- Rigips-Platte (ohne Dampfsperre!)
- Mineralwolle
- Mauerwerk (teils Backstein, teils Fachwerk)
- Holzkonstruktion
- Eternit-Platten (asbesthaltig)
Das Haus existiert seit 1975 in besagtem Aufbau, bisher hat es trotz der problematischen Innendämmung noch nie Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel gegeben. Wir haben nun folgende Maßnahmen vor:
- Abbau der Eternit-Platten und der Holzständerkonstruktion
- Restaurierung des (hoffentlich noch vorhandenen) originalen Putzes mit Zierelementen, bzw. notfalls Abschlagen des Putzes und neu Verputzen.
Da es momentan für uns finanziell nicht möglich ist, die Innendämmung zurückzubauen (da hängen ein ganzer Rattenschwanz von Elektroinstallation über Böden etc. dran), würden wir gerne weiterhin nur einen einfachen Putz verwenden, um die Gefahr der Schimmelbildung so gering wie möglich zu halten. Das Gebäude hat momentan folgende Verbrauchswerte: 144 kWh pro m². Jetzt meine Fragen:
- Ich habe gelesen, dass ich laut EnEVAbk. verpflichtet bin, das Gebäude von außen zu dämmen, wenn ich den Putz erneuere. Ist das wirklich so? Oder zählt hier auch die bereits vorhandene Innendämmung?
- Besteht die Gefahr, dass die bisher funktionierende Innendämmung nach den Arbeiten an der Außenfassade zu Schimmelbildung führt?
- Und gibt es eine Möglichkeit, Wärmedämmung von außen zu erreichen, aber trotzdem die Dichtigkeit der Gebäudehülle von außen nicht zu erhöhen (denn soweit ich weiß, ist das der springende Punkt, oder?).
Ich bedanke mich ganz herzlich im Voraus für Antworten und Anregungen.
Christine Weinbeck