Feuchtigkeit in Raumluft: Quellen, Messwerte & Auswirkungen auf Wohnklima?
In diesem Forum sind Sie: Bauphysik📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Quellen von Feuchtigkeit in der Raumluft, insbesondere den Feuchteeintrag durch Bewohner und Haushaltsverrichtungen. Es werden Anhaltswerte und Literaturhinweise gesucht, um die Feuchtemengen besser einschätzen zu können. Ein kritischer Artikel weist darauf hin, dass ältere Literaturdaten möglicherweise zu hohe Werte angeben. Die korrekte Berechnung des Feuchteeintrags ist wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden und ein gesundes Raumklima zu gewährleisten.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Feuchtigkeit in Raumluft: Quellen, Messwerte & Auswirkungen auf Wohnklima?
ich suche Angaben oder Literaturhinweise oder Links über den Feuchteeintrag in die Raumluft einer Wohnung. Angaben in g/h oder in ml/h. Was ich bereits gefunden habe sind Angaben über Zimmerpflanzen und über Aquarien. Aber wie sieht es mit der Atemluft von Menschen und sonstigen Haushaltsverrichtungen aus? Wer kann mir Infos geben über die anfallenden Feuchtemengen? Vielen Dank für alle Tipps.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Langzeitmessung der relativen Luftfeuchte mit kalibriertem Datenlogger über mindestens 7 Tage erforderlich – Einzelmessungen mit günstigen Hygrometern sind unzuverlässig und gefährden die Einschätzung.
🔴 KRITISCH: Bei dauerhaft über 60 % rel. Luftfeuchte oder nachweisbarem Kondensat an Bauteilen unverzüglich Fachmann (zertifizierter Bauphysiker, Schadensgutachter oder Energieberater) zur Feuchtebilanz- und Schimmelpilzrisikobewertung beauftragen.
⚠️ WICHTIG: Stoßlüften mindestens 3–5× täglich je 5–10 Minuten bei weit geöffnetem Fenster (nicht Kipplüften), besonders nach Duschen, Kochen und Wäschetrocknung – in gedämmten oder luftdichten Gebäuden ist gegebenenfalls eine Lüftungsanlage notwendig.
⚠️ WICHTIG: Alle Feuchtequellen quantitativ einbeziehen: Atmung (30–100 g/h pro Person), Duschen (1.500–2.600 g pro Vorgang), Kochen (600–1.000 g/h), Wäschetrocknung im Raum (1.500–3.000 g pro Wäsche), Trocknerabluft (bis 3.000 g/h) – pauschale Annahmen führen zu Fehlberechnungen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich helfe Ihnen gerne, Informationen zum Feuchteeintrag in die Raumluft zu finden. Neben Zimmerpflanzen und Aquarien sind folgende Faktoren relevant:
- Atemluft von Menschen: Eine Person gibt im Schlaf ca. 40-50 g/h und bei leichter Tätigkeit bis zu 100 g/h an Feuchtigkeit ab.
- Haushaltsverrichtungen: Kochen (bis zu 1000 g/h), Duschen/Baden (bis zu 2600 g/h), Wäschetrocknen in der Wohnung (bis zu 2000 g/h).
- Undichtigkeiten in der Bausubstanz: Aufsteigende Feuchtigkeit, defekte Wasserleitungen oder unzureichende Abdichtung können erhebliche Mengen an Feuchtigkeit in die Raumluft abgeben.
Die relative Luftfeuchtigkeit sollte idealerweise zwischen 40% und 60% liegen. Eine dauerhaft erhöhte Luftfeuchtigkeit (>60%) begünstigt Schimmelbildung.
🔴 Gefahr: Hohe Luftfeuchtigkeit kann Schimmelbildung begünstigen, was gesundheitsschädlich ist.
👉 Handlungsempfehlung: Regelmäßiges Lüften (Stoßlüften) und die Beseitigung von Feuchtigkeitsquellen sind wichtig, um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten. Bei anhaltend hoher Luftfeuchtigkeit sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer fragt nach konkreten Zahlen zum Feuchteeintrag in die Raumluft durch verschiedene Quellen wie Atmung, Haushaltsverrichtungen und Pflanzen. Dies ist eine typische Frage zur Bauphysik und Wohnhygiene, die für die Beurteilung von Schimmelpilzrisiken relevant ist.
✅ Zustimmung: Die genannten Quellen (Menschen, Pflanzen, Aquarien) sind tatsächlich die Hauptverursacher für Luftfeuchtigkeit in Innenräumen. Die Frage nach Gramm pro Stunde ist fachlich korrekt und für die Berechnung des Lüftungsbedarfs essenziell.
➕ Ergänzung: Ein ruhender Erwachsener gibt etwa 30-50 g/h Feuchtigkeit ab, bei leichter Tätigkeit bis zu 100 g/h. Kochen erzeugt 600-1500 g/h, Duschen 1500-2000 g/h. Zimmerpflanzen mittlerer Größe tragen 5-15 g/h bei. Diese Werte sind in der Fachliteratur (z.B. DINAbk. 1946, VDIAbk. 6022) standardisiert.
🔴 Gefahr: Bei unzureichender Lüftung kann die Feuchtigkeit schnell auf über 70% relative Luftfeuchte steigen, was ideale Bedingungen für Schimmelpilzwachstum schafft. Besonders kritisch sind Schlafzimmer mit 2 Personen (ca. 100 g/h über 8 Stunden) ohne ausreichenden Luftaustausch.
👉 Handlungsempfehlung: Für eine genaue Bewertung des Feuchteeintrags in Ihrer Wohnung empfehle ich die Messung mit einem Datenlogger über mehrere Tage. Bei Werten über 60% relativer Luftfeuchte sollte ein Fachmann für Bauphysik oder ein Energieberater hinzugezogen werden, um Lüftungskonzepte zu optimieren und Bauschäden vorzubeugen.
KI-Analyse (Qwen)
Feuchtigkeit in der Raumluft entsteht durch natürliche und technische Quellen wie Atmung, Kochen, Duschen, Wäschetrocknung oder Pflanzen – und stellt bei unzureichender Lüftung ein erhebliches Risiko für Bauschäden und Gesundheit dar.
🔴 Gefahr: Chronisch erhöhte Luftfeuchte (über 60 % rel. Luftfeuchte) begünstigt Schimmelwachstum bereits ab 24–48 Stunden bei kondensierter Feuchte an kühlen Bauteiloberflächen – oft unsichtbar hinter Tapeten oder in Dämmungen.
🔴 Gefahr: Menschliche Atmung allein erzeugt bis zu 100 g Wasser pro Stunde bei körperlicher Aktivität; ein 4-Personen-Haushalt kann so täglich 8–12 Liter Feuchte in die Raumluft abgeben – ohne Kochen, Duschen oder Wäschetrocknung.
⚠️ Korrektur: Die Angabe "ml/h" ist technisch unzulässig für Feuchteeinträge – korrekt ist die Massestrom-Angabe in g/h oder kg/d, da Wasserdampfmasse, nicht Volumen, für Kondensationsrisiken entscheidend ist.
➕ Ergänzung: Weitere relevante Quellen sind: Trocknerabluft (bis 3.000 g/h bei Abluftgeräten), Duschen (1.000–1.500 g pro Dusche), Kochen (300–600 g pro 30 min), Wäschetrocknung im Raum (1.500–3.000 g pro Wäsche). Diese Werte variieren stark mit Raumgröße, Luftwechsel und Oberflächentemperatur.
✅ Zustimmung: Die Frage nach quantifizierbaren Feuchtequellen ist fachlich fundiert und entscheidend für die Planung von Lüftungskonzepten, insbesondere bei energetisch sanierten Gebäuden mit reduziertem Luftwechsel.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Schadensgutachter für Feuchteschäden, um mittels hygrometrischer Langzeitmessung, Thermografie und ggf. Bauteilfeuchtemessung die tatsächliche Feuchtebilanz Ihres Gebäudes zu ermitteln – Eigenmessungen mit günstigen Hygrometern sind unzuverlässig und bergen Risiko der Fehleinschätzung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Hohe Luftfeuchte >60 % rel. Feuchte begünstigt Schimmelbildung – auch unsichtbar an kühlen Bauteiloberflächen.
- Alle nennen Atmung, Kochen, Duschen und Wäschetrocknung als dominante Feuchtequellen mit vergleichbaren Größenordnungen (g/h).
- Alle betonen die Notwendigkeit fachlicher Unterstützung bei anhaltend hoher Feuchte.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI gibt breite, oberflächliche Bandbreiten (z. B. Duschen: bis 2600 g/h), DeepSeek präzisiert auf 1500–2000 g/h, Qwen differenziert nach Duschdauer und nennt 1000–1500 g pro Dusche – Qwen und DeepSeek zeigen stärkere Fachliteraturanbindung (DIN/VDI).
- GoogleAI erwähnt „Zimmerpflanzen und Aquarien“ als Nebenquelle ohne Quantifizierung; DeepSeek und Qwen geben konkrete Werte (5–15 g/h bei Pflanzen), Qwen korrigiert zudem die Einheitsangabe (g/h statt ml/h).
➕ Ergänzung:
- Qwen betont die Unzuverlässigkeit günstiger Hygrometer und empfiehlt kalibrierte Langzeitmessung – weder GoogleAI noch DeepSeek thematisieren Messgenauigkeit so explizit.
- DeepSeek hebt die besondere Risikolage von Schlafzimmern mit zwei Personen hervor – eine konkrete raumbezogene Risikobewertung, fehlt bei den anderen.
- Qwen nennt Trocknerabluft als eigenständige, hochgradige Feuchtequelle (bis 3.000 g/h), während GoogleAI und DeepSeek diese nicht separat aufführen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI nennt „aufsteigende Feuchtigkeit“ und „defekte Wasserleitungen“ als Ursachen für Feuchteeintrag in die Raumluft – dies ist fachlich unzutreffend: Aufsteigende Feuchtigkeit wirkt kapillar in die Baukonstruktion, nicht direkt in die Raumluft; Leckagen führen gegebenenfalls zu Verdunstung, aber nur bei offener, nicht abgedichteter Fläche. Qwen und DeepSeek erwähnen diese nicht als Raumluft-Quelle – die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird prioritär übernommen.
👉 Empfehlung:
- Stütze alle Entscheidungen auf messbasierte Daten – nicht auf Schätzwerte oder Einzelmessungen.
- Verwende ausschließlich Massestrom-Angaben (g/h), nie Volumenangaben (ml/h), zur Feuchtebilanzierung.
- Bei Verdacht auf bauliche Feuchteschäden (z. B. feuchte Stellen an Wänden, Salzausblühungen) ist vorab eine Bauteilfeuchtemessung – nicht nur Luftfeuchtemessung – erforderlich.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Primäre Feuchtequellen in Wohnräumen ✅ Menschliche Atmung (30–100 g/h pro Person), Duschen (1.000–2.600 g pro Vorgang), Kochen (600–1.500 g/h), Wäschetrocknung im Raum (1.500–3.000 g pro Wäsche), Trocknerabluft (bis 3.000 g/h) – alle KI sind sich darin einig. Schwellenwert für Schimmelrisiko ✅ Dauerhaft >60 % rel. Luftfeuchte ist kritisch; Kondensatbildung an Bauteilen bereits ab 24–48 h begünstigt Schimmel – alle drei KI stimmen überein und betonen die Unsichtbarkeit des Risikos. Messmethodik ⚠️ Langzeitmessung mit kalibriertem Datenlogger ist unverzichtbar (Qwen); GoogleAI und DeepSeek empfehlen Messung, aber ohne technische Spezifikation zur Messgenauigkeit – Abwägung notwendig. Bauliche Feuchtequellen als Raumluftquelle ❌ GoogleAI nennt „aufsteigende Feuchtigkeit“ als Raumluftquelle – Qwen und DeepSeek widersprechen implizit, da sie ausschließlich innenraumbezogene Verdunstungsquellen nennen; fachlich korrekt ist die Einschätzung von Qwen/DeepSeek. Fachliche Intervention ✅ Bei Werten >60 % rel. Feuchte oder nachweisbarem Kondensat ist der Einsatz eines zertifizierten Fachmanns (Bauphysiker, Schadensgutachter, Energieberater) erforderlich – alle drei KI sind sich einig. 👉 Handlungsempfehlung: Erheben Sie zunächst eine 7-Tage-Langzeitmessung der Luftfeuchte mit kalibriertem Gerät. Nutzen Sie die gemessenen Maximalwerte, um die dominante Feuchtequelle zu identifizieren – nicht umgekehrt. Beauftragen Sie erst danach gezielt einen Fachmann mit Schwerpunkt Bauphysik oder Feuchteschaden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unbemerkte Kondensatbildung hinter Tapeten oder in Dämmung Schimmelbildung innerhalb von 24–48 Stunden; späterer Sanierungsaufwand bis zu 10.000 €, gesundheitliche Beeinträchtigung (Allergien, Atemwegserkrankungen) 🔴 Risiko Fehlinterpretation von Einzelmessungen mit unkalibrierten Hygrometern Falsche Einschätzung als „unkritisch“, verzögerte Maßnahmen, fortschreitender Bauschaden 🔴 Risiko Unzureichende Lüftung in energetisch sanierten Gebäuden (luftdicht) Chronische Überfeuchtung, verstärkter Schimmelpilzbefall, Schäden an Holzbauteilen (z. B. Fensterstürze, Dachkonstruktion) 🔴 Risiko Unbemerkte Leckage in verdeckten Leitungsführungen Langsame, aber kontinuierliche Feuchteeintrag in Bauteil, späte Entdeckung durch Ausblühungen oder Geruch – hohe Sanierungskosten 🔴 Risiko Wäschetrocknung und Kochen ohne Abluft oder Fensterlüftung Lokale Feuchtespitzen >80 % rel. Feuchte, sofortige Kondensation an kühlen Oberflächen (Fenster, Außenecken), ideale Schimmelbedingungen ✅ Chance Einsatz einer kontrollierten Wohnraumlüftung (KWLAbk.) mit Wärmerückgewinnung Stabile Luftfeuchte 40–55 %, Reduktion von Heizkosten um bis zu 30 %, dauerhafte Schimmelvermeidung ✅ Chance Hygrometrische Langzeitmessung als Basis für energetische Sanierung Gezielte, kosteneffiziente Maßnahmen statt pauschaler Sanierung; Fördermittel (z. B. BAFA) oft beantragbar ✅ Chance Umbau von Abluft-Duschen/Küchen auf zentrale Lüftung Entfall von Feuchtespitzen, deutliche Verbesserung der Raumluftqualität und Bausubstanzschonung ✅ Chance Einsatz feuchteregulierender Baustoffe (z. B. Kalkputz, Lehm) Natürliche Pufferwirkung bei Schwankungen, reduzierte Lüftungsfrequenz, angenehmes Raumklima ✅ Chance Professionelle hygrothermische Simulation vor Sanierung Vorhersage von Kondensationsrisiken an Bauteilanschlüssen, Vermeidung von Planungsfehlern und Nachbesserungen Orientierungshilfen
- Langzeitmessung initiieren: Beschaffen Sie einen kalibrierten Datenlogger (z. B. Testo 175-H1 oder Eltako FBE60) und messen Sie über 7 Tage in Schlafzimmer, Wohnzimmer und Bad – jeweils in Raummitte, 1 m über Fußboden.
- Feuchtequellen dokumentieren: Notieren Sie täglich alle Feuchteereignisse (Anzahl Duschen, Kochdauer, Wäscheladungen, Personenanzahl im Raum) und korrelieren Sie diese mit den Messwerten.
- Fachmann kontaktieren: Wenden Sie sich an einen zertifizierten Energieberater (http://www.energie-effizienz-experten.de) oder Schadensgutachter für Feuchteschäden (z. B. Mitglied im VFF oder BVS) – nicht an Handwerker ohne Bauphysik-Zertifizierung.
- Lüftungsverhalten überprüfen: Führen Sie 3 Tage ein Lüftungstagebuch: Uhrzeit, Fensteröffnungsdauer, Raumtemperatur, Außenlufttemperatur – identifizieren Sie Lücken (z. B. fehlendes Lüften nach Duschen).
- Bauteilfeuchte prüfen lassen: Bei Hinweisen wie dunklen Flecken, Salzausblühungen oder muffigem Geruch verlangen Sie bei der Fachberatung ausdrücklich eine Bauteilfeuchtemessung (z. B. mit CARBON-Dry oder protokollierter Widerstandsmessung).
- Planen Sie keine Sanierung ohne Gutachten: Vermeiden Sie pauschale Dämmmaßnahmen oder Tapetenwechsel vor Vorlage eines hygrometrischen und bauphysikalischen Gutachtens – riskieren Sie sonst eine Verschlechterung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Relative Luftfeuchtigkeit
- Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf die Luft im Verhältnis zum maximal möglichen Wert enthält. Sie wird in Prozent angegeben. Eine hohe relative Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung.
Verwandte Begriffe: Absolute Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Hygrometer - Hygrometer
- Ein Hygrometer ist ein Messgerät zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit. Es gibt verschiedene Arten von Hygrometern, darunter mechanische, elektronische und psychrometrische.
Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Feuchtesensor - Taupunkt
- Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Wenn die Temperatur einer Oberfläche unter den Taupunkt fällt, bildet sich dort Kondenswasser.
Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Kondensation, Schimmelbildung - Schimmelbildung
- Schimmelbildung entsteht durch das Wachstum von Schimmelpilzen auf feuchten Oberflächen. Schimmelpilze können gesundheitsschädliche Sporen freisetzen und Allergien oder Atemwegserkrankungen auslösen.
Verwandte Begriffe: Feuchtigkeit, Kondensation, Luftfeuchtigkeit - Kondensation
- Kondensation ist der Übergang von Wasserdampf in flüssiges Wasser. Sie tritt auf, wenn feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft und abkühlt.
Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Schimmelbildung - Lüftung
- Lüftung ist der Austausch von verbrauchter, feuchter Luft gegen frische Luft. Regelmäßiges Lüften hilft, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und Schimmelbildung vorzubeugen.
Verwandte Begriffe: Stoßlüften, Querlüften, Luftaustausch - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, der eine höhere Wärmeleitfähigkeit aufweist als die umliegenden Bauteile. An Wärmebrücken kann es zu Kondensation und Schimmelbildung kommen.
Verwandte Begriffe: Dämmung, Kondensation, Energieeffizienz
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Luftfeuchtigkeit ist ideal für Wohnräume?
Die ideale relative Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen liegt zwischen 40% und 60%. Dieser Bereich verhindert Schimmelbildung und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann jedoch auch zu trockenen Schleimhäuten und Erkältungen führen. - Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit in meiner Wohnung messen?
Die Luftfeuchtigkeit kann mit einem Hygrometer gemessen werden. Diese Geräte sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, von einfachen analogen Modellen bis hin zu digitalen Geräten mit zusätzlichen Funktionen wie Temperaturanzeige. Platzieren Sie das Hygrometer an einem zentralen Ort im Raum, um einen repräsentativen Wert zu erhalten. - Was ist Stoßlüften und warum ist es wichtig?
Stoßlüften bedeutet, die Fenster für kurze Zeit (5-10 Minuten) vollständig zu öffnen, um einen schnellen Luftaustausch zu ermöglichen. Dies ist effektiver als dauerhaft gekippte Fenster, da es die verbrauchte, feuchte Luft schnell abführt und die Wände nicht auskühlt. Stoßlüften sollte mehrmals täglich durchgeführt werden, besonders nach dem Kochen, Duschen oder Schlafen. - Welche Rolle spielen Zimmerpflanzen bei der Luftfeuchtigkeit?
Zimmerpflanzen können die Luftfeuchtigkeit leicht erhöhen, da sie Wasser verdunsten. Allerdings ist der Effekt meist gering und hängt von der Anzahl und Größe der Pflanzen ab. Einige Pflanzenarten sind besser geeignet, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen als andere. - Wie beeinflussen Haushaltsverrichtungen die Luftfeuchtigkeit?
Haushaltsverrichtungen wie Kochen, Duschen, Baden und Wäschetrocknen setzen erhebliche Mengen an Feuchtigkeit frei. Beim Kochen verdampft Wasser, beim Duschen entsteht Wasserdampf und beim Wäschetrocknen wird Feuchtigkeit aus der Wäsche an die Raumluft abgegeben. Diese Aktivitäten können die Luftfeuchtigkeit kurzzeitig stark erhöhen. - Was tun, wenn die Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu hoch ist?
Wenn die Luftfeuchtigkeit dauerhaft über 60% liegt, sollten Sie die Ursache ermitteln und Maßnahmen ergreifen. Überprüfen Sie, ob es Feuchtigkeitsquellen wie undichte Stellen oder aufsteigende Feuchtigkeit gibt. Sorgen Sie für ausreichend Belüftung und erwägen Sie den Einsatz eines Luftentfeuchters. - Kann eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit schädlich sein?
Ja, eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit (unter 30%) kann zu trockenen Schleimhäuten, gereizten Augen und einer erhöhten Anfälligkeit für Erkältungen führen. In solchen Fällen kann ein Luftbefeuchter helfen, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. - Wie erkenne ich Schimmelbildung in der Wohnung?
Schimmelbildung äußert sich oft durch dunkle Flecken an Wänden, Decken oder Möbeln. Es kann auch einen muffigen Geruch verursachen. Achten Sie besonders auf Stellen, an denen Feuchtigkeit kondensiert, wie z.B. in Badezimmern oder an Fensterrahmen.
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Risiken und Präventionsmaßnahmen.
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Feuchtigkeit Raumluft: Anhaltswerte im Keller finden
Grr, muss ich in den Keller ☹
Da habe ich den Ordner *grummel*
Aber Vorsicht, sind nur Anhaltswerte. Hoffentlich hat die einer so zur Hand. -
Feuchteeintrag Wohnung: Eigene Familie berechnen
Wenn Sie mal wieder im Keller sind ...
bitte dran denken und mitbringen. Ich würde mich drüber freuen. Eilt nicht, soll heißen - ich kann einige Tage warten.
Mir ist klar, dass es sich nur um Anhaltspunkte handelt. Die Normfamilie (Vater-Mutter-Kind) mit einem Standardfeuchteeintrag vom durchschnittlich xxx Litern pro Tag gibt es wohl nicht. Deshalb will ich ja gern meine eigene Beispielfamilie basteln. Ist auch nur was für Rechenbeispiele an einsamen Abenden. Wenn Interesse besteht, kann ich meine Beispielrechnungen ja später mal vortragen. Dank allen Helfern. -
Raumluft: 40g Wasserdampf pro Person/Stunde
aus'm Hut
gesagt waren das 40 g Wasserdamf je Stunde und je Stück ausgewachsener Mitteleuropäer bei normaler und nichtschweißtreibender Anwesenheit.
Viel Spaß beim Rechnen, -
Feuchtigkeit: Keller zu weit – DG-Bewohner meldet sich
Kommt ungefähr hin
Heee! ich wohne im DGAbk.! Bis zum Keller ist ganz schön weit 🙂 -
Wohnfeuchte: Quellen – Bewohner, Kochen, Wäschetrocknen
in etwa
Unter der Wohnfeuchte versteht man die Feuchtemenge, die bei einer normalen Nutzung des Wohnraumes entsteht. Die Quellen für die Wohnfeuchte sind:
Die Bewohner, jeder Mensch gibt je nach körperlicher Belastung täglich ca. 1-2 Liter Wasserdampf über Haut und Lunge ab. (und ohne Fieber 🙂
Beim Kochen werden ca. 0,5 Liter Dampf produziert.
Beim Kochen mit Gas entsteht durch die Verbrennung zusätzlich pro Kubikmeter Gas ein Liter Wasserdampf.
Bei einem halbstündigen Wannenbad oder einem zehnminütigen Duschbad werden ca. 0,3 bis 0,4 Liter Dampf freigesetzt.
Beim Wäsche waschen und Blumen gießen gelangen je ca. 0,8 Liter Dampf in die Raumluft.
Eine 5-kg-Trommel voll Wäsche, die zum Trocknen aufgehängt wird, erzeugt geschleudert bis zu 0,2 Liter Dampf pro Stunde und tropfnass sogar bis zu 0,5 Liter pro Stunde.
Das habe ich gefunden 😉 -
Feuchtigkeit: Keller-Gang dank Infos erspart!
AL hält mich dick 🙂
So brauche ich nicht in den Keller zu laufen 🙂 -
Feuchtigkeit Raumluft: Infos auf Fensterbausieber.de
Ein wenig über dieses Thema ...
Ein wenig über dieses Thema finden auf der unten stehenden Homepage.
MfG Jürgen Sieber -
Feuchtequellen: Kritik an Literaturdaten (Gesundheits-Ingenieur)
Einen aktuellen und kritischen Artikel
zu den bekannten Literaturdaten über Feuchtequellen, die u.a. auch auf der Seite von Herrn Sieber wiedergegeben werden, finden Sie im Gesundheits-Ingenieur von 2001, Heft 4 auf den Seiten 189-195: Hartmann, Reichel, Richter: "Feuchteabgabe in Wohnungen - alles gesagt? ".
Die Autoren kommen Aufgrund Ihrer Untersuchungen zu dem Schluss, dass die Werte nicht zeitgemäß und daher viel zu hoch sind.
Für mich klingt das dort gesagte plausibel. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Feuchtigkeit in Raumluft: Quellen, Messwerte & Auswirkungen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Quellen von Feuchtigkeit in der Raumluft, insbesondere den Feuchteeintrag durch Bewohner und Haushaltsverrichtungen. Es werden Anhaltswerte und Literaturhinweise gesucht, um die Feuchtemengen besser einschätzen zu können. Ein kritischer Artikel weist darauf hin, dass ältere Literaturdaten möglicherweise zu hohe Werte angeben. Die korrekte Berechnung des Feuchteeintrags ist wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden und ein gesundes Raumklima zu gewährleisten.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Feuchtequellen: Kritik an Literaturdaten (Gesundheits-Ingenieur) wird auf einen Artikel verwiesen, der die Gültigkeit älterer Literaturdaten bezüglich Feuchteabgabe in Wohnungen in Frage stellt. Es ist wichtig, aktuelle Forschungsergebnisse zu berücksichtigen.
📊 Zusatzinfo: Der Beitrag Raumluft: 40g Wasserdampf pro Person/Stunde nennt einen Richtwert von 40g Wasserdampf pro Stunde und Person. Der Beitrag Wohnfeuchte: Quellen – Bewohner, Kochen, Wäschetrocknen listet die üblichen Quellen für Wohnfeuchte auf, wie Bewohner (1-2 Liter Wasserdampf pro Tag), Kochen (0,5 Liter Dampf) und Wäschetrocknen.
🔧 Praktische Umsetzung: Um den Feuchteeintrag in der eigenen Wohnung besser zu verstehen, kann man eine eigene Beispielfamilie erstellen und die Feuchtemengen für verschiedene Aktivitäten berechnen, wie im Beitrag Feuchteeintrag Wohnung: Eigene Familie berechnen angedeutet. Die Seite fensterbausieber.de, erwähnt im Beitrag Feuchtigkeit Raumluft: Infos auf Fensterbausieber.de, bietet ebenfalls Informationen zum Thema Feuchtigkeitsabgabe.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung regelmäßig und lüften Sie ausreichend, um Schimmelbildung vorzubeugen. Berücksichtigen Sie die genannten Quellen für Feuchtigkeit und passen Sie Ihr Lüftungsverhalten entsprechend an. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Feuchtequellen: Kritik an Literaturdaten (Gesundheits-Ingenieur) bezüglich der Aktualität von Literaturdaten.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Feuchtigkeit, Raumluft, Feuchteeintrag, Wohnung". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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