ich muss mich fast entschuldigen: ähnliche Themen gibt es 1000 mal und noch mehr Antworten (habe jetzt 1 Stunde herumgesucht ...) - bloß: ich blicke immer noch nicht durch ...
Also: Bei uns soll der unausgebaute Dachboden (Betondecke, glaube ich, und wohl ohne Estrich; Stärke weiß ich nicht - Haus ist in den 60 ern gebaut worden) gedämmt werden. Irgendwelche Stellen, aus denen warme, feuchte Luft nach oben steigen kann, gibt es m.E. nicht (die Luke, duch die der Boden erreichbar ist, befindet sich im kühleren Treppenhaus). Die Fläche des Dachbodens beträgt etwa 200 m², das Dach ist ein Satteldach, welches nicht weiter isoliert ist.
Nun habe ich gehört / gelesen, dass man auf eine Dampfsperre bei GeschossBODEN-Dämmungen verzichten könne - gegensätzliche Hinweise habe ich, besonders hier im Forum, aber auch gelesen - wobei es dann, wenn ich es recht verstanden habe, eher um Dachböden aus Holz etc. ging (ich nehme an, hier besteht das Problem, dass diese Böden nicht ausreichend die warme, feuchtere Luft von unten abhalten).
Wir wollen Dämmstoff der WLG 035 mit 20 cm nehmen, am ehesten Klemmfilz, der eigentlich für Zwischensparrendämmung verkauft wird.
Also Dampfsperre oder nicht?
Außerdem soll der Boden (mindestens ein Mittelgang mit ca. 60 m²) begehbar sein, damit der Schornsteinfeger zum Kamin gelangen kann, außerdem zur Nutzung als Wäscheboden (ist die Feuchtigkeit "von oben" gefährlich?).
ABER: es es gab hier auch einen Hinweis (Beitrag Nr. 3904), dass keinesfalls OSBAbk.-Platten darübergelegt werden sollen:
Zitat (Michael Lehmann):
Wenn die Betondecke "dicht" ist benötigst du keine Dampfsperre.
Aber ich würde auf keinen Fall eine OSB oder Spanplatte oben auf legen. Dies ist nämlich eine 100 % Dampfsperre, wie soll hier eventuell eingedrungene Feuchte entweichen.
Was also tun?
Die OSB-Platten sollen auf vorher verlegten 4-Kant-Hölzern liegen (die in Ergänzung zu den existierenden Balken der Dachkonstruktion auf dem Boden verlegt werden sollen). Die Unterkonstruktion soll entsprechend der Dämmstoffstärke 20 cm hoch sein - darauf dann die OSB-Pretter.
Ist es wirklich so schlimm, dass diese dann alles "versiegeln" und einem die Dämmung schlimmstenfalls wegschimmelt?
Vielleicht ist die Lösung auch ganz einfach: ein paar Löcher in die OSB-Platten reinbohren, oder?
Für detaillierte Hinweise (gerne auch mit Links zu erhellenden Artikeln / Websites) wäre ich sehr dankbar - allein schon für's Lesen bis hier (bei der Redundanz des Themas ...)
Gruß
Paul (Aachen)