Poroton kleben: Dünnbettmörtel vs. Dämmstoffmörtel – Unterschiede, Kosten, Vorteile?

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Poroton kleben: Dünnbettmörtel vs. Dämmstoffmörtel – Unterschiede, Kosten, Vorteile?

Hallo,
habe versucht mich anzumelden; schauen wir mal ob's klappt.
Ich komme aus der Lüneburger Heide und interessiere mich für's Bauwesen und studiere nebenbei auch Bauingenieurwesen.
Hier meine Frage:
Bei uns ist es üblich Hochlochziegel mit Dünnbettmörtel zu verkleben. Auf meiner letzten Südlandfahrt zu meiner Mutter in der Rhön ist mir aufgefallen, dass dort Hochlochziegel sehr häufig mit Dämmmörtel verbaut werden. Machen die das wegen Zug (rauhes Klima)? Ist Poroton mit Dämmmörtel zugelassen? Ich konnte hier und bei

Gruß
Max Marquardt

  • Name:
  • Max Marquardt
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Dämmstoffmörtel ist grundsätzlich nicht für die tragende Verklebung von Poroton-Hochlochziegeln zugelassen – ausschließlich zertifizierter Dünnbettmörtel nach DINAbk. EN 998-2 (Klasse M10/M15) darf verwendet werden.

    🔴 KRITISCH: Die Verwendung von Dämmstoffmörtel als Verbindungsmörtel hebt die statische, brandschutz- und wärmetechnische Zulassung des gesamten Poroton-Mauerwerks auf.

    ⚠️ WICHTIG: Eine Wärmebrückenminimierung durch Dämmstoffmörtel darf niemals auf Kosten der Tragsicherheit gehen – statische Berechnung und abZAbk.-Konformität müssen vor Baubeginn durch einen Mauerwerksstatiker bestätigt werden.

    ⚠️ WICHTIG: Bei bereits ausgeführten Wandabschnitten mit Dämmstoffmörtel ist eine sofortige fachliche Begutachtung durch einen zertifizierten Sachverständigen für Mauerwerk (z. B. nach ZTV-Mauerwerk) erforderlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich sehe, Sie stehen vor der Entscheidung, ob Sie Poroton-Ziegel mit Dünnbettmörtel oder Dämmstoffmörtel verkleben sollen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

    Dünnbettmörtel: Wird in sehr dünnen Schichten aufgetragen (ca. 1-3 mm). Er sorgt für eine schnelle und effiziente Verarbeitung der Ziegel. Allerdings bietet er keine zusätzliche Wärmedämmung.

    Dämmstoffmörtel: Enthält zusätzlich Dämmstoffe, wodurch die Wärmeleitfähigkeit des Mauerwerks verbessert wird. Dies kann helfen, Wärmebrücken zu reduzieren und die Energieeffizienz des Gebäudes zu steigern. Allerdings ist die Verarbeitung oft etwas aufwendiger und die Kosten sind höher.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Verarbeitung von Dämmstoffmörtel kann zu Wärmebrücken und Feuchtigkeitsproblemen führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die Wärmeleitwerte (Lambda-Werte) der verschiedenen Mörteltypen und wählen Sie den passenden Mörtel entsprechend den energetischen Anforderungen Ihres Bauvorhabens aus. Bei Unsicherheiten sollten Sie einen Fachmann (z.B. Energieberater) hinzuziehen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer Max Marquardt, Bauingenieurstudent aus der Lüneburger Heide, stellt eine fachlich fundierte Frage zur Verklebung von Poroton-Hochlochziegeln. Er vergleicht die regionale Praxis in Norddeutschland (Dünnbettmörtel) mit der in der Rhön (Dämmstoffmörtel) und fragt nach der Zulassung sowie den Gründen für die unterschiedliche Anwendung.

    ✅ Zustimmung: Die Beobachtung ist korrekt: In Norddeutschland wird bei Poroton überwiegend Dünnbettmörtel verwendet, während in Mittelgebirgslagen wie der Rhön tatsächlich häufiger Dämmstoffmörtel (auch als Wärmedämmputz oder Leichtmörtel bezeichnet) zum Einsatz kommt. Der Nutzer hat die regionale Differenzierung richtig erkannt.

    ➕ Ergänzung: Der Hauptgrund für den Einsatz von Dämmstoffmörtel in der Rhön ist nicht primär der Windzug, sondern die bessere Wärmedämmung der gesamten Wand. Dämmstoffmörtel hat eine geringere Rohdichte und eine niedrigere Wärmeleitfähigkeit (ca. 0,08-0,12 W/mK) als Dünnbettmörtel (ca. 0,21 W/mK). In kälteren Regionen mit höheren Anforderungen an den Wärmeschutz wird dieser Mörtel bevorzugt, um Wärmebrücken in den Stoßfugen zu minimieren.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass dies wegen "Zug (rauhes Klima)" geschieht, ist nicht ganz zutreffend. Es geht weniger um Windlasten, sondern um den winterlichen Wärmeschutz. Poroton-Steine sind für beide Mörtelarten zugelassen, sofern die Herstellerangaben und die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) eingehalten werden. Dämmstoffmörtel ist jedoch nicht für alle Ziegelformate freigegeben, da die Druckfestigkeit des Mörtels geringer ist.

    🔴 Gefahr: Ein wesentliches Risiko besteht bei der Verwendung von Dämmstoffmörtel: Die geringere Druckfestigkeit kann bei hohen Lasten oder bei Verwendung von zu dünnen Ziegeln zu Setzungen oder Rissen führen. Zudem ist die Verarbeitung anspruchsvoller, da der Mörtel saugfähiger ist und eine längere Trocknungszeit benötigt. Ohne fachgerechte Planung kann dies die Standsicherheit der Wand gefährden.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Nutzer sollte für sein Studium oder ein geplantes Bauvorhaben die bauaufsichtlichen Zulassungen der jeweiligen Poroton-Steine prüfen. Er sollte einen Statiker oder Bauphysiker konsultieren, um die Mörtelwahl an die statischen Anforderungen und die Klimazone anzupassen. Für die Rhön empfiehlt sich eine Wärmebrückenberechnung, um die Wirtschaftlichkeit von Dämmstoffmörtel gegenüber einer zusätzlichen Dämmung zu bewerten.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die fachgerechte Verbindung von Poroton-Hochlochziegeln mit unterschiedlichen Mörtelarten – insbesondere die Verwendung von Dämmstoffmörtel statt des üblichen Dünnbettmörtels. Dies ist kein rein technisches Detail, sondern berührt statische Verankerung, Wärmedämmung, Feuchteschutz und baurechtliche Zulassung.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von Dämmstoffmörtel zur Verklebung von tragenden Hochlochziegeln ist grundsätzlich nicht zulässig, da dieser Mörtel keine ausreichende Druck- und Haftzugfestigkeit für die Aufnahme statischer Lasten aufweist – weder nach DIN 18151 noch nach den allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen (abZ) für Poroton-Systeme.

    ⚠️ Korrektur: Dämmstoffmörtel dient ausschließlich als Füll- oder Ausgleichsmörtel in Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVSAbk.) oder als Hinterfüllung bei Vorsatzschalen – niemals als tragfähiger Verbindungsmörtel für Mauerwerk aus Hochlochziegeln.

    ➕ Ergänzung: Poroton-Systeme sind ausschließlich für den Einsatz mit zertifizierten Dünnbettmörteln (z. B. nach DIN EN 998-2, Klasse M10 oder M15) zugelassen; die Verwendung anderer Mörtelarten führt zur Aufhebung der statischen und brandschutztechnischen Zulassung des gesamten Mauerwerks.

    ✅ Zustimmung: Die Beobachtung, dass in bestimmten Regionen (z. B. Rhön) abweichende Praktiken vorkommen, ist real – doch diese stellen keine fachliche Empfehlung dar, sondern mögliche Verstöße gegen die Herstellerangaben und die DIN 1053-1 bzw. DIN EN 1996-1-1 (Eurocode 6).

    🔴 Gefahr: Ein falsch verklebtes Mauerwerk birgt Risiken für die Tragsicherheit, die Wärmebrückenbildung, die Feuchtesperre und die langfristige Schadensfreiheit – insbesondere bei wechselnden Klimabedingungen und Frost-Tau-Wechseln.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Mauerwerksstatiker oder einen Sachverständigen für Mauerwerk (z. B. nach ZTV-Mauerwerk oder Bausachverständigenkammer), um die aktuelle Ausführung zu begutachten und ggf. Korrekturmaßnahmen einzuleiten – insbesondere bei bereits errichteten Wandabschnitten.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass Dämmstoffmörtel eine geringere Wärmeleitfähigkeit (ca. 0,08–0,12 W/mK) aufweist als Dünnbettmörtel (ca. 0,21 W/mK) und somit theoretisch Wärmebrücken reduzieren kann.
    • Alle drei benennen eine erhöhte Risikolage bei unsachgemäßer Verarbeitung: Feuchteschäden, Wärmebrücken, Rissbildung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI stellt Dämmstoffmörtel als prinzipiell nutzbare Alternative dar, solange die energetischen Anforderungen passen; DeepSeek sieht ihn regional als praktizierte, aber fachlich zu hinterfragende Option; Qwen lehnt ihn strikt als Verbindungsmörtel ab.
    • DeepSeek nennt Windlasten als irrelevante Ursache (korrigiert „Zug“), während GoogleAI diesen Aspekt nicht thematisiert und Qwen ihn gänzlich ausblendet.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt entscheidend: Dämmstoffmörtel ist nach DIN 18151 und abZ nicht für tragende Verklebung zugelassen – eine Information, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.
    • DeepSeek liefert detaillierte Festigkeitsvergleiche (Druckfestigkeit) und weist auf die Abhängigkeit von Ziegelformat und Lastannahmen hin – ein Aspekt, den GoogleAI nicht behandelt und Qwen nur implizit über die Zulassungskritik anspricht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI und DeepSeek gehen von einer grundsätzlich möglichen, wenn auch anspruchsvolleren Verwendung von Dämmstoffmörtel aus; Qwen erklärt diese Nutzung ausdrücklich als grundsätzlich nicht zulässig und verweisend auf DIN 1053-1 / Eurocode 6. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der baurechtlichen Gewichtung (abZ, Zulassung, Statik) gilt die strengere Einschätzung von Qwen als maßgeblich.

    👉 Empfehlung:

    • Bei Widersprüchen entscheidet die bauaufsichtliche Zulassung: Da Qwen alle relevanten Normen (DIN 18151, DIN EN 998-2, DIN 1053-1, Eurocode 6) und die Konsequenzen für die Systemzulassung benennt, wird seine Einschätzung zur allein verbindlichen Grundlage für die Planung und Ausführung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statische Zulassung von Dämmstoffmörtel für Poroton-Hochlochziegel❌ WiderspruchQwen: ausdrücklich nicht zulässig (keine ausreichende Druck-/Haftzugfestigkeit); GoogleAI & DeepSeek unterschätzen die baurechtliche Relevanz – Konsens folgt Qwen (Vorsichtsprinzip & abZ-Verpflichtung).
    Wärmedämmtechnischer Effekt in Stoßfugen✅ KonsensAlle Modelle bestätigen: Dämmstoffmörtel senkt die Wärmeleitfähigkeit der Fuge – aber nur bei fachgerechter, zulässiger Verwendung; Nutzen wird durch Zulassungsrisiko aufgehoben.
    Regionale Praxis (z. B. Rhön vs. Norddeutschland)✅ KonsensAlle Modelle bestätigen die Beobachtung – DeepSeek & Qwen betonen aber, dass regionale Praxis nicht mit fachlicher Zulässigkeit gleichzusetzen ist.
    Risiko feuchtebedingter Schäden✅ KonsensAlle drei Modelle warnen vor erhöhtem Risiko bei unsachgemäßer Verarbeitung (Trocknungszeit, Saugfähigkeit, Feuchtesperre).
    Statistische und bauphysikalische Verantwortung⚠️ AbwägungGoogleAI verweist auf Energieberater, DeepSeek auf Bauphysiker/Statiker, Qwen auf Mauerwerksstatiker/Sachverständigen – Konsens: fachliche Prüfung durch zertifizierten Mauerwerksstatiker ist verbindlich vor Ausführung.

    👉 Handlungsempfehlung: Für alle Neubauvorhaben ist ausschließlich der mit der Poroton-Zulassung verknüpfte Dünnbettmörtel nach DIN EN 998-2 zulässig; jede Abweichung gefährdet die Tragsicherheit, die gesamte Systemzulassung und die Gewährleistung – eine Nutzung von Dämmstoffmörtel als Verbindungsmörtel ist baurechtlich nicht vertretbar.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerlust der statischen Zulassung des gesamten MauerwerksMangelhafte Tragsicherheit, Haftungsausschluss, Nachbesserungspflicht, mögliche Schadensersatzansprüche
    🔴 RisikoUnzulässige Aufhebung der brandschutztechnischen ZulassungKeine Anerkennung durch Bauaufsicht, Genehmigungsverweigerung oder Rückbauanordnung
    🔴 RisikoLangfristige Feuchteschäden durch unzureichende Trocknung und kapillare AufnahmeSalzausblühungen, Frostschäden, Schimmelbildung, Substanzverlust
    🔴 RisikoWärmebrücken trotz Dämmstoffmörtel durch Setzrisse oder UnebenheitenErhöhter Energieverbrauch, Kondensatbildung, Bauschäden
    🔴 RisikoEinschränkung der Gewährleistung durch Poroton und VerarbeiterKein Ersatz bei Schäden, Eigenkosten für Sanierung, Rechtsstreitigkeiten
    ✅ ChanceOptimierte Wärmebrückenbilanz durch fachgerechte Ausführung mit zertifiziertem Dünnbettmörtel & ergänzender FugendämmungNachweisbare Energieeinsparung, höhere Bewertung im Energieausweis, Kompatibilität mit Förderprogrammen
    ✅ ChanceZeit- und kostenoptimierte Verarbeitung mit vorgeschriebenem DünnbettmörtelKürzere Bauzeiten, geringere Lohnkosten, reduzierte Fehlerrate durch etablierte Verarbeitungstechnik
    ✅ ChanceKonforme Planung mit anerkannten Softwaretools (z. B. WUFI, PHPP) unter Einhaltung abZ und Eurocode 6Rechtssichere Dokumentation, einfache Genehmigung, Nachweis für Fördermittel
    ✅ ChanceLangfristige Werterhaltung durch dauerhafte, normkonforme AusführungKeine versteckten Mängel, höhere Verkaufs- bzw. Mietwerte, geringere Instandhaltungskosten
    ✅ ChanceFachliche Anerkennung durch unabhängige Prüfstellen (z. B. ift Rosenheim, MPA Braunschweig)Qualitätsnachweis, Marktvorteil, Vertrauen bei Auftraggebern und Kreditinstituten

    Orientierungshilfen

    1. Unverzüglich zertifizierten Mauerwerksstatiker beauftragen: Prüfen Sie vor Baubeginn schriftlich, ob die geplante Mörtelwahl mit der bauaufsichtlichen Zulassung (abZ) des verwendeten Poroton-Systems und mit Eurocode 6 (DIN EN 1996-1-1) konform ist – ausschließlich Dünnbettmörtel nach DIN EN 998-2 ist zulässig.
    2. Herstellerunterlagen einholen und prüfen: Laden Sie die aktuelle allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für Ihr Poroton-System direkt von der Website des Herstellers herunter und vergleichen Sie darin explizit die zugelassenen Mörteltypen – Dämmstoffmörtel wird darin nicht aufgeführt.
    3. Keine Verwendung von Dämmstoffmörtel als Verbindungsmörtel: Verzichten Sie vollständig auf Dämmstoffmörtel für die Verklebung von tragenden Poroton-Hochlochziegeln – nutzen Sie ausschließlich die vom Poroton-Systemhersteller freigegebenen Dünnbettmörtel (z. B. M10 oder M15).
    4. Wärmebrücken gezielt mit zulässigen Methoden mindern: Setzen Sie stattdessen zertifizierte Fugendämmprofile oder wärmebrückenoptimierte Verbandmuster ein – dokumentieren Sie dies bauphysikalisch nach EnEVAbk. bzw. GEG.
    5. Bei bereits errichteten Wandabschnitten mit Dämmstoffmörtel umgehend Sachverständigen einschalten: Beauftragen Sie einen Bausachverständigen nach ZTV-Mauerwerk oder eine zertifizierte Prüfstelle (z. B. MPA Braunschweig), um die Standsicherheit zu bewerten und ggf. Rückbau- oder Nachrüstungsmaßnahmen festzulegen.
    6. Alle Verarbeitungsanleitungen der Mörtelhersteller detailliert einhalten: Dazu gehören Saugvorbehandlung, Auftragstärke (1–3 mm), Verarbeitungstemperatur, Abbindezeiten und Nachbehandlung – dokumentieren Sie jeden Arbeitsschritt.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Dünnbettmörtel
    Ein spezieller Mörtel, der in sehr dünnen Schichten (1-3 mm) zum Verkleben von Mauersteinen verwendet wird. Er zeichnet sich durch eine hohe Klebekraft und schnelle Aushärtung aus.
    Verwandte Begriffe: Klebemörtel, Mauermörtel, Fugenmörtel
    Dämmstoffmörtel
    Ein Mörtel, der zusätzlich Dämmstoffe enthält, um die Wärmedämmung des Mauerwerks zu verbessern. Er wird verwendet, um Wärmebrücken zu reduzieren und die Energieeffizienz des Gebäudes zu steigern.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmputz, Isolierputz, Klimamörtel
    Poroton
    Ein Markenname für Hochlochziegel, die aus Ton gebrannt werden. Sie zeichnen sich durch eine gute Wärmedämmung und hohe Stabilität aus.
    Verwandte Begriffe: Ziegel, Mauerziegel, Hochlochziegel
    Wärmebrücke
    Ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Feuchtigkeitsproblemen führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, Schimmelbildung
    Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert)
    Ein Maß für die Fähigkeit eines Materials, Wärme zu leiten. Je niedriger der Lambda-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.
    Verwandte Begriffe: Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), Wärmedämmung, Isolierung
    Energieeffizienz
    Ein Maß für die sparsame Verwendung von Energie. Ein energieeffizientes Gebäude verbraucht weniger Energie für Heizung, Kühlung und Warmwasserbereitung.
    Verwandte Begriffe: Energieeinsparung, Nachhaltigkeit, Umweltschutz
    Hochlochziegel
    Ein Mauerziegel mit vielen kleinen Löchern, die die Wärmedämmung verbessern und das Gewicht reduzieren. Sie werden häufig für den Bau von Außenwänden verwendet.
    Verwandte Begriffe: Poroton, Ziegel, Mauerwerk

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen Dünnbettmörtel und Dämmstoffmörtel?
      Dünnbettmörtel wird in sehr dünnen Schichten aufgetragen und dient hauptsächlich der Verbindung der Ziegel. Dämmstoffmörtel enthält zusätzlich Dämmstoffe, die die Wärmedämmung des Mauerwerks verbessern.
    2. Welchen Mörtel sollte ich für Poroton-Ziegel verwenden?
      Das hängt von den energetischen Anforderungen Ihres Bauvorhabens ab. Wenn eine zusätzliche Wärmedämmung gewünscht ist, ist Dämmstoffmörtel die bessere Wahl. Ansonsten kann Dünnbettmörtel ausreichend sein.
    3. Wie dick sollte die Mörtelschicht sein?
      Bei Dünnbettmörtel beträgt die Schichtdicke in der Regel 1-3 mm. Bei Dämmstoffmörtel kann die Schichtdicke je nach Produkt variieren. Beachten Sie die Herstellerangaben.
    4. Kann ich Dämmstoffmörtel auch nachträglich auftragen?
      Nein, Dämmstoffmörtel wird während des Mauerwerksbaus verwendet, um die Ziegel zu verbinden. Eine nachträgliche Anwendung ist nicht möglich.
    5. Was kostet Dämmstoffmörtel im Vergleich zu Dünnbettmörtel?
      Dämmstoffmörtel ist in der Regel teurer als Dünnbettmörtel, da er zusätzliche Dämmstoffe enthält. Die genauen Kosten hängen vom Produkt und Hersteller ab.
    6. Wie wirkt sich die Wahl des Mörtels auf die Energieeffizienz des Gebäudes aus?
      Die Verwendung von Dämmstoffmörtel kann die Energieeffizienz des Gebäudes verbessern, da er die Wärmeleitfähigkeit des Mauerwerks reduziert und Wärmebrücken minimiert.
    7. Muss ich bei der Verarbeitung von Dämmstoffmörtel etwas Besonderes beachten?
      Ja, Dämmstoffmörtel erfordert eine sorgfältige Verarbeitung, um seine volle Wirkung zu entfalten. Achten Sie auf die Herstellerangaben und lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Fachmann beraten.
    8. Wo finde ich Informationen zu den Wärmeleitwerten der verschiedenen Mörteltypen?
      Die Wärmeleitwerte (Lambda-Werte) der Mörtel sind in den technischen Datenblättern der Hersteller angegeben. Diese finden Sie in der Regel auf den Webseiten der Hersteller oder im Fachhandel.

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