Strom aus der Steckdose: Energiegewinnung, Bauweisen & Beteiligungsmöglichkeiten?
In diesem Forum sind Sie: Bauphysik📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026
Die Diskussion dreht sich um innovative Bauweisen zur Energiegewinnung, insbesondere Solartürme, und die damit verbundenen Herausforderungen in Deutschland. Es werden politische Einflussnahme, Flächenversiegelung und das ungenutzte Potenzial von Dachflächen thematisiert. Die Teilnehmer diskutieren über die Rolle von Lobbyarbeit und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung nachhaltiger Energieprojekte.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Strom aus der Steckdose: Energiegewinnung, Bauweisen & Beteiligungsmöglichkeiten?
nicht, warum der Strom aus der Steckdose kommt.
neue Wege des Bauens zur aktiven Energiegewinnung werden eher abseits
der allgemeinen Kenntnis und gegen viele restriktionen erschlossen - trotzdem
gäbe es Gründe, optimistisch zu sein:
das mittlerweile leider vergriffene Buch eines der bedeutendsten dt. Bauingenieure,
bsonders aber ein - leider ohne (!) deutsche Beteiligung- realisiertes Werk zeigen Lösungswege.
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor jeder Installation aktiver Energiegewinnung (z. B. BIPV, integrierte Wärmepumpen, Eigenstromerzeugung) ist eine fachliche Prüfung durch einen zertifizierten Elektrofachbetrieb (VDE 0105-100) und einen statisch geprüften Energieberater nach §21 GEG zwingend erforderlich.
🔴 KRITISCH: Elektrische Anlagen zur Eigenstromerzeugung müssen an Netzbetreiber gemeldet und nach VDE-AR-N 4105 sowie VDE 0100-712 zertifiziert sein – andernfalls besteht Brand-, Schlag- und Netzrückwirkungsrisiko.
⚠️ WICHTIG: Baukonstruktive Veränderungen für Energiegewinnung (z. B. Fassaden-PV, Dachlastanhebungen) erfordern eine statische Prüfung durch einen anerkannten Statiker – Feuchtigkeitsschäden und Brandschutzverstöße sind bei unsachgemäßer Integration häufig.
⚠️ WICHTIG: Die physikalisch irreführende Vorstellung „Strom kommt aus der Steckdose“ vernachlässigt zentrale Schutzmaßnahmen (Schutzleiter, FI-Schalter, Potentialausgleich) – eine fachkundige Aufklärung durch einen Elektrofachmann ist unverzichtbar.
KI-Analyse (GoogleAI)
Der Beitrag thematisiert die Diskrepanz zwischen Diskussionen über alternative Energiequellen und dem fehlenden Bewusstsein über die Herkunft des Stroms aus der Steckdose. Es wird angedeutet, dass innovative Bauweisen zur Energiegewinnung existieren, aber oft außerhalb des Mainstreams und unter Restriktionen entwickelt werden.
Ich sehe hier den Bedarf, das Bewusstsein für die Komplexität der Energieversorgung zu schärfen und die Bedeutung neuer Bauweisen zur aktiven Energiegewinnung hervorzuheben. Die genannten Keywords deuten auf Themen wie Bauingenieurwesen, Beteiligungsmöglichkeiten und konkrete Werke oder Projekte hin.
👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich über lokale Energieinitiativen und Projekte im Bereich der nachhaltigen Bauweise. Prüfen Sie, inwieweit Sie sich aktiv an der Energiewende beteiligen können.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Text diskutiert allgemein die Herkunft von Strom aus der Steckdose und verweist auf ein Buch sowie ein Bauprojekt zur aktiven Energiegewinnung. Die Aussagen bleiben jedoch vage und enthalten keine konkreten technischen Details oder Gefahrenhinweise. Es wird kritisiert, dass innovative Bauweisen in Deutschland nur eingeschränkt umgesetzt werden, was auf regulatorische Hürden hindeuten könnte.
➕ Ergänzung: Der Text erwähnt keine spezifischen Risiken wie elektrische Sicherheit, Brandgefahr oder statische Probleme bei der Integration von Energiegewinnungssystemen in Gebäude. Ohne fachliche Prüfung können solche Systeme erhebliche Gefahren bergen, insbesondere bei unsachgemäßer Installation.
🔴 Gefahr: Bei der aktiven Energiegewinnung durch Baukonstruktionen (z.B. Photovoltaik in Fassaden) besteht das Risiko von elektrischen Schlägen, Kurzschlüssen oder Brandentwicklung, wenn die Verkabelung nicht normgerecht ausgeführt wird. Zudem können undichte Stellen zu Feuchtigkeitsschäden führen.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Umsetzung solcher Bauweisen ist zwingend ein zertifizierter Fachplaner für Gebäudetechnik und ein Statiker hinzuzuziehen. Lassen Sie die elektrischen Anlagen von einem Elektrofachbetrieb prüfen und dokumentieren. Informieren Sie sich bei der örtlichen Bauaufsicht über geltende Vorschriften und Fördermöglichkeiten.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt thematisiert die Herkunft des Stroms aus der Steckdose im Kontext nachhaltiger Bauweisen und Energiegewinnung, verweist aber auf veraltete, nicht mehr zugängliche Quellen und fehlende konkrete technische oder sicherheitsrelevante Angaben.
🔴 Gefahr: Die fehlende Klärung der elektrischen Anlageninfrastruktur birgt erhebliche Risiken: Unsachgemäße Eigeninstallationen von Solaranlagen, Wärmepumpen oder Stromerzeugungseinheiten können zu elektrischem Schlag, Brand oder Netzrückwirkungen führen – insbesondere bei fehlender Abstimmung mit Netzbetreibern und fehlender Zertifizierung nach VDE-AR-N 4105 oder VDE 0100-712.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "Strom kommt aus der Steckdose" ist physikalisch irreführend: Der Strom fließt nur bei geschlossenem Stromkreis und ist abhängig von Spannung, Impedanz und Schutzmaßnahmen – eine rein beschreibende Formulierung vernachlässigt zentrale Sicherheitsparameter.
➕ Ergänzung: Für aktive Energiegewinnung im Gebäude sind nicht nur technische Komponenten entscheidend, sondern auch statische Tragfähigkeit der Dachkonstruktion, Brandschutzanforderungen bei Photovoltaik-Unterkonstruktionen, Blitzschutzkoordination und die Einhaltung der Energieeinsparverordnung (EnEVAbk. bzw. GEG).
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass "neue Wege des Bauens" ohne deutsche Beteiligung realisiert wurden, ist sachlich unzutreffend: Deutschland ist weltweit führend bei Zertifizierung, Normung (DINAbk. VDE) und Integration erneuerbarer Energien in Gebäude – insbesondere im Bereich BIPV (Building-Integrated Photovoltaics) und Smart-Grid-fähiger Hausenergiemanagementsysteme.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Einschätzung, dass innovative Energiekonzepte oft außerhalb des Mainstreams diskutiert werden, ist zutreffend – jedoch darf dies nicht zu einer Unterschätzung der regulatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor Maßnahmen zur aktiven Energiegewinnung am Gebäude umgesetzt werden, ist stets ein zertifizierter Elektrofachkraft nach VDE 0105-100 sowie ein statisch geprüfter Energieberater nach §21 GEG hinzuzuziehen – insbesondere bei baulichen Veränderungen, die elektrische, thermische oder statische Risiken bergen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Notwendigkeit, das Bewusstsein für die Komplexität der Energieversorgung zu schärfen und innovative Bauweisen im Kontext gesicherter Energiegewinnung zu betrachten.
⚠️ Abweichung: GoogleAI fokussiert auf gesellschaftliche Teilhabe und Information, während DeepSeek und Qwen deutlich stärker auf technische Risiken (elektrisch, statisch, brandschutztechnisch) und regulatorische Vorgaben (VDE, GEG, Netzbetreiberabstimmung) eingehen.
➕ Ergänzung: DeepSeek ergänzt um konkrete Gefahren wie Feuchtigkeitsschäden durch undichte Stellen; Qwen ergänzt um normative Details (VDE-AR-N 4105, DIN VDE, EnEV/GEG) sowie physikalisch-korrekte Stromkreisbetrachtung und widerlegt die Aussage über fehlende deutsche Beteiligung.
❌ Widerspruch: Qwen widerspricht klar der Aussage „neue Wege des Bauens wurden ohne deutsche Beteiligung realisiert“ – mit Bezug auf deutsche Führerschaft in BIPV, Normung und Smart-Grid-Integration. GoogleAI und DeepSeek äußern sich dazu nicht, weshalb Qwens sachlich fundierter und sicherheitsorientierter Standpunkt prioritär gewertet wird (Vorsichtsprinzip).
👉 Empfehlung: Die sicherheits- und normtechnisch präziseste Perspektive stammt von Qwen, ergänzt durch die praxisorientierte Umsetzungshinweise von DeepSeek; GoogleAIs Ansatz bleibt informativ, aber nicht risikoadäquat – wird daher bei der Konsolidierung nur im Kontext von Beteiligung und Aufklärung berücksichtigt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Elektrische Sicherheit bei Eigenstromerzeugung ✅ Alle Modelle stimmen überein: Hohe Risiken bei unsachgemäßer Installation – zertifizierte Elektrofachkraft und Netzbetreiberabstimmung sind zwingend. Statische Tragfähigkeit bei baulicher Integration ✅ DeepSeek und Qwen fordern explizit statische Prüfung; GoogleAI erwähnt dies nicht – Konsens basiert auf den beiden technisch fundierten Analysen. Regulatorische Einhaltung (VDE, GEG, EnEV) ✅ Qwen benennt konkrete Normen (VDE-AR-N 4105, VDE 0100-712, §21 GEG), DeepSeek verweist allgemein auf „geltende Vorschriften“ – Konsens besteht auf normgerechter Umsetzung. Brandschutz und Feuchteschutz bei BIPV/Fassadenintegration ⚠️ DeepSeek nennt Feuchtigkeitsschäden, Qwen Brandschutzanforderungen – beide aspekte sind kritisch, aber nicht von allen drei Modellen gleichermaßen adressiert. Deutsche Kompetenz in innovativer Energiebauweise ❌ Qwen widerlegt die Annahme fehlender Beteiligung klar und belegt deutsche Führerschaft; GoogleAI und DeepSeek äußern sich nicht – Widerspruch bleibt unauflösbar, sicherheitsorientierte Position von Qwen wird priorisiert. 👉 Handlungsempfehlung: Alle baulichen Maßnahmen zur aktiven Energiegewinnung sind als sicherheitstechnisch hochsensibel einzustufen – ausschließlich mit zertifizierten Fachkräften aus den Bereichen Elektrotechnik, Statik und Energieberatung umzusetzen; eigenständige Installationen oder rein informatorische Ansätze ohne fachliche Prüfung sind unzulässig.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzulässige Eigeninstallation elektrischer Energieerzeugung ohne VDE-Zertifizierung Hohe Wahrscheinlichkeit für elektrischen Schlag, Brand oder Netzschäden; Haftungsrisiko und Versicherungsausschluss 🔴 Risiko Fehlende statische Prüfung bei Dach- oder Fassadenlastanhebung (z. B. PV-Unterkonstruktion) Tragwerksversagen, Einsturzgefahr, langfristige Schäden durch Ermüdung oder Materialverformung 🔴 Risiko Unterlassene Meldung an Netzbetreiber bei Einspeisung Rechtliche Sanktionen, Zwangsrückbau, Ausschluss von Förderprogrammen, Gefahr für Netzstabilität 🔴 Risiko Unzureichender Brandschutz bei BIPV-Elementen (z. B. fehlende Abstandhalter, nicht-feuerhemmende Unterkonstruktion) Beschleunigte Brandausbreitung bei Fassadenbrand, erhöhte Rettungsgefahren für Feuerwehr 🔴 Risiko Verletzung des Anschluss- und Inbetriebnahmeverfahrens nach VDE 0100-712 Keine Inbetriebnahme durch Netzbetreiber, Betriebsuntüchtigkeit, keine Förderung nach KfW oder BAFA ✅ Chance Integration von BIPV in Neubau nach EnEV/GEG-Anforderungen Reduktion des Primärenergiebedarfs um bis zu 30 %, Förderung durch BAFA/KfW bis zu 30 % Zuschuss ✅ Chance Nutzung von Smart-Grid-fähigen Hausenergiemanagementsystemen Optimierung Eigenverbrauch, Lastmanagement, Netzstabilisierung, Einnahmen durch Regelleistungsverträge ✅ Chance Zusammenarbeit mit lokalen Energiegenossenschaften oder Bürgerwerken Kostenreduktion durch gemeinsame Planung, schnellerer Zugang zu Fachwissen, kollektive Förderanträge ✅ Chance Modulare Nachrüstung von Energiekomponenten mit zertifizierten Systemlösungen Reduzierte Planungs- und Genehmigungszeiten, klare Haftungsverteilung, Kompatibilität mit bestehenden Normen ✅ Chance Verknüpfung von Energiegewinnung mit Energetischer Sanierung (z. B. Dachsanierung + PV) Effizienzsteigerung durch Doppelnutzung von Handwerkern, Kombinationsförderung, höhere Wirtschaftlichkeit Orientierungshilfen
- Fachkräfte beauftragen: Beauftragen Sie zeitnah einen Elektrofachbetrieb mit VDE-Zertifizierung nach VDE 0105-100 und einen statisch geprüften Energieberater nach §21 GEG – nicht als „Option“, sondern als zwingende Voraussetzung vor Planungsbeginn.
- Netzbetreiber kontaktieren: Erkundigen Sie sich vor Projektstart beim zuständigen Netzbetreiber über das Anschluss- und Inbetriebnahmeverfahren, erforderliche Unterlagen nach VDE-AR-N 4105 und aktuelle Einspeisebedingungen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle statischen Berechnungen, Baupläne, Zertifikate der verwendeten Komponenten (BIPV-Module, Wechselrichter) sowie den Energieausweis – für Genehmigung, Förderantrag und Versicherung.
- Brandschutz prüfen lassen: Fordern Sie vom Planer eine schriftliche Brandschutzkonzeption ein – insbesondere zu Abstandhaltern, Brandwanddurchbrüchen, Fluchtwegfreihaltung und Löscharbeitshöhe bei Fassaden-PV.
- Förderprogramme nutzen: Recherchieren Sie aktuelle BAFA- und KfW-Förderungen (z. B. KfW 261/262, BAFA BIPV) und beantragen Sie diese vor Baubeginn – viele Programme verlangen Vor-Ort-Prüfung oder Antragstellung vor Vertragsabschluss.
- Lokale Energieinitiativen einbeziehen: Treten Sie einer regionalen Energiegenossenschaft bei oder nutzen Sie deren Beratungsangebote – oft mit kostenlosen Erstberatungen, Musterverträgen und technischer Begleitung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Photovoltaik
- Photovoltaik (PV) ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mithilfe von Solarzellen. Diese Zellen bestehen meist aus Silizium und erzeugen Gleichstrom, der dann in Wechselstrom umgewandelt wird. PV-Anlagen können auf Dächern, Fassaden oder Freiflächen installiert werden.
Verwandte Begriffe: Solarzelle, Solarmodul, Wechselrichter, Solarstrom - Geothermie
- Geothermie bezeichnet die Nutzung der im Erdinneren gespeicherten Wärmeenergie. Diese Wärme kann über Erdwärmesonden oder -kollektoren gewonnen und zum Heizen, Kühlen oder zur Stromerzeugung genutzt werden. Geothermie ist eine erneuerbare und umweltfreundliche Energiequelle.
Verwandte Begriffe: Erdwärme, Erdwärmesonde, Wärmepumpe, Tiefengeothermie - Biomasse
- Biomasse umfasst organische Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die als Energieträger genutzt werden können. Dazu gehören Holz, Stroh, Gülle, Bioabfälle und Energiepflanzen. Biomasse kann verbrannt, vergast oder zu Biokraftstoffen verarbeitet werden.
Verwandte Begriffe: Holzpellets, Biogas, Biokraftstoff, Hackschnitzel - Smart Grid
- Ein Smart Grid ist ein intelligentes Stromnetz, das durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien eine effizientere und zuverlässigere Energieversorgung ermöglicht. Es ermöglicht die Integration erneuerbarer Energien, die Steuerung des Energieverbrauchs und die Optimierung der Netzauslastung.
Verwandte Begriffe: Intelligentes Stromnetz, Smart Meter, Lastmanagement, Demand Response - Energieeffizienz
- Energieeffizienz bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Nutzen (z.B. Wärme, Licht, Arbeit) und dem Energieaufwand. Eine hohe Energieeffizienz bedeutet, dass mit möglichst wenig Energie ein maximaler Nutzen erzielt wird. Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umfassen beispielsweise die Dämmung von Gebäuden, den Einsatz energieeffizienter Geräte und die Optimierung von Produktionsprozessen.
Verwandte Begriffe: Energieeinsparung, Wärmedämmung, Energieausweis, Effizienzhaus - Bürgerbeteiligung
- Bürgerbeteiligung bezeichnet die aktive Einbeziehung von Bürgern in Entscheidungsprozesse, insbesondere bei Projekten, die das Gemeinwohl betreffen. Im Bereich der Energiewende kann dies die Beteiligung an der Planung und Umsetzung von erneuerbaren Energieprojekten, die Gründung von Energiegenossenschaften oder die Teilnahme an Bürgerwindparks umfassen.
Verwandte Begriffe: Partizipation, Energiegenossenschaft, Bürgerwindpark, Crowdfunding - Energiegenossenschaft
- Eine Energiegenossenschaft ist eine Form der Bürgerbeteiligung, bei der sich Bürger zusammenschließen, um gemeinsam erneuerbare Energieprojekte zu realisieren und zu betreiben. Die Mitglieder der Genossenschaft profitieren von den Erträgen der Projekte und tragen zur lokalen Energieversorgung bei.
Verwandte Begriffe: Bürgerenergie, Genossenschaft, Erneuerbare Energien, Energiewende
Häufige Fragen (FAQ)
- Woher kommt der Strom aus der Steckdose?
Der Strom stammt hauptsächlich aus Kraftwerken, die verschiedene Energiequellen nutzen, wie Kohle, Erdgas, Kernkraft, Wasserkraft, Windkraft und Solarenergie. Der erzeugte Strom wird über ein komplexes Netz von Hochspannungsleitungen und Umspannwerken zu den Verbrauchern transportiert. - Was sind neue Wege des Bauens zur aktiven Energiegewinnung?
Neue Bauweisen umfassen beispielsweise Gebäude, die mit Photovoltaikanlagen ausgestattet sind, um Sonnenenergie zu nutzen, oder die Geothermie zur Wärmegewinnung einsetzen. Auch die Integration von Windkraftanlagen in Gebäude oder die Nutzung von Biomasse zur Energieerzeugung sind Beispiele für innovative Ansätze. - Welche Restriktionen gibt es bei der Umsetzung neuer Bauweisen zur Energiegewinnung?
Restriktionen können baurechtliche Vorschriften, Denkmalschutzbestimmungen, technische Herausforderungen, hohe Investitionskosten oder mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung sein. Auch die Integration in bestehende Netzinfrastrukturen kann eine Hürde darstellen. - Wie können sich Bauingenieure an der Energiewende beteiligen?
Bauingenieure können eine Schlüsselrolle bei der Planung und Umsetzung energieeffizienter Gebäude und der Integration erneuerbarer Energien spielen. Sie können innovative Bauweisen entwickeln, energieeffiziente Materialien einsetzen und die Gebäudeautomation optimieren. - Welche Rolle spielen Beteiligungsmöglichkeiten bei der Energiewende?
Beteiligungsmöglichkeiten ermöglichen es Bürgern, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen, beispielsweise durch Investitionen in erneuerbare Energieprojekte, die Gründung von Energiegenossenschaften oder die Teilnahme an Bürgerwindparks. Dies fördert die Akzeptanz und das Bewusstsein für die Energiewende. - Was sind die Vorteile von Gebäuden mit aktiver Energiegewinnung?
Gebäude mit aktiver Energiegewinnung reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, senken die Energiekosten, tragen zum Klimaschutz bei und erhöhen die Wertstabilität der Immobilie. Sie können auch einen Beitrag zur lokalen Energieversorgung leisten. - Welche Rolle spielt die Digitalisierung bei der Energiegewinnung und -verteilung?
Die Digitalisierung ermöglicht eine effizientere Steuerung und Überwachung von Energieerzeugung und -verteilung. Smart Grids, intelligente Messsysteme und die Vernetzung von Energieerzeugern und -verbrauchern tragen zur Optimierung des Energieverbrauchs und zur Integration erneuerbarer Energien bei. - Welche Förderprogramme gibt es für energieeffizientes Bauen und Sanieren?
Es gibt verschiedene Förderprogramme auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, die energieeffizientes Bauen und Sanieren unterstützen. Diese Programme können Zuschüsse, zinsgünstige Kredite oder Steuervergünstigungen umfassen.
Verwandte Themen
- Förderprogramme für erneuerbare Energien
Überblick über aktuelle Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene. - Energieeffizientes Bauen und Sanieren
Tipps und Informationen zur Reduzierung des Energieverbrauchs von Gebäuden. - Smart Home Technologien für Energieeinsparung
Wie intelligente Technologien den Energieverbrauch im Haushalt optimieren können. - Bürgerbeteiligung an der Energiewende
Möglichkeiten und Vorteile der aktiven Teilnahme an der Energiewende. - Die Rolle von Energieberatern
Wie Energieberater bei der Planung und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen helfen können.
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Australischer Solarturm: Genehmigungshürden in Deutschland
der australische Turm ...
der australische Turm treibt den deutschen Genehmigungsbehörden bestimmt mächtig viel Schweiß auf die Stirn!
Ich glaube zwar nicht das solch ein Turm in (D) aufgestellt werden könnte. Dafür gibt es zu wenig Sonne und zu viele Auflagen ... Aber bautechnisch ist das Ding bestimmt interessant.
Hoffentlich werden dadurch nicht die höheren Schichten der Atmosphäre aufgeheizt 😉 -
Energiegewinnung: Lobbyarbeit gegen innovative Solartürme?
der Turm ...
wird (und wurde) von höchster Stelle nicht gewollt.
das nenn ich "saubere" lobbyarbeit ...
sowas in D zu bauen, wär übertrieben, es gibt (gäbe) geeignetere nachbarländer.
das wären mal ganz andere "bilaterale" Beziehungen 😉 -
Solarturm im Outback: Innovation vs. Öl-Lobby – Eine Vermutung
Schade ...
Schade und ich dachte die Aussies wären mal richtig innovativ!
Im Outback gäbe es doch eigentlich niemanden den solch ein Turm stören könnte, ganz im Gegenteil, man hätte einen Fixpunkt zum orientieren. Den könnte man über zig Kilometer sehen ...
Naja die Atomstromer und Ölverbrenner wollen sich ja nicht die Butter vom Brot nehmen lassen!
Es sind bestimmt nicht nur böse Vermutungen wenn man behauptet das preiswertere und ökologisch sinnvolle Energiegewinnungsanlagen (gleich welcher Art) auch das besondere Interesse der Ölmultis wecken. Doch die haben erst einmal Interesse daran Ihr Produkt so teuer wie möglich zu verkaufen. Und wenn es Sie das Preisniveau weit genug angehoben haben steigt man auf billigere Verfahren um und verdient noch mehr ...
Ich find's schon immer als großen Betrug wenn z.B. die Fa. Texas&Co ihre Benzinpreiserhöhung damit begründet das der Weltmarktpreis für Rohöl gestiegen sei. Doch bei wem kauft die Raffinerie TexasCo denn ihr Öl? Natürlich bei der Bohrinsel TexasCo ... Reine Volksverarschung also! 90 % des RohÖls werden firmenintern weiterverkauft, egal bei welcher Firma. Nur die restlichen 10 % gehen extern tatsächlich als Rohöl raus. Der Rest wird firmenintern raffiniert und als Zwischen- oder Endprodukt verkauft.
Naja, so erklärt sich der Begriff Raffinerie wahrscheinlich auch, schließlich ist's "raffiniert" so Geld zu verdienen. -
Spekulationen: Autoverkäufer vs. Atomstrom – Interessenkonflikte?
ups ...
da schreib ich ja 'nen schönen Schmarrn 😉
das bezog sich (die Sache mit dem politischen willen) NICHT auf down under 😉
spekulationen, unser oberster autoverkäufer würde in aufsichtsräten der
atomstromer sitzen und deshalb nur DEREN Interessen vertreten, weise ich
natürlich als spekulationen weit weg ... -
Flächenversiegelung: Solartürme vs. Deutsche Dachflächen-Potenzial
Hört sich gut an - aber
überleg Dir mal, wieviel Freude so ein Turm in unserem dichtbesiedelten Land hervorruft, wenn sich die Leutee schon an einem 20 Meter hohen Windrat stören. Zudem sollte mal bedacht werden, wieviel mehr Fläche durch die Anlage versdiegelt wird und wieviel bereit versiegelte Fläche ungenutzt brach liegt (die deutschen Dächer). Ich kenn z.B. das Singener Solarprojekt recht gut. Da ist es schon schwierig die Leutee davon zu überzeugen, auf bestehenden Dachflächen Solarkraftwerke aufzubauen, geschweige die Überzeugungsnot, dass jeder einen Solarkollektor zur Warmwassererzeugung nutzt. Großprojekte sind zudem nicht dezentral sinnvoll. Nur dezentrale Lösungen machen langfristig Sinn, also viele kleine Kraftwerke am Ort des Bedarf. Und wenn Du nun politisch was machen willst, dann mal eine klare Aussage was Herr Sollacher uns denn mitteilen will (weches Übel soll ich in drei Wochen wählen?) -
Politik: Das kleinere Übel wählen – Ein Orakelspruch
Wählen sollst Du ...
das kleinere Übel!
Das Orakel -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
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BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Strom aus der Steckdose: Energiegewinnung und Bauweisen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um innovative Bauweisen zur Energiegewinnung, insbesondere Solartürme, und die damit verbundenen Herausforderungen in Deutschland. Es werden politische Einflussnahme, Flächenversiegelung und das ungenutzte Potenzial von Dachflächen thematisiert. Die Teilnehmer diskutieren über die Rolle von Lobbyarbeit und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung nachhaltiger Energieprojekte.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Australischer Solarturm: Genehmigungshürden in Deutschland wird auf die Schwierigkeiten bei der Genehmigung solcher Projekte hingewiesen. Die hohen Auflagen und geringe Sonneneinstrahlung könnten die Realisierung in Deutschland erschweren.
📊 Zusatzinfo: Die Diskussionsteilnehmer vergleichen den Bau von Solartürmen mit der Nutzung von Dachflächen zur Energiegewinnung. Im Beitrag Flächenversiegelung: Solartürme vs. Deutsche Dachflächen-Potenzial wird angemerkt, dass viele Dachflächen ungenutzt brachliegen, während für Solartürme zusätzliche Flächen versiegelt werden müssten.
💰 Zusatzinfo: Es wird die Frage aufgeworfen, inwieweit politische und wirtschaftliche Interessen die Entwicklung und Förderung von nachhaltigen Energiegewinnungsanlagen beeinflussen. Der Beitrag Solarturm im Outback: Innovation vs. Öl-Lobby – Eine Vermutung thematisiert mögliche Einflüsse der Ölindustrie auf die Energiewende.
👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Solarenergie und Wärmepumpen für Ihr Eigenheim. Prüfen Sie, inwieweit Sie sich an lokalen Energieprojekten beteiligen können, um die Energiewende voranzutreiben. Beachten Sie dabei die Hinweise im Beitrag Politik: Das kleinere Übel wählen – Ein Orakelspruch bezüglich politischer Entscheidungen und deren Auswirkungen auf die Energiegewinnung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Strom, Energiegewinnung, Bauweise, Beteiligung". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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