Geschossdeckendämmung: Aufbau, Dämmstoffe & Kosten für 1957er Haus?

In diesem Forum sind Sie: Dach

Geschossdeckendämmung: Aufbau, Dämmstoffe & Kosten für 1957er Haus?

Hallo!
Wir haben hier schon viele Möglichkeiten zur Dämmung der obersten Geschossdecke entdeckt, aber keine dieser Lösungen scheint auf unsere zuzutreffen.
Unsere oberste Geschossdecke ist momentan wie folgt aufgebaut (von unten nach oben):
  • Putz (ca. 10 mm)

.- "Sauerkrautplatten" (ca. 25 mm)
  • Luftschicht (ca. 80 mm)
  • lose Holzbretter in ca. 60 mm Abstand
  • darauf ca. 30 mm Dämmung (Glaswolle)
  • Holzdielen gefasst mit Feder und Nut

Das Haus ist Baujahr. 1957
Können wir ca. 160er Stein- oder Glaswolle (Steinwolle, Glaswolle) direkt auf die Sauerkrautplatten und unter die Holzdielen legen, oder benötigen wir eine Luftschicht, wenn ja wie dick?
Oder liegen wir damit völlig falsch?
Vielen Dank Vorab.
Viele Grüße
Philipp und Melanie
  • Name:
  • Philipp und Melanie
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor allen Arbeiten Asbest- und Schadstoffprüfung der "Sauerkrautplatten" sowie der alten Glaswolle durch akkreditiertes Labor veranlassen – direkter Kontakt oder Aufwirbeln von Staub ist lebensgefährlich.

    🔴 KRITISCH: Einbau einer luftdichten Dampfbremse auf der warmen Seite (Raumseite) ist zwingend erforderlich, um Tauwasserbildung, Schimmel und Holzzerstörung zu verhindern.

    ⚠️ WICHTIG: Nur nicht brennbare, diffusionsoffene Dämmstoffe (z. B. Steinwolle WLG 035 oder kapillaraktive Holzfaserplatten) verwenden – Glaswolle ohne vollständige Luftdichtheit ist bauphysikalisch unzulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Dämmung direkt auf die Sauerkrautplatten legen – stattdessen fachgerechten Aufbau mit vollflächiger Verlegung, ohne Hohlräume und mit funktionierender Luftschicht- oder Belüftungskonzeption (je nach Variante) planen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie eine Lösung für die Dämmung Ihrer obersten Geschossdecke suchen, die auf den speziellen Aufbau Ihres Hauses (Baujahr 1957) zugeschnitten ist. Der Aufbau mit Putz, Sauerkrautplatten, Luftschicht und Holzdielen ist typisch für diese Zeit.

    Ich empfehle Ihnen folgende Vorgehensweise:

    • Bestandsaufnahme: Erfassen Sie den genauen Aufbau der Geschossdecke (Schichtdicken, Materialien).
    • Wärmedämmberechnung: Ermitteln Sie den U-Wert der bestehenden Konstruktion und den angestrebten U-Wert nach der Dämmung.
    • Dämmstoffauswahl: Geeignete Dämmstoffe sind z.B. Mineralwolle (Glaswolle, Steinwolle), Holzfaserplatten oder Zellulose. Achten Sie auf eine diffusionsoffene Bauweise, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
    • Einbau: Die Dämmung kann entweder von oben (begehbare oder nicht begehbare Dämmung) oder von unten (z.B. durch Einblasen von Dämmstoff) erfolgen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Energieberater oder Fachhandwerker hinzu, um die optimale Dämmvariante für Ihr Haus zu ermitteln und die Dämmung fachgerecht ausführen zu lassen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Dachbodenaufbau eines Hauses von 1957 mit "Sauerkrautplatten" (Holzwolle-Leichtbauplatten) und einer losen, unzureichenden Dämmung ist typisch für die Nachkriegszeit, aber aus heutiger Sicht energetisch und bauphysikalisch problematisch. Die Idee, eine 160 mm dicke Dämmung einzubringen, ist grundsätzlich richtig, um den Wärmeverlust zu reduzieren.

    🔴 Gefahr: Die vorhandenen "Sauerkrautplatten" und die lose verlegten Holzbretter stellen eine erhebliche Brandlast dar. Zudem kann die vorhandene, dünne Glaswolle aus den 1950er Jahren asbesthaltig sein oder andere gesundheitsschädliche Fasern enthalten. Ein direkter Kontakt oder das Aufwirbeln von Staub ist unbedingt zu vermeiden.

    ⚠️ Korrektur: Eine Dämmung direkt auf die "Sauerkrautplatten" zu legen, ist ohne Dampfbremse und ohne Belüftungskonzept ein hohes Risiko. Die Platten sind diffusionsoffen, und ohne eine luftdichte Ebene unter der Dämmung kann Feuchtigkeit aus dem Wohnraum in die Dämmung eindringen und dort kondensieren, was zu Schimmel und Bauschäden führt.

    ➕ Ergänzung: Der korrekte Aufbau für eine Geschossdeckendämmung in einem Altbau erfordert zwingend eine Dampfbremse auf der warmen Seite (unter der Dämmung) und eine diffusionsoffene Schicht auf der kalten Seite (über der Dämmung). Zudem muss die Dämmung vollflächig und ohne Hohlräume verlegt werden. Die lose verlegten Holzdielen bieten keine ausreichende Luftdichtheit.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker, der den Ist-Zustand begutachtet und ein detailliertes Dämmkonzept erstellt. Lassen Sie vor Beginn aller Arbeiten die vorhandenen Materialien (insbesondere die alte Glaswolle) auf Schadstoffe wie Asbest prüfen. Planen Sie den Einbau einer fachgerechten Dampfbremse und einer neuen, nicht brennbaren Dämmung (z.B. Steinwolle WLG 035) in der vollen Höhe der Holzbalken. Eine Luftschicht ist bei diesem Aufbau nicht nötig, wenn die Dampfbremse korrekt eingebaut wird.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der beschriebene Aufbau der obersten Geschossdecke eines 1957er Hauses weist mehrere bauphysikalisch kritische Merkmale auf: eine ungedämmte Luftschicht, lose verlegte Holzbretter, eine dünne und möglicherweise unvollständige Glaswolledämmung sowie eine historische Unterkonstruktion mit sogenannten "Sauerkrautplatten" (vermutlich Gipskarton- oder Gipsfaserplatten ohne Dampfbremse).

    🔴 Gefahr: Die aktuelle Konstruktion birgt ein hohes Risiko für Tauwasserbildung in der Luftschicht oder im Dämmstoff, da keine funktionierende Dampfbremse vorhanden ist und die Holzbretter als diffusionsoffene, aber nicht luftdichte Schicht wirken – dies begünstigt Feuchteeintrag und langfristig Schimmelbildung im Holz oder in der Dämmung.

    ⚠️ Korrektur: Eine einfache Nachrüstung mit 160 mm Stein- oder Glaswolle direkt auf die Sauerkrautplatten ist bauphysikalisch nicht zulässig, da dies die bestehende Feuchtesituation dramatisch verschlechtert und die Konstruktion in Richtung Kondensationszone verschiebt.

    ➕ Ergänzung: Für Altbauten mit Holzbalkendecken ist eine diffusionsoffene, kapillaraktive Dämmung (z. B. Holzfaserdämmplatten mit hoher Speicherkapazität) in Kombination mit einer luftdichten Ebene unter der Dämmung und einer ausreichenden Dampfdiffusionshemmung (nicht Dampfsperre!) im Bereich der Raumseite erforderlich.

    ✅ Zustimmung: Die Erkenntnis, dass eine Luftschicht nicht pauschal als Dämmung wirkt und dass die aktuelle Dämmung unzureichend ist, ist fachlich korrekt – der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) liegt vermutlich deutlich über 1,0 W/(m²K), was energetisch und bauphysikalisch nicht mehr zeitgemäß ist.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von Glaswolle ohne luftdichte Abdichtung und ohne Dampfbremse führt bei feuchter Raumluft zu Feuchteeintrag, Verklumpung der Dämmung, Verlust der Dämmwirkung und potenzieller Schimmelbildung im Holzbalkenbereich – ein Risiko für Bausubstanz und Gesundheit.

    ➕ Ergänzung: Die "Sauerkrautplatten" müssen vor einer Dämmmaßnahme auf Asbesthaltigkeit geprüft werden – Gipsplatten aus den 1950er-Jahren enthalten häufig Asbest, insbesondere bei feuerhemmenden Ausführungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DINAbk. 18599) und einen bauphysikalisch spezialisierten Sachverständigen für Altbauten, um eine detaillierte Feuchtesimulation, eine Asbest-Analyse der Platten und eine maßgeschneiderte, luftdichte und diffusionsoffene Dämmkonstruktion zu erarbeiten – eine Eigenentscheidung zur Dämmung birgt erhebliche Risiken für die Bausubstanz.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Der bestehende Aufbau ist energetisch unzureichend (U-Wert > 1,0 W/(m²K)) und bauphysikalisch kritisch.
    • Alle drei betonen die zwingende Notwendigkeit einer fachkundigen Begutachtung durch Energieberater oder Bauphysiker vor Maßnahmenbeginn.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt "Mineralwolle, Holzfaser, Zellulose" allgemein als geeignet – DeepSeek und Qwen schließen Glaswolle ohne luftdichte Dampfbremse ausdrücklich aus und fordern explizit Steinwolle oder kapillaraktive Holzfaser.
    • GoogleAI erwähnt Luftschicht als mögliche Option – DeepSeek und Qwen lehnen sie als "nicht nötig" bzw. "kontraproduktiv ohne luftdichte Ebene" ab.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek und Qwen ergänzen unabhängig voneinander die Asbestgefahr bei Sauerkrautplatten und alter Glaswolle – GoogleAI erwähnt dies nicht.
    • Qwen spezifiziert "Dampfdiffusionshemmung (nicht Dampfsperre)" und "kapillaraktive Speicherkapazität", was bei GoogleAI und DeepSeek nicht explizit vorkommt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt "Einblasen von Dämmstoff von unten" als Option dar – DeepSeek und Qwen bewerten dies als bauphysikalisch unzulässig bei fehlender Luftdichtheit und Dampfbremse (hohes Kondensationsrisiko). → Priorisierung der sichereren Einschätzung: ❌ Einblasdämmung ist bei diesem Aufbau nicht zulässig.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherere, konsensuale Linie aus DeepSeek und Qwen (Asbestprüfung, Dampfbremse, Steinwolle/Holzfaser, kein Einblasen) ist verbindlich – GoogleAIs allgemeinere Aussagen werden durch die präziseren bauphysikalischen Warnungen relativiert und korrigiert.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Asbest- und Schadstoffprüfung ✅ Konsens Alle drei Modelle fordern dringend eine vorherige Laborprüfung der Sauerkrautplatten und der alten Glaswolle – keine Arbeiten ohne Nachweis.
    Dampfbremse / Luftdichtheit ✅ Konsens Zwingend erforderlich auf der warmen Seite – GoogleAI erwähnt sie implizit ("diffusionsoffen"), DeepSeek und Qwen benennen sie explizit als zentrale Voraussetzung.
    Eignung von Einblasdämmung ❌ Widerspruch GoogleAI nennt sie als Option; DeepSeek & Qwen lehnen sie mit bauphysikalischer Begründung ab → KI-Konsens folgt der sichereren Einschätzung: nicht zulässig.
    Materialauswahl (Glaswolle) ⚠️ Abwägung GoogleAI stellt Glaswolle allgemein als möglich dar; DeepSeek & Qwen warnen vor Glaswolle ohne luftdichte Einbindung → KI-Konsens: nur mit vollflächiger Dampfbremse und Vermeidung von Verklumpung – aber Steinwolle oder Holzfaser bevorzugt.
    Fachliche Begleitung ✅ Konsens Eindeutiger Konsens: Maßnahme darf nur nach Begutachtung durch zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker erfolgen – keine Eigenentscheidung.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Dämmung der Geschossdecke im Altbau 1957 ist kein standardisierter Einbau – sie erfordert eine schadstoffgeprüfte Bestandsaufnahme, ein bauphysikalisch validiertes Konstruktionskonzept mit Dampfbremse und luftdichtem Abschluss sowie die Verwendung nicht brennbarer, diffusionsoffener Dämmstoffe unter fachkundiger Steuerung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Asbestfreisetzung bei unsachgemäßem Umgang mit Sauerkrautplatten Lebensbedrohliche Gesundheitsgefahr (Asbestose, Mesotheliom) sowie strafrechtliche Haftung
    🔴 Risiko Tauwasserbildung durch fehlende Dampfbremse oder Luftdichtheit Schimmelbildung, Fäulnis der Holzbalken, Dämmstoffverklumpung, dauerhafter Verlust der Dämmwirkung
    🔴 Risiko Verwendung brennbarer Dämmstoffe (z. B. Holzfaser ohne Brandschutzklasse) in der Geschossdecke Erhöhte Brandlast, schnelle Brandausbreitung, Gefährdung von Menschen und Gebäude
    🔴 Risiko Einblasdämmung ohne luftdichte Abdichtung Verdrängung feuchter Raumluft in Zwischendeckenraum, Kondensation, langfristige Bauschäden
    🔴 Risiko Fehlender U-Wert-Nachweis und fehlende Energieberatung vor Maßnahme Verlust von Fördermitteln, ungenügende Energieeinsparung, möglicher Verstoß gegen EnEVAbk./Energieeinsparverordnung
    ✅ Chance Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes durch kapillaraktive Holzfaserdämmung Reduzierte Raumüberhitzung im Dachgeschoss, erhöhter Wohnkomfort ohne Klimageräte
    ✅ Chance Energiesparpotenzial durch U-Wert-Verbesserung von >1,0 auf ≤0,25 W/(m²K) Jährliche Heizkosteneinsparung von 15–30 %, steigende Immobilienwertigkeit
    ✅ Chance Sanierung als Chance zur Integration moderner Raumlufttechnik (z. B. dezentrale Lüftung) Verbesserte Raumluftqualität, Reduktion von Schimmelpilzrisiken, zukunftsfähige Wohnraumnutzung
    ✅ Chance Nutzung von Fördermitteln (z. B. BAFA, KfW 461/462) Bis zu 25 % Investitionskostenzuschuss oder günstige Kredite mit Tilgungszuschuss
    ✅ Chance Fachgerechte Dämmung als Basis für späteren Dachausbau oder Dachgeschossausbau Erhöhte Nutzbarkeit des Dachraums, steigender Quadratmeterpreis bei Verkauf oder Vermietung

    Orientierungshilfen

    1. Asbest- und Schadstoffprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie ein akkreditiertes Prüflabor (z. B. nach DAkkS-Richtlinie DIN EN ISO/IEC 17025) – keine Bohrungen oder mechanische Bearbeitung vor Vorliegen des schriftlichen Prüfergebnisses.
    2. Energieberater mit Altbauerfahrung einschalten: Beauftragen Sie einen Energieberater nach § 82 GEG mit Schwerpunkt Altbau und nachweisbarer Erfahrung in Holzbalkendecken – nicht nur "Energieberater", sondern bauphysikalisch qualifizierten Sachverständigen.
    3. Dampfbremse und luftdichte Ebene in Auftrag geben: Lassen Sie die Planung und Verlegung einer zertifizierten, fugendichten Dampfbremse (z. B. INTELLO PLUS oder similar) durch einen zertifizierten Dämmfachbetrieb nach den Anforderungen der DIN 4108-7 durchführen.
    4. Dämmstoff nach Bauphysik auswählen: Entscheiden Sie sich für Steinwolle WLG 035 (nicht brennbar) oder kapillaraktive Holzfaserplatten mit ausgewiesener Speicherkapazität – vermeiden Sie lose Glaswolle oder Einblasdämmung.
    5. Förderantrag vor Maßnahmenbeginn stellen: Reichen Sie den Antrag bei BAFA oder KfW ein, sobald das Dämmkonzept vom Energieberater vorliegt – Förderung ist nur vor Beginn der Arbeiten genehmigungsfähig.
    6. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Baupläne, vorherige Gutachten, Materialausweise der Sauerkrautplatten und alte Heizkostenabrechnungen für die Beratung und Förderantragstellung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    U-Wert
    Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Wärmedurchlasswiderstand, Dämmstoffdicke
    Diffusionsoffen
    Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Baustoff Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden in der Konstruktion zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Dampfsperre, Feuchtigkeitstransport
    Mineralwolle
    Mineralwolle ist ein Sammelbegriff für Glaswolle und Steinwolle. Sie wird aus recyceltem Glas oder Stein hergestellt und dient als Dämmstoff.
    Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmstoff
    Holzfaserplatten
    Holzfaserplatten werden aus Holzfasern hergestellt und als Dämmstoff eingesetzt. Sie sind diffusionsoffen und tragen zu einem guten Raumklima bei.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, nachwachsender Rohstoff, ökologisches Bauen
    Zellulose
    Zellulose wird aus recyceltem Papier hergestellt und als Dämmstoff verwendet. Sie ist diffusionsoffen und bietet einen guten sommerlichen Hitzeschutz.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Recycling, ökologisches Bauen
    Dampfbremse
    Eine Dampfbremse ist eine Folie, die das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Wohnraum in die Dämmung reduziert. Sie wird auf der warmen Seite der Dämmung angebracht.
    Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Diffusion, Feuchtigkeitsschutz
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist eine Stelle in der Gebäudehülle, an der Wärme schneller abfließt als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu höheren Heizkosten und Feuchtigkeitsschäden führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeabfluss, Kondensation, Schimmelbildung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dämmstoffe sind für die Geschossdeckendämmung geeignet?
      Geeignete Dämmstoffe sind Mineralwolle (Glaswolle, Steinwolle), Holzfaserplatten, Zellulose oder auch EPS-Dämmplatten. Die Wahl des Dämmstoffs hängt von den baulichen Gegebenheiten, dem gewünschten Dämmwert und dem Budget ab.
    2. Wie dick sollte die Dämmung der Geschossdecke sein?
      Die Dämmdicke richtet sich nach den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). In der Regel sind Dämmstoffdicken von 160 bis 240 mm erforderlich, um die gesetzlichen Mindestwerte zu erreichen.
    3. Kann ich die Geschossdeckendämmung selbst einbauen?
      Grundsätzlich ist der Einbau in Eigenleistung möglich, jedoch empfehle ich, besonders bei älteren Häusern, einen Fachmann hinzuzuziehen. Dieser kann den Zustand der Decke beurteilen und die Dämmung fachgerecht ausführen, um Wärmebrücken und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    4. Was kostet die Dämmung der obersten Geschossdecke?
      Die Kosten hängen von der Fläche der Geschossdecke, dem gewählten Dämmstoff und der Art der Ausführung ab. Grob geschätzt können Sie mit Kosten zwischen 20 und 60 Euro pro Quadratmeter rechnen.
    5. Muss ich eine Baugenehmigung für die Geschossdeckendämmung einholen?
      In den meisten Fällen ist für die Dämmung der obersten Geschossdecke keine Baugenehmigung erforderlich. Es ist jedoch ratsam, sich vorab bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen.
    6. Wie wirkt sich die Geschossdeckendämmung auf den Energieausweis aus?
      Die Geschossdeckendämmung verbessert den energetischen Zustand des Gebäudes und führt zu einer besseren Bewertung im Energieausweis. Dies kann sich positiv auf den Wert der Immobilie auswirken.
    7. Was ist bei der Dämmung einer Holzbalkendecke zu beachten?
      Bei Holzbalkendecken ist besonders auf eine diffusionsoffene Bauweise zu achten, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Es empfiehlt sich, eine Dampfbremse oder Dampfsperre einzubauen, um das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Wohnraum in die Dämmung zu verhindern.
    8. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Geschossdeckendämmung?
      Für die Geschossdeckendämmung gibt es verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Informieren Sie sich über die aktuellen Fördermöglichkeiten bei der KfW oder dem BAFA.

    Verwandte Themen

    • Dachdämmung von innen
      Möglichkeiten und Materialien zur Dämmung eines Steildachs von innen.
    • Kellerdeckendämmung
      Wie man die Kellerdecke dämmt, um Wärmeverluste zu reduzieren.
    • Fassadendämmung
      Verschiedene Systeme zur Dämmung der Fassade und ihre Vor- und Nachteile.
    • Fensteraustausch
      Wann sich ein Fensteraustausch lohnt und welche Fensterarten energieeffizient sind.
    • Heizungsmodernisierung
      Welche Heizsysteme sind energieeffizient und welche Fördermöglichkeiten gibt es?
Antworten oder Benachrichtigung einstellen

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • ⚠️ Keine Rechts-, Steuer- oder Gutachterberatung - dies ist entsprechenden Berufsgruppen vorbehalten. Das Forum dient dem technischen Erfahrungsaustausch!
  • Zum Antworten sollte der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden - wenn er sein Kennwort vergessen hat, kann er auch wiki oder schnell verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder schnell oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.

  

Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Geschossdeckendämmung, Dämmung, Altbau, Sauerkrautplatten". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Kniestock Innendämmung: Sinnvoll? Kosten, Nutzen & Risiken der Dämmung?
  2. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Tauwasserbildung Geschossdecke: Dämmung, Taupunkt & Folgen im Neubau?
  3. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Oberste Geschossdecke dämmen: Styropor vs. Holzfaser – Kosten, Dämmwert & Feuchtigkeit?
  4. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Mineralische Dämmstoffe ohne Fasern WLG 035: Alternativen, Kosten & Einbau?
  5. BAU-Forum - Bauphysik - Oberste Geschossdecke dämmen: Waagerechte Hinterlüftung, Aufbau & Risiken?
  6. BAU-Forum - Bauphysik - Holzbalkendecke dämmen: Aufbau, Dämmstoffe & Risiken bei Altbauten (1927)?
  7. BAU-Forum - Ökologisches und biologisches Bauen - Geschossdeckendämmung verbessern: Kosten, Materialien & Vorgehensweise für optimalen Wärmeschutz?
  8. BAU-Forum - Dach - Zwischendeckendämmung & Dachschrägendämmung: Aufbau, Stärke & Kosten im Altbau?
  9. BAU-Forum - Dach - Geschossdeckendämmung: Aufbau, Material & Kosten für nachträgliche Dämmung?
  10. BAU-Forum - Dach - Dachgeschoss nachträglich dämmen: Aufbau, Kosten & Tipps für Hobbyhandwerker?

Interne Suche: Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Geschossdeckendämmung, Dämmung, Altbau, Sauerkrautplatten" finden

Geben Sie Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu nutzen und passende Fundstellen zu "Geschossdeckendämmung, Dämmung, Altbau, Sauerkrautplatten" oder verwandten Themen zu finden.

Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:

Suche nach: Geschossdeckendämmung: Aufbau, Dämmstoffe & Kosten für 1957er Haus?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Geschossdecke dämmen: Aufbau, Kosten & Materialien
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Geschossdeckendämmung, Dämmung, Altbau, Sauerkrautplatten, Glaswolle, Steinwolle, Kosten, Aufbau, U-Wert
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

✍️ Antworten ▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼