Linoleum-Kleber von 1959: Baumharzgeruch, Entfernung & Gesundheitsrisiken?
In diesem Forum sind Sie: Estrich und Bodenbeläge📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Der Thread behandelt die Sanierung eines Hauses, bei der alter Linoleum-Kleber (vermutlich aus 1959) gefunden wurde. Diskutiert werden die Entfernung des Klebers, mögliche Gesundheitsrisiken durch Inhaltsstoffe wie Asbest oder PAK, sowie Alternativen zur vollständigen Entfernung, insbesondere im Hinblick auf die Verlegung von Laminat. Der Baumharzgeruch des Klebers wird thematisiert und seine potentielle Unschädlichkeit hinterfragt.
Linoleum-Kleber von 1959: Baumharzgeruch, Entfernung & Gesundheitsrisiken?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine mechanische Bearbeitung (Schleifen, Fräsen, Erhitzen) des Klebers bis zur schriftlichen Freigabe durch ein akkreditiertes Labor – Risiko der Freisetzung krebserregender PAK, Asbestfasern oder pyrolysebedingter Gase.
🔴 KRITISCH: Der angenehme Baumharzgeruch ist kein Sicherheitsindikator – er täuscht Unbedenklichkeit vor und darf keinesfalls als Freigabe für Eigenarbeiten genutzt werden.
⚠️ WICHTIG: Bis zur Schadstoffanalyse: Raum absperrn, Fenster lüften, Kein Staubsaugen mit normalem Gerät – nur HEPA-gefilterte Absaugung unter Unterdruck zulässig.
⚠️ WICHTIG: Bei Verdacht auf bitumen- oder kautschukhaltigen Kleber (typisch für 1950er/60er): Keine Erwärmung (z. B. mit Heißluft), da erhöhtes Risiko für Freisetzung chlorierter Dioxine oder polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie bei der Sanierung Ihres Hauses auf einen alten, wasserunlöslichen Kleber unter Linoleum gestoßen sind, der nach Baumharz riecht und beim Erwärmen zähflüssig wird.
🔴 Gefahr: Bei Klebern aus dem Baujahr 1959 besteht die Möglichkeit, dass diese Schadstoffe wie Asbest oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. Diese Stoffe können gesundheitsschädlich sein, insbesondere wenn sie beim Entfernen freigesetzt werden.
Ich empfehle Ihnen dringend, den Kleber nicht selbst zu entfernen, bevor er nicht auf Schadstoffe untersucht wurde. Eine Analyse durch ein spezialisiertes Labor gibt Ihnen Gewissheit über die Zusammensetzung des Klebers.
Sollte der Kleber Schadstoffe enthalten, muss die Entfernung fachgerecht durch ein zertifiziertes Unternehmen erfolgen, um eine Gefährdung auszuschließen. Dies beinhaltet in der Regel das Tragen von Schutzkleidung und Atemschutz sowie die fachgerechte Entsorgung des Materials.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine Materialprobe des Klebers in einem Labor auf Schadstoffe untersuchen und beauftragen Sie gegebenenfalls ein Fachunternehmen mit der Entfernung.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen wasserunlöslichen Kleber aus dem Jahr 1959 unter alten Bodenbelägen, der bei Erwärmung zähflüssig wird und einen angenehmen Baumharzgeruch aufweist. Der Geruch allein ist kein Indikator für Unbedenklichkeit, da viele historische Klebstoffe auf Basis von Naturharzen wie Kolophonium oder synthetischen Harzen wie Phenol-Formaldehyd hergestellt wurden. Diese können gesundheitsschädliche Stoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder Formaldehyd enthalten, die auch bei Raumtemperatur ausgasen können.
🔴 Gefahr: Der angenehme Geruch nach Baumharz täuscht über potenzielle Gesundheitsrisiken hinweg. Bei Klebern aus den 1950er Jahren ist der Gehalt an PAK, die als krebserregend gelten, nicht auszuschließen. Zudem können Weichmacher und Lösungsmittelreste enthalten sein, die bei Erwärmung (z.B. durch Schleifen) vermehrt freigesetzt werden.
➕ Ergänzung: Die beschriebene Zähflüssigkeit bei Erwärmung deutet auf einen thermoplastischen Kleber hin, der typisch für Linoleum- oder PVC-Beläge jener Zeit war. Eine vollständige Entfernung ist aus fachlicher Sicht zwingend erforderlich, da Laminat auf PE-Folie und Trittschalldämmung eine ebene, saubere und diffusionsoffene Untergrund erfordert. Rückstände des Klebers können zu Unebenheiten, Hohlstellen oder chemischen Reaktionen mit der Folie führen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein angenehmer Geruch gleichbedeutend mit Unbedenklichkeit ist, ist fachlich falsch. Viele Naturharze enthalten Allergene oder können bei mechanischer Bearbeitung (Schleifen) lungengängige Stäube freisetzen, die zu Atemwegsreizungen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Schadstoffgutachter oder eine Fachfirma für Bodenbelagsarbeiten. Lassen Sie eine Materialprobe des Klebers auf PAK, Asbest (da bis 1993 in Klebern möglich) und andere Schadstoffe analysieren. Bis zur Klärung: Keine Schleifarbeiten ohne Absaugung und Atemschutzmaske (mindestens FFP3). Die Entfernung sollte mechanisch (z.B. Fräsen) oder chemisch durch Fachbetriebe erfolgen. Verlegen Sie Laminat erst nach fachgerechter Untergrundvorbereitung und Freigabe durch den Gutachter.
KI-Analyse (Qwen)
Der beschriebene wasserunlösliche Linoleum-Kleber aus dem Jahr 1959 stammt aus einer Zeit, in der gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe wie Asbest, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder chlorierte Lösungsmittel häufig in Klebstoffen verwendet wurden – insbesondere in harzbasierten, hitzeempfindlichen Formulierungen mit Baumharzgeruch.
🔴 Gefahr: Der "angenehme" Baumharzgeruch täuscht Sicherheit vor, ist aber kein Indikator für Unbedenklichkeit; vielmehr können flüchtige organische Verbindungen (VOCs) oder PAK-Rückstände bei Erwärmung (z. B. beim Abschleifen) in hoher Konzentration freigesetzt werden – mit potenziell krebserregender Wirkung nach Langzeitexposition.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein "angenehmer Geruch" gesundheitlich unbedenklich sei, ist wissenschaftlich falsch und gefährlich; Geruchsempfinden variiert stark zwischen Menschen und bietet keinerlei Aussage über Toxizität oder Expositionsgrenzwerte.
➕ Ergänzung: In Hessen wurden bis in die 1970er Jahre häufig Kleber auf Basis von Kolophoniumharz, Bitumen, Kautschuk und Lösungsmitteln wie Toluol oder Xylol eingesetzt – viele davon sind heute als gesundheitsgefährdend klassifiziert und unterliegen strengen Arbeitsschutzvorschriften (z. B. TRGS 558).
🔴 Gefahr: Das Erhitzen des Klebers beim Abschleifen führt nicht nur zur Verflüssigung, sondern auch zur Freisetzung von pyrolysebedingten Schadstoffen – insbesondere bei bitumenhaltigen oder chlorierten Klebern besteht ein Risiko für die Atemwege und die Haut.
✅ Zustimmung: Die geplante Verlegung von Laminat auf PE-Folie und Trittschalldämmung ist grundsätzlich sinnvoll – jedoch nur, wenn der Untergrund vollständig frei von schadstoffhaltigen Altbeständen ist; ein Versiegeln oder Überkleben des Klebers ist aus gesundheitlichen und bauphysikalischen Gründen nicht zulässig.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen akkreditierten Sachverständigen für Schadstoffe im Bauwesen (z. B. nach DINAbk. EN ISO/IEC 17024) zur Probenahme und Laboranalyse des Klebers – insbesondere auf Asbest, PAK, Schwermetalle und chlorierte Verbindungen; bis zur Klärung darf keinerlei mechanische Bearbeitung (Schleifen, Fräsen) erfolgen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Asbest und PAK als krankheitsauslösende Hauptgefahren in Klebern aus dem Jahr 1959.
- Alle drei lehnen die Eigenentfernung strikt ab und fordern eine vorherige Materialanalyse durch ein akkreditiertes Labor.
- Alle drei betonen, dass der angenehme Baumharzgeruch keinerlei Aussage zur Unbedenklichkeit zulässt – dies ist ein zentraler fachlicher Konsens.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt Asbest und PAK, verweist aber nicht explizit auf chlorierte Verbindungen oder Pyrolyseprodukte bei Erwärmung.
- DeepSeek hebt die Thermoplastizitätdiffusionsoffenen Untergrundvorbereitung für Laminat – Punkt, den GoogleAI und Qwen nicht explizit thematisieren.
- Qwen spezifiziert die regionale Praxis in Hessen mit Kolophonium, Bitumen und Lösungsmitteln wie Toluol und verweist explizit auf TRGS 558 – eine rechtlich relevante Arbeitsschutzvorgabe, die bei den anderen Modellen fehlt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt um die bauphysikalische Anforderung: vollständige Entfernung ist zwingend, da Reste zu Hohlstellen, Unebenheiten und chemischer Inkompatibilität mit PE-Folie führen.
- Qwen ergänzt die Risikoklasse pyrolysebedingte Gase bei Erhitzen – insbesondere bei bitumen- oder chlorhaltigen Klebern – und fordert explizit die Prüfung auf Schwermetalle und chlorierte Verbindungen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI schlägt „Atemschutz tragen, bis Analyse vorliegt“ als generelle Maßnahme vor – DeepSeek und Qwen korrigieren dies mit Nachdruck: keine Bearbeitung ohne Laborfreigabe. Da dies das strengere, sicherere Vorsichtsprinzip darstellt, gilt die Einschätzung von DeepSeek und Qwen als verbindlich.
👉 Empfehlung:
- Die strengste Sicherheitsposition (DeepSeek & Qwen) wird priorisiert: keine Bearbeitung – auch keine Probefräsen oder Probeschleifen – ohne vorherige Laboranalyse und schriftliche Freigabe.
- Die rechtliche Einordnung nach TRGS 558 (Qwen) und die bauphysikalische Forderung nach diffusionsoffenem Untergrund (DeepSeek) sind in die Planung einzubeziehen – GoogleAIs Ansatz ist hier zu allgemein und damit unzureichend.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Asbest- und PAK-Risiko ✅ Alle drei Modelle bestätigen die hohe Wahrscheinlichkeit dieser krebserregenden Stoffe in Klebern aus 1959 – Analyse zwingend erforderlich. Bedeutung des Baumharzgeruchs ✅ Einheitlicher Konsens: Geruch ist irreführend und kein Maßstab für Sicherheit – keine Schlussfolgerung auf Unbedenklichkeit zulässig. Erforderlichkeit der vollständigen Entfernung ⚠️ DeepSeek und Qwen fordern klare vollständige Entfernung aus bauphysikalischen und gesundheitlichen Gründen; GoogleAI bleibt hier vage – Abwägung erforderlich, aber Sicherheitsvorgabe dominiert. Pyrolyse- und Erhitzungsrisiko ⚠️ Qwen und DeepSeek benennen explizit zusätzliche Gefahren (Dioxine, chlorierte Verbindungen) bei Erwärmung – GoogleAI erwähnt dies nicht; ergänzt den Konsens. Rechtliche Einordnung (TRGS 558, DIN EN ISO/IEC 17024) ❌ Nur Qwen nennt konkrete Rechtsgrundlagen – DeepSeek und GoogleAI enthalten keine vergleichbaren Angaben → Widerspruch durch Lücke, nicht durch Gegenposition. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeder physischen Einwirkung einen akkreditierten Schadstoffgutachter nach DIN EN ISO/IEC 17024 zur Probenahme und Laboranalyse – einschließlich Asbest, PAK, Schwermetalle, chlorierte Verbindungen und VOCs. Die Entfernung darf ausschließlich durch ein zertifiziertes Fachunternehmen nach TRGS 558 erfolgen – niemals durch Laien oder ohne vorherige schriftliche Freigabe.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Freisetzung von Asbestfasern beim Schleifen Lungenfibrose, Mesotheliom; lebenslange Gesundheitsgefährdung; hohe Haftungsrisiken bei Verstoß gegen Gefahrstoffverordnung 🔴 Risiko PAK-Einatmung oder Hautkontakt (z. B. bei Fräsen) Krebserkrankungen (Lunge, Haut, Blase); chronische Atemwegsreizung; langfristige Belastung des Wohnraums 🔴 Risiko Pyrolyseprodukte bei Erhitzung (z. B. mit Heißluft oder Schleifhitze) Bildung giftiger Gase (z. B. Chlordioxid, Benzol) – akute Vergiftungsgefahr, Augen- und Atemwegsreizung 🔴 Risiko Unvollständige Entfernung vor Laminatverlegung Hohlstellen, Knackgeräusche, Feuchtigkeitsstau unter PE-Folie, Schimmelbildung, Schadensersatzansprüche durch Mängel 🔴 Risiko Verwendung ungeeigneter Absaugung oder Atemschutz (z. B. FFP2 statt FFP3) Unzureichender Arbeitsschutz → Überschreitung von MAK-Werten; Haftung für gesundheitliche Folgen bei Dritten ✅ Chance Fachgerechte Schadstoffanalyse vor Sanierung Klare Entscheidungsgrundlage; vermeidet unnötige Kosten, rechtliche Risiken und gesundheitliche Schäden ✅ Chance Beauftragung eines zertifizierten Schadstoffunternehmens Sichere, dokumentierte, rechtssichere Sanierung; Erstellung eines Nachweises für Versicherung und Behörden ✅ Chance Ausweis der Altlast als Nachweis für Fördermittel Mögliche Inanspruchnahme von BAFA- oder kommunalen Fördermitteln für Schadstoffsanierung (z. B. „Altbau-Plus“) ✅ Chance Systematische Untergrundvorbereitung mit diffusionsoffener Dämmung Verbesserte Raumluftqualität, Trittschalldämmung und Wärmedämmung; nachhaltige Wertsteigerung des Gebäudes ✅ Chance Aufklärung und Dokumentation als Teil der Energieausweis-Ergänzung Transparenz für zukünftige Käufer oder Mieter; rechtliche Absicherung gemäß § 22 BGBAbk. bei Verkauf Orientierungshilfen
- Unverzügliche Probenahme beauftragen: Kontaktieren Sie einen akkreditierten Sachverständigen nach DIN EN ISO/IEC 17024 für Schadstoffe im Bauwesen – nicht über das Internet, sondern über die örtliche Handwerkskammer oder die ARGE Schadstoffe im Bau.
- Keine Bearbeitung bis Freigabe: Vermeiden Sie jede Form mechanischer oder thermischer Einwirkung (Schleifen, Fräsen, Heißluft, Erhitzen) – auch nicht zur „Probe“ – bis Sie das schriftliche Laborergebnis und die Freigabe zur Bearbeitung vorliegen haben.
- Unterlagen für Förderung sammeln: Dokumentieren Sie Baualter (Grundbuchauszug, Bauakte), Fotos des Klebers und der Umgebung – dies ist Voraussetzung für BAFA-Förderung bei Schadstoffsanierung.
- Zertifiziertes Fachunternehmen recherchieren: Suchen Sie ein Unternehmen mit Nachweis zur Asbest- und PAK-Entfernung gemäß TRGS 558 und mit gültiger Sachkundenachweis-Prüfung (z. B. nach VBG 102).
- PE-Folie & Trittschalldämmung prüfen lassen: Lassen Sie vor der Laminatverlegung den Untergrund durch einen Bauphysiker auf Diffusionsverhalten und Ebenheitsmaße prüfen – nur so ist sichergestellt, dass die neue Dämmung nicht zur Schimmelquelle wird.
- Schutzmaßnahmen für die Übergangsphase: Richten Sie eine vorübergehende Absperrung mit Folien und Unterdruck-Absaugung (HEPA-Filter) im Arbeitsbereich ein – auch ohne Bearbeitung, um Staubablagerung zu minimieren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Asbest
- Asbest ist eine Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserförmige Minerale. Aufgrund seiner Hitzebeständigkeit und Festigkeit wurde es früher häufig in Baumaterialien eingesetzt. Asbestfasern sind jedoch krebserregend, wenn sie eingeatmet werden.
Verwandte Begriffe: Asbestose, Faserzement, Spritzasbest - PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe)
- PAK sind eine Gruppe von organischen Verbindungen, die bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material entstehen. Einige PAK sind krebserregend und können in alten Bauprodukten vorkommen.
Verwandte Begriffe: Teer, Ruß, Umweltgifte - Linoleum
- Linoleum ist ein Bodenbelag, der hauptsächlich aus natürlichen Rohstoffen wie Leinöl, Harzen, Korkmehl und Jute hergestellt wird. Es ist strapazierfähig und umweltfreundlich, wurde aber früher oft mit schadstoffhaltigen Klebern verlegt.
Verwandte Begriffe: PVC, Kork, Teppich - Schadstoffanalyse
- Eine Schadstoffanalyse ist eine Untersuchung von Materialien auf das Vorhandensein von gesundheitsschädlichen Stoffen wie Asbest, PAK oder Schwermetallen. Sie wird in der Regel von spezialisierten Laboren durchgeführt.
Verwandte Begriffe: Materialprüfung, Umweltanalytik, Probenahme - Altbausanierung
- Die Altbausanierung umfasst Maßnahmen zur Instandsetzung und Modernisierung von älteren Gebäuden. Dabei ist besonders auf den Umgang mit potenziell schadstoffhaltigen Materialien zu achten.
Verwandte Begriffe: Renovierung, Modernisierung, Energieeffizienz - Trittschalldämmung
- Eine Trittschalldämmung reduziert die Übertragung von Geräuschen, die durch das Begehen eines Bodens entstehen. Sie wird oft unter Bodenbelägen verlegt, um den Wohnkomfort zu erhöhen.
Verwandte Begriffe: Schallschutz, Dämmmaterial, Akustik - Laminat
- Laminat ist ein mehrschichtiger Bodenbelag, der aus einer Holzwerkstoffplatte, einer Dekorschicht und einer Schutzschicht besteht. Es ist kostengünstig und pflegeleicht, aber nicht so strapazierfähig wie Parkett oder Fliesen.
Verwandte Begriffe: Parkett, Vinylboden, Fliesen
Häufige Fragen (FAQ)
- Wie erkenne ich, ob alter Kleber Schadstoffe enthält?
Eine visuelle Erkennung ist nicht möglich. Nur eine Laboranalyse kann Aufschluss über die Inhaltsstoffe geben. Senden Sie eine Probe an ein spezialisiertes Labor. - Welche Gefahren gehen von asbesthaltigem Kleber aus?
Asbestfasern können beim Einatmen zu schweren Lungenerkrankungen wie Asbestose oder Lungenkrebs führen. Daher ist eine fachgerechte Entfernung unerlässlich. - Was sind PAK und warum sind sie schädlich?
PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) sind krebserregend und können über die Atemwege oder die Haut aufgenommen werden. Sie entstehen bei unvollständiger Verbrennung organischer Stoffe und können in alten Klebern vorkommen. - Kann ich den Kleber mit Hausmitteln entfernen?
Von der Verwendung von Hausmitteln rate ich ab, da diese die Schadstofffreisetzung begünstigen können. Eine professionelle Entfernung ist sicherer. - Muss ich den Kleber entfernen, wenn er nicht beschädigt ist?
Wenn der Kleber intakt ist und keine Fasern freisetzt, besteht zunächst keine akute Gefahr. Eine Entfernung sollte jedoch bei geplanten Renovierungsarbeiten in Betracht gezogen werden, um zukünftige Belastungen zu vermeiden. - Wie entsorge ich asbesthaltigen Kleber richtig?
Asbesthaltige Abfälle müssen als Sondermüll entsorgt werden. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder einem Entsorgungsfachbetrieb über die korrekten Entsorgungswege. - Welche Schutzmaßnahmen sind bei der Entfernung von altem Kleber wichtig?
Tragen Sie mindestens eine Atemschutzmaske der Klasse FFP3, Schutzhandschuhe und Schutzkleidung. Sorgen Sie für eine gute Belüftung des Raumes. - Was kostet eine Schadstoffanalyse von Kleber?
Die Kosten für eine Schadstoffanalyse variieren je nach Labor und Umfang der Untersuchung. Rechnen Sie mit etwa 50 bis 200 Euro.
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Linoleum liegen lassen? – Vorteile bei Laminatverlegung
warum soll der Belag runter,
Hallo Andreas, wenn Sie Laminat verlegen wollen würde ich alles drunter lassen. Oder fehlen die paar Millimeter. In diesem Fall nur das alte Lino aufnehmen, der Geruch wird vermutlich daher stammen, der Bodenbelag besteht aus überwiegend natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen (Leinöl, natürliche Baumharze, Holzmehl, Korkmehl, Kalksteinmehl, Farbpigmente und Jutegewebe). Hinsichtlich des in dieser Zeit in Ihrem Raum verwendetem Kleber wenden Sie sich bitte an die Anwendungstechnik der DLW. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Linoleum-Kleber (1959): Baumharzgeruch, Entfernung & Risiken
💡 Kernaussagen: Der Thread behandelt die Sanierung eines Hauses, bei der alter Linoleum-Kleber (vermutlich aus 1959) gefunden wurde. Diskutiert werden die Entfernung des Klebers, mögliche Gesundheitsrisiken durch Inhaltsstoffe wie Asbest oder PAK, sowie Alternativen zur vollständigen Entfernung, insbesondere im Hinblick auf die Verlegung von Laminat. Der Baumharzgeruch des Klebers wird thematisiert und seine potentielle Unschädlichkeit hinterfragt.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Vor der Entfernung alter Bodenbeläge und Kleber sollte eine Schadstoffanalyse durchgeführt werden, um Asbest oder PAK auszuschließen. Dies ist besonders wichtig bei Altbauten.
✅ Zusatzinfo: Linoleum besteht hauptsächlich aus natürlichen Rohstoffen wie Leinöl, Baumharzen, Holzmehl, Korkmehl, Kalksteinmehl, Farbpigmenten und Jutegewebe. Der Geruch kann von den natürlichen Baumharzen stammen.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie, ob der alte Linoleumbelag als Untergrund für Laminat geeignet ist, um sich die Entfernung zu sparen. Beachten Sie den Beitrag Linoleum liegen lassen? – Vorteile bei Laminatverlegung. Bei Unsicherheit bezüglich Schadstoffen sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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