wir haben nach dem Entwurf unseres Architekten
ein Satteldach mit herausragenden Sparren bauen lassen,
nachdem uns versichert (natürlich nur mündlich) worden ist,
dass man hier keine konstruktiven Probleme hinsichtlich Abdichtung etc. sieht.
Nach der Umsetzung stellte sich allerdings heraus, dass sich die
Abdichtung als sehr schwierig erweisst und immer noch
Undichtigkeiten seit Monaten im Dachbereich festgestellt werden.
Da das Problem äußerst komplex ist, habe ich mal ein
paar Fotos ins Netz gestellt, damit man sich einen Eindruck verschaffen kann.
Zuerst wurde vom Dachdecker lediglich eine Zinkabdeckung
an die Sparren hochgeführt und mit Silikon abgedichtet.
Als dieses nicht ausreichte wurden in einem zweiten Schritt
Anpressschienen montiert (zusätzlich durch Bauherrn bezahlt), die eine verbesserte Dichtigkeit gebracht haben, allerdings nicht überall und vollständig.
Jetzige Undichtigkeiten im Dachbereich erklärt der Dachdecker damit, dass Wasser über die noch nicht verputzte durchstoßende
Mauerscheibe diffundieren kann. Laut seiner Meinung ist soweit alles in Ordnung.
Wir haben zwar keine so massiven Undichtigkeiten wie zu Anfang
(siehe Foto Firstpfette, jetzt hier kein Wasser mehr) aber es bestehen nach Regengüssen oder nach Schnee auf den Dachfensterflächen weiterhin Undichtigkeiten, die an den Sparrendurchstoßpunkten im Innenbereich sichtbar werden (siehe Fotos mit Flecken oder Läuferspuren )!
Für konstruktive Vorschläge, was man hier noch tun kann, wären wir Ihnen sehr dankbar.
Insbesondere haben wir Bedenken hinsichtlich eine dauerhaften Abdichtung und ob eine vollständige Abdichtung endgültig überhaupt möglich ist.
Leider weiß unser Architekt auch keinen Rat, obwohl von ihm
dieses Dach geplant worden ist.
Das Gewerk ist noch nicht abgenommen!
Gruß
Andre Koschi


