unser Dachausbau steht nun an und auch die Wahl des Dämmmaterials. Bisher waren flexible Holzfaserdämmungen mein Favorit. Gestern habe ich von unserem Baustoffhändler ein Muster bekommen und bin nun doch unschlüssig geworden, ob man das Zeugs als Eigenleistung mit vertretbarem Aufwand ordentlich verarbeitet bekommt.
Auch wenn die Matten als flexibel bezeichnet werden scheinen sie doch relativ steif und starr zu sein. Beim Verlegen von Glaswolle habe ich vor einigen Jahren einem Bekannten geholfen und das hat ganz gut geklappt. Wenn man beim Zuschneiden nicht ganz genau aufgepasst hat, dann konnte man die Dämmung etwas zusammenstauchen und sie blieb auch ordentlich zwischen den Sparren, ohne Fehlstellen etc. Ein Zusammenknuffen der Holzfaser scheint mir nur wesentlich schwerer möglich. Hinzu kommt, dass die Glaswolle auf Rollen geliefert wird und man sich jeweils Stücke mit der Breite der Sparrenfelder nahezu ohne Verschnitt schneiden kann. Unser Sparrenabstand ist leider über 62,5 cm und dann müsste man für die Breite eines Sparrenfeldes teilweise 2 Stücke nebeneinander legen. Das bleibt doch niemals in den Sparren hängen?! Ähnliches befürchte ich an den schwerer zu realisierenden Anschlüssen an die Pfetten etc. Kurz gesagt: Mir scheint die Verlegung wesentlich anspruchsvoller zu sein als bei Mineralwolle.
Wer hat selbst schon mal Holzfaserdämmung verlegt und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Gruß,
