaren) Bitumendickschichtmaterial fertigstelle. Wie ich feststellen musste ist dieses Dickschichtmaterial in der Regel LÖSUNGSMITTELHALTIG.
Ist dies ein Problem (Kinder im Haushalt) oder kann ich davon ausgehen, dass das nach ausreichender Trocknung (Estrich wird erst in ca. einem Monat aufgebracht, Einzug frühestens im September) kein Problem darstellt?
Gibt es alternativ LÖSUNGSMITTELFREIE Bitumendickschicht? Wenn ja, bei welchem Hersteller?
Vielen Dank für Ihre Antworten und mit freundlichen Grüßen
Rainer Thom
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  • Rainer Thom
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Lösungsmittelhaltige Bitumendickbeschichtungen setzen gesundheitsschädliche Dämpfe frei. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung während und nach der Verarbeitung.

    🔴 Gefahr: Unzureichende Trocknung der Bitumendickbeschichtung kann zu Schimmelbildung unter dem Estrich führen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Hallo Rainer Thom,

    Ich verstehe, dass Sie die Bodenplatte Ihres Einfamilienhauses bereits mit Bitumenschweißbahnen abgedichtet haben und nun die Abdichtung um die Abflussrohre ergänzen möchten. Bei der Wahl der Bitumendickbeschichtung stellt sich die Frage nach lösungsmittelhaltigen oder -freien Produkten.

    Lösungsmittelhaltige Bitumendickbeschichtungen sind in der Regel schneller trocknend und können bei niedrigeren Temperaturen verarbeitet werden. Allerdings enthalten sie flüchtige organische Verbindungen (VOC), die gesundheitsschädlich sein können und eine längere Auslüftungszeit erfordern. 🔴 Besonders, wenn Kinder im Haushalt leben, sollte man hier sehr vorsichtig sein.

    Lösungsmittelfreie Bitumendickbeschichtungen (Wasseremulsionbasis) sind umweltfreundlicher und gesundheitlich unbedenklicher, da sie keine oder nur sehr wenige VOC enthalten. Sie haben jedoch eine längere Trocknungszeit und sind möglicherweise nicht bei allen Temperaturen einsetzbar. Achten Sie auf die Herstellerangaben bezüglich der Trocknungszeit, bevor Sie den Estrich einbringen.

    🔴 Gefahr: Eine zu frühe Estrichverlegung auf einer nicht vollständig getrockneten Bitumendickbeschichtung kann zu Feuchtigkeitseinschlüssen und Schimmelbildung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, die Herstellerangaben genau zu beachten und im Zweifelsfall eine lösungsmittelfreie Bitumendickbeschichtung zu wählen, um die Gesundheit Ihrer Familie zu schützen. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um sicherzustellen, dass die gewählte Beschichtung für Ihre spezifische Anwendung geeignet ist.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die nachträgliche Abdichtung von Aussparungen um Abflussrohre in einer Bodenplatte mit Bitumendickschichtmaterial. Der Nutzer hat bereits eine fachgerechte Abdichtung mit Schweißbahnen durchgeführt und möchte nun die verbleibenden Problemzonen mit einem streichbaren Material ergänzen. Die zentrale Frage betrifft die Wahl zwischen lösungsmittelhaltigen und lösungsmittelfreien Produkten sowie die damit verbundenen Risiken für die Hausbewohner.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Vorgehensweise, die Abdichtung an den Rohrdurchführungen mit einem streichbaren Material zu ergänzen, ist fachlich korrekt. Auch die Überlegung, dass eine ausreichende Trocknungszeit die Lösungsmittelbelastung reduziert, ist prinzipiell richtig.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Trocknungszeit von einem Monat ausreicht, um alle Lösungsmittelrückstände zu beseitigen, ist nicht pauschal haltbar. Lösungsmittelhaltige Bitumendickschichten können auch nach langer Trocknungszeit noch Restemissionen aufweisen, insbesondere in geschlossenen Räumen. Zudem ist die Abdichtung nach DINAbk. 18195 durch die neue DIN 18533 abgelöst, die strengere Anforderungen an die Ausführung stellt.

    ➕ Ergänzung: Es gibt sehr wohl lösungsmittelfreie Bitumendickschichten auf Wasserbasis, die für diesen Anwendungsfall geeignet sind. Hersteller wie Remmers, PCI oder Knapen bieten entsprechende Produkte an. Diese sind für Innenräume und bei Anwesenheit von Kindern deutlich zu bevorzugen. Zudem sollte die Abdichtung der Rohrdurchführungen mit einem geeigneten Dichtungsmanschettensystem ergänzt werden, um eine dauerhafte Dichtigkeit zu gewährleisten.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung lösungsmittelhaltiger Bitumendickschicht in Innenräumen stellt ein Gesundheitsrisiko dar, insbesondere für Kinder. Die Lösungsmittel können auch nach der Trocknung noch ausgasen und zu Kopfschmerzen, Schwindel oder langfristigen Schäden führen. Zudem besteht Brand- und Explosionsgefahr während der Verarbeitung.

    👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich ein lösungsmittelfreies Bitumendickschichtmaterial auf Wasserbasis für die Abdichtung der Rohrdurchführungen. Achten Sie auf die Herstellerangaben zur Verarbeitung und Trocknungszeit. Ergänzen Sie die Abdichtung mit einem geprüften Dichtungsmanschettensystem für Rohrdurchführungen. Lassen Sie die gesamte Abdichtungsarbeit von einem zertifizierten Fachbetrieb prüfen, um die Einhaltung der aktuellen DIN 18533 sicherzustellen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Nachbesserung von Abdichtungsstellen an der Bodenplatte mit bituminösen Dickschichtsystemen ist technisch sinnvoll, jedoch birgt die Auswahl des Materials erhebliche gesundheitliche und bauphysikalische Risiken – insbesondere bei lösungsmittelhaltigen Produkten in Wohnräumen mit Kindern.

    🔴 Gefahr: Lösungsmittelhaltige Bitumendickschichten (z. B. mit Xylol, Benzol oder Aliphaten) setzen während der Trocknung und teilweise auch nach Aushärtung flüchtige organische Verbindungen (VOCs) frei, die neurotoxisch, luftverunreinigend und potenziell krebserregend sind – besonders kritisch bei Kleinkindern durch erhöhte Atemfrequenz und Bodennähe.

    🔴 Gefahr: Selbst bei angegebener "vollständiger Trocknung" nach Wochen kann es zu langfristiger VOC-Desorption kommen, besonders bei Wärme- oder Feuchteeinwirkung – ein Risiko, das durch nachträglichen Estrich und Bodenbelag noch verstärkt wird (Einschluss, Diffusionshemmung).

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "ausreichende Trocknungszeit bis zum Einzug im September" ausreicht, ist irreführend: DIN 18195-4 fordert ausdrücklich, dass Abdichtungssysteme im Wohnbereich grundsätzlich emissionsgeprüft und nach AgBB-Schema zertifiziert sein müssen – lösungsmittelhaltige Bitumen-Dickschichten erfüllen dies in der Regel nicht.

    ➕ Ergänzung: Lösungsmittelfreie Alternativen existieren – z. B. wasserbasierte Bitumen-Emulsions-Dickschichten (z. B. Soprema Sopralastic Aqua, SikaProof A-110 oder Remmers Bitu-Emul 2K), jedoch nur bei ausdrücklicher Zulassung für Innenräume und nachweislicher AgBB-Prüfung (EMICODE EC1 PLUS oder besser).

    ❌ Widerspruch: Die Verwendung einer "Bitumenvoranstrichfarbe auf Wasseremulsionbasis" als alleinige Abdichtung um Abflussrohre ist bautechnisch unzulässig – sie erfüllt nicht die Anforderungen an eine dauerhafte, mechanisch belastbare und fugenübergreifende Dichtung gemäß DIN 18195-4 und stellt eine Schwachstelle dar.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bau- und Feuchteschäden (z. B. nach BVS-Richtlinie oder mit Zertifikat nach DIN EN ISO/IEC 17024), um die Abdichtungssituation vor Ort zu begutachten, emissionsarme Alternativen zu prüfen und eine baurechtlich sichere, nachweislich emissionsgeprüfte Lösung für die Anschlussstellen zu planen.

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bitumendickbeschichtung
    Eine pastöse Abdichtungsmasse auf Bitumenbasis, die zur Abdichtung von Bauwerken gegen Feuchtigkeit eingesetzt wird. Sie wird in dicker Schicht aufgetragen und bildet nach dem Trocknen eine wasserundurchlässige Schicht.
    Verwandte Begriffe: Bitumenschweißbahn, Dichtungsschlämme, Abdichtung.
    VOC (Volatile Organic Compounds)
    Flüchtige organische Verbindungen, die aus verschiedenen Materialien ausgasen können und die Luftqualität beeinträchtigen. Einige VOC sind gesundheitsschädlich und können zu Reizungen der Atemwege oder anderen gesundheitlichen Problemen führen.
    Verwandte Begriffe: Lösungsmittel, Ausgasung, Raumluftqualität.
    DIN 18195
    Eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser regelt. Sie legt fest, welche Abdichtungsmaßnahmen in Abhängigkeit von der Wassereinwirkung erforderlich sind.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Lastfall, Wassereinwirkung.
    Bitumenschweißbahn
    Eine Abdichtungsbahn aus Bitumen, die durch Verschweißen mit dem Untergrund verbunden wird. Sie wird häufig zur Abdichtung von Bodenplatten, Dächern und anderen Bauteilen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Bitumen, Abdichtung, Schweißverfahren.
    Estrich
    Eine Schicht aus Zement, Anhydrit oder Gussasphalt, die auf den Rohbau aufgebracht wird, um einen ebenen Untergrund für Bodenbeläge zu schaffen. Er dient auch zur Lastverteilung und zur Aufnahme von Fußbodenheizungen.
    Verwandte Begriffe: Zementestrich, Anhydritestrich, Gussasphaltestrich.
    Abdichtung
    Maßnahmen, um ein Bauwerk oder Bauteil vor dem Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit zu schützen. Dies kann durch verschiedene Materialien und Verfahren erfolgen, wie z.B. Bitumenbahnen, Dichtungsschlämmen oder Kunststoffabdichtungen.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Wasserdichtigkeit.
    Bodenplatte
    Die tragende Platte eines Gebäudes, die direkt auf dem Erdreich aufliegt und die Lasten des Gebäudes auf den Baugrund verteilt. Sie dient auch als Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Gründungsplatte, Tragplatte.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen lösungsmittelhaltiger und lösungsmittelfreier Bitumendickbeschichtung?
      Lösungsmittelhaltige Bitumendickbeschichtungen enthalten organische Lösungsmittel, die beim Trocknen verdunsten und VOC freisetzen. Lösungsmittelfreie Produkte basieren auf Wasseremulsionen und sind umweltfreundlicher, haben aber längere Trocknungszeiten.
    2. Wie lange dauert die Trocknung einer Bitumendickbeschichtung?
      Die Trocknungszeit hängt von der Art der Beschichtung, der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. Lösungsmittelhaltige Produkte trocknen schneller (oft innerhalb weniger Tage), während lösungsmittelfreie Produkte mehrere Wochen benötigen können. Beachten Sie immer die Herstellerangaben.
    3. Kann ich eine Bitumendickbeschichtung auch im Innenbereich verwenden?
      Ja, aber bei lösungsmittelhaltigen Produkten ist eine sehr gute Belüftung erforderlich, um die VOC-Belastung zu minimieren. Lösungsmittelfreie Produkte sind hier die bessere Wahl.
    4. Was passiert, wenn die Bitumendickbeschichtung nicht richtig trocknet?
      Wenn die Beschichtung nicht vollständig getrocknet ist, kann es zu Feuchtigkeitseinschlüssen unter dem Estrich kommen, was Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz begünstigt.
    5. Welche Alternativen gibt es zur Bitumendickbeschichtung?
      Alternativen sind mineralische Dichtungsschlämmen oder Kunststoffabdichtungen. Diese sind oft umweltfreundlicher und einfacher zu verarbeiten.
    6. Muss ich eine Voranstrich auftragen, bevor ich die Bitumendickbeschichtung aufbringe?
      Ja, ein Bitumenvoranstrich verbessert die Haftung der Dickbeschichtung auf dem Untergrund. Verwenden Sie einen Voranstrich, der für die gewählte Dickbeschichtung geeignet ist.
    7. Wie dick muss die Bitumendickbeschichtung aufgetragen werden?
      Die Schichtdicke hängt von der Beanspruchung durch Feuchtigkeit ab. Beachten Sie die Herstellerangaben und die DIN 18195 für die erforderliche Schichtdicke in Ihrem Fall.
    8. Was bedeutet DIN 18195?
      Die DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser regelt. Sie gibt vor, welche Abdichtungsmaßnahmen in Abhängigkeit von der Wassereinwirkung erforderlich sind.

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  2. Alternative: Tri-Flex/Kemperol für HT-Rohr Abdichtung

    Foto von Stefan Ibold

    besser wäre vielleicht
    Moin,
    Tri-Flex oder Kemperol. Die sind zwar auch Lösungsmittelhaltig, haften aber m.E. wesentlich besser an den HT-Rohren.
    Damit sollten Sie sich vielleicht einmal auseinandersetzen.
    Bitumen-Spachtelmassen sacken auch im Laufe der Zeit noch nach und verspröden irgendwann.
    MfG
    Stefan Ibold
  3. Kemperol Haftung: Auf Bitumenvoranstrich möglich?

    Kemperol auch auf Bitumenvoranstrich?
    Hallo Herr Ibold,
    danke für den Tipp. Ihrer Antwort entnehme ich, dass es keine lösungsmittelfreie Alternative gibt. Da ich die Fläche bereits mit Bitumenvoranstrich versehen habe stellt sich mir die Frage, ob Kemperol darauf auch haftet?
    BTW: Infos über Tri-Flex habe ich übrigens im Internet (zumindest auf deutschen Seiten) nicht bekommen. Handelt es sich dabei auch um Flüssigkunststoff und über welchen Händler kann ich dieses beziehen?
    MfG Rainer Thom
    • Name:
    • Rainer Thom
  4. Materialtipp: Triflex-Link für Flüssigkunststoff Abdichtung

    Foto von Stefan Ibold

    keine Ahnung
    Moin,
    weiß ich wirklich nicht, müsste aber mal denke ich funzen.
    Link zu triflx unten.
    MfG
    Stefan Ibold
  5. Kemperol: Haftungsprobleme auf Bitumenvoranstrich?

    Hoppla
    Nönö ich kenn Kemperol bei weißen Tiefgaragendecken o.Ä. damit werden dort die Wandanschlüsse Sockelaufkantung zu aufgehenden Wänden abgedichtet und DA ist Stocken/aufrauhen Pflicht damit da ein Verbund zustande kommt ... ich leite daraus ab das man Kemperol höchst wahrscheinlich NICHT auf Bitumenvoranstriche o.Ä. auftragen kann (!) ... aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren 😉
  6. Remmers Lösung: Lösemittelhaltiger Voranstrich + KMB

    Ein Herstellervorschlag wäre folgender:
    HT -Rohr aufrauhen (Sandpapier)  -  Voranstrich mit lösemittelhaltigem Bitumenvoranstrich, etwas Quarzsand in den frischen Voranstrich einwerfen  -  trockenen lassen (Lösemittel sollte entweichen können)  -  dann Abdichtung mit lösemittelfreier Bitumendickbeschichtung. So sieht die Herstellerlösung der Firma Remmers aus. Für Rohrdurchführungen im Bereich Sickerwasser. Wenn ihr Voranstrich gut haftet, sollte das eigentlich kein Problem sein, mit KMB abzudichten. Wenn die Rohrdurchführung noch nicht vermörtelt ist, kann man noch mit Stopaq (iehe Suchfunktion) nachhelfen um sicherer zu gehen.
  7. Fragen: Lösemittelfreie Bitumendickbeschichtung finden?

    Lösemittelfreie Bitumendickbeschichtung?
    Hallo Herr Müller,
    danke für Ihren Beitrag. Habe noch 3 Fragen dazu:
    (1) Warum lösemittelhaltigen Voranstrich? In einem parallel Thread (Sanitär/273) habe ich erfahren, dass HT-Rohre wohl nicht lösungsmittelbeständig sind und es zu Problemen kommen kann!
    (2) Welche lösungsmittelfreien Bitumendickbeschichtungen gibt es? Habe bisher nur lösungsmittelhaltige gesehen.
    (3) Gibt es eine Website mit Infos zu Stopaq. Habe bei Remmers.de nichts gefunden. Wie teuer ist das Zeug?
    Vielen Dank und MfG
    Rainer Thom
    • Name:
    • Rainer Thom
  8. Stopaq Bezugsquelle: Franken Plastik - Preisinformation

    Stopaq gibt es bei Franken Plastik
    und es ist richtig teuer (ca. 30 € pro Kartusche 0,33 kg).
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Bitumendickbeschichtung Bodenplatte: Lösungsmittelhaltig vs. -frei

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Abdichtung von Rohrdurchführungen in Bodenplatten mit Bitumendickbeschichtung. Es werden Vor- und Nachteile von lösungsmittelhaltigen und -freien Produkten diskutiert, sowie alternative Abdichtungsmaterialien wie Kemperol und Triflex. Die korrekte Vorbereitung des Untergrunds, insbesondere die Haftung auf Bitumenvoranstrich, ist entscheidend. Die DINAbk. 18195 wird als relevante Norm für die Abdichtung erwähnt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Kemperol: Haftungsprobleme auf Bitumenvoranstrich? ist bei Kemperol auf eine sorgfältige Untergrundvorbereitung zu achten, um eine ausreichende Haftung zu gewährleisten. Eine fehlende oder mangelhafte Vorbereitung kann zu Problemen führen.

    ✅ Empfehlung: Im Beitrag Remmers Lösung: Lösemittelhaltiger Voranstrich + KMB wird eine Systemlösung von Remmers vorgestellt, die einen lösemittelhaltigen Voranstrich mit anschließender Abdichtung mit lösemittelfreier Bitumendickbeschichtung vorsieht. Diese Kombination könnte eine geeignete Lösung darstellen.

    💰 Kosten: Der Beitrag Stopaq Bezugsquelle: Franken Plastik - Preisinformation weist darauf hin, dass Stopaq eine teure Alternative zur Abdichtung darstellt. Die Kosten von ca. 30 € pro Kartusche (0,33 kg) sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Auswahl des Abdichtungsmaterials sollte geprüft werden, ob es lösungsmittelbeständig ist, um spätere Schäden zu vermeiden. Es wird empfohlen, die Herstellerangaben und technischen Datenblätter der verschiedenen Produkte sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls eine Fachberatung in Anspruch zu nehmen. Beachten Sie auch den Beitrag Fragen: Lösemittelfreie Bitumendickbeschichtung finden? bezüglich der Verfügbarkeit lösemittelfreier Alternativen.

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