wir planen, bei unserem neu gekauften REH Baujahr. 1983 die vorhandene ZSD (Glaswolle, ohne Dampfbremse) zu entfernen und eine neue ZSD sowie ggf. eine USD anzubringen (und natürlich Dampfbremse/Verkleidung..). Eine diffusionsoffene Unterspannbahn aus dem Baujahr. ist vorhanden; die Sparren sind 16 cm dick.
Sehr wichtig bei der Dämmkonstruktion sind uns folgende Aspekte:
1. Sommerlicher Wärmeschutz (alle unsere Schlafräume unterm Dach)
2. Gesundheitlich unbedenklich (wir haben zwei Kleinkinder)
3. Schlanke Konstruktion (die Decken sind schon sehr niedrig)
- Da eine gute Dämmwirkung bei schlanker Konstruktion gewünscht ist, haben wir uns für eine ZSD aus Mineralwolle entschieden. Diese verliert bei Durchfeuchtung ja wohl schnell ihre Wirkung. Daher bin ich skeptisch, ob eine diffusionsoffene Unterspannbahn aus 1983 grundsätzlich ausreichend sein kann, um unsere ZSD vor Feuchtigkeit zu schützen (so meint es der Dachdecker), oder ob es sinnvoller ist, auf Kosten der Dämmdicke eine zusätzliche Lüftungsebene zwischen USB und Dämmung einbauen.
Wenn dazu jemand eine Meinung hat, würde ich mich sehr freuen!
- Bzgl. der Mineralwolle hatten wir uns eigentlich schon für Integra ZKF 1-032 entschieden. Allerdings habe ich jetzt im aktuellen Ökotest gelesen, dass dieses Material neuerdings Chrom und Blei enthält. frage mich nun, ob wir z.B. auf Unifit TI 135 U umschwenken sollten, trotz des schlechteren Dämmwerts und sommerlichen Wärmeschutzes. Daher hierzu meine Frage:
stellt die Verwendung von Chrom und Blei im Dämmstoff ein Problem dar, wenn unterhalb der Dämmschicht eine Dampfbremse angebracht wird? Sprich: hält eine Dampfbremse diese Stoffe ab? Vermutlich sehr peinlich, aber ich habe keinen blassen Schimmer!
- Als zusätzliche USD wäre eine vom Dachdecker vorgeschlagene Variante 49,5 mm Linitherm PAL GK Platten. Hätte (bei hohem Preis) den Reiz einer guten Dämmwirkung bei geringer Dicke; auch ein Arbeitsgang (Anbringen Lattung, Rigipsplatten) wäre gespart.
Hat jemand Erfahrungen mit diesem Produkt als USD im Wohnraum?
Wirkt sich diese Konstruktion evtl. negativ auf den sommerlichen Wärmeschutz aus (geringe Speichermasse raumseitig der Dämmung)?
Leider habe ich auch überhaupt nichts dazu gefunden, welche Schadstoffe das Produkt ggf. ausdünstet. Weiß dazu jemand was?
Ich weiß, meine Email ist lang (typisch Frau ...), aber vielleicht mag mir ja trotzdem jemand bei ein oder mehreren Fragen weiterhelfen. Herzlichen Dank!
