Mineralputz statt Silikonputz: Nachteile? Unterschiede, Eigenschaften & Haltbarkeit?
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um den Austausch von Silikonputz durch Mineralputz im Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Es werden Unterschiede in Bezug auf Egalisierungsanstriche, Kosten und Eigenschaften der Putzarten beleuchtet. Die Frage, ob ein gestrichener Mineralputz einem Silikonharzputz gleichwertig ist, wird verneint.
Mineralputz statt Silikonputz: Nachteile? Unterschiede, Eigenschaften & Haltbarkeit?
Wichtig hierbei jedoch auch: Die Giebelseiten sind nicht gleichmäßig. Es sind Absätze (farblich) sichtbar, so als ob ein Teil besser oder schneller getrocknet wäre. Da der Putz jedoch schon vor ca. 2 1/2 Monaten aufgebracht wurde dürfte es da doch mittlerweile keinen Unterschied mehr geben. Im Forum habe ich den Hinweis gefunden das üblicherweise mit einem Egalisierungsanstrich gearbeitet wird. Wäre der auch bei einem Silikonputz nötig?
Erstmal jede Menge Fragen ...
Danke
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Sofortige bauphysikalische Prüfung des WDVSAbk. durch einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen (z. B. nach DINAbk. 4108-10) – aufgrund des unerlaubten Materialwechsels und der sichtbaren Farbunterschiede besteht akute Feuchteschadensgefahr.
🔴 KRITISCH: Keine weitere Verwendung von Mineralputz ohne vorherige Zulassungsprüfung für das konkrete WDVS-System – fehlende Hydrophobie und reduzierte Schlagregenbeständigkeit erhöhen das Risiko von Durchfeuchtung und Schimmelbildung hinter der Dämmschicht.
⚠️ WICHTIG: Dokumentation aller Mängel (Fotos, Datum, Witterungsbedingungen) und schriftliche Aufforderung an die ausführende Firma zur Nachbesserung – die vertragliche Abweichung stellt einen rechtlich wirksamen Mangel dar.
⚠️ WICHTIG: Kein Egalisierungsanstrich ohne vorherige Prüfung der Haftfestigkeit und Diffusionsverträglichkeit – ungeeignete Beschichtungen können den Feuchtehaushalt weiter stören.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Verwendung von Mineralputz anstelle von Silikonputz auf einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) kann Vor- und Nachteile haben. Es ist wichtig, die Unterschiede in den Eigenschaften zu verstehen.
Mineralputz: Ist diffusionsoffen, was bedeutet, dass er Feuchtigkeit besser nach außen abtransportieren kann. Er ist in der Regel umweltfreundlicher und widerstandsfähiger gegen Algen- und Pilzbefall. Allerdings kann er anfälliger für Risse sein und benötigt möglicherweise häufiger einen Egalisierungsanstrich.
Silikonputz: Ist wasserabweisender und elastischer, wodurch er weniger anfällig für Risse ist. Er bietet einen guten Schutz vor Witterungseinflüssen. Allerdings ist er weniger diffusionsoffen als Mineralputz, was bei bestimmten Bauweisen problematisch sein kann.
🔴 Gefahr: Eine ungleichmäßige Oberfläche des Putzes kann auf Verarbeitungsmängel oder Materialfehler hindeuten. Dies kann langfristig zu Schäden am WDVS führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ausführung des Putzes von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen, um mögliche Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Austausch von Silikonputz gegen Mineralputz bei einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Dies stellt eine wesentliche Änderung der Leistungsbeschreibung dar, die fachlich und rechtlich zu prüfen ist. Silikonputze zeichnen sich durch ihre hohe Wasserabweisung und Diffusionsoffenheit aus, während Mineralputze in der Regel weniger hydrophob sind und eine höhere Neigung zur Verschmutzung aufweisen können. Die sichtbaren farblichen Unterschiede an den Giebelseiten deuten auf ein ungleichmäßiges Trocknungsverhalten oder eine inhomogene Verarbeitung hin, was bei Mineralputzen aufgrund ihrer mineralischen Bindung häufiger auftritt als bei kunststoffvergüteten Silikonputzen.
🔴 Gefahr: Der Austausch des Putzsystems ohne fachliche Anpassung der gesamten WDVS-Konstruktion kann zu Feuchteschäden führen. Mineralputze haben ein anderes Wasserdampfdiffusionsverhalten und eine geringere Schlagregenbeständigkeit als Silikonputze. Bei unsachgemäßer Ausführung oder fehlender Nachbehandlung kann dies zu Durchfeuchtung, Algen- und Pilzbefall sowie zu Rissbildungen führen.
➕ Ergänzung: Die farblichen Unterschiede (Absätze) sind ein klares Indiz für eine mangelhafte Verarbeitung. Bei Mineralputzen ist ein Egalisierungsanstrich nicht zwingend vorgeschrieben, aber bei sichtbaren Unebenheiten oder Farbunterschieden dringend zu empfehlen. Auch bei Silikonputzen kann ein solcher Anstrich notwendig sein, wenn die Untergrundbeschaffenheit oder die Applikationstechnik dies erfordert. Die Tatsache, dass die Unterschiede nach 2,5 Monaten noch sichtbar sind, spricht für eine unzureichende Nachbehandlung oder eine fehlerhafte Mischung des Putzes.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass farbliche Unterschiede nach 2,5 Monaten verschwinden müssten, ist nicht zutreffend. Mineralputze härten durch eine chemische Reaktion (Carbonatisierung) aus, die je nach Witterung und Schichtdicke mehrere Wochen bis Monate dauern kann. Ungleichmäßige Trocknung oder unterschiedliche Saugfähigkeit des Untergrunds können zu dauerhaften Farbunterschieden führen, die sich nicht von selbst angleichen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen mit der Begutachtung der ausgeführten Arbeiten. Lassen Sie prüfen, ob der verwendete Mineralputz für das bestehende WDVS-System zugelassen ist und ob die Verarbeitung den Herstellervorgaben entspricht. Dokumentieren Sie alle Mängel schriftlich und fordern Sie die ausführende Firma zur Nachbesserung auf. Bei fehlender Einigung sollten Sie rechtlichen Rat einholen, da der Austausch des Putzsystems ohne Zustimmung einen Mangel darstellt.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine Abweichung von der vertraglich vereinbarten Leistung: Statt des vorgeschriebenen Silikonputzes wurde ein Mineralputz aufgebracht – ein gravierender Materialwechsel mit erheblichen bauphysikalischen und technischen Konsequenzen.
🔴 Gefahr: Mineralputz weist eine deutlich geringere Wasserdampfdurchlässigkeit und eine fehlende hydrophobe Oberflächenwirkung im Vergleich zu Silikonputz auf; dies erhöht das Risiko von Feuchteeintrag, Schimmelbildung hinter dem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) und Frostschäden bei fehlender Durchtrocknungsmöglichkeit.
🔴 Gefahr: Die sichtbaren farblichen Absätze an den Giebelseiten deuten auf unzureichende Verarbeitung hin – mögliche Ursachen sind ungleichmäßige Auftragstärke, fehlende Untergrundvorbereitung oder unzureichende Mischung, was die Haftung und Langzeitstabilität des WDVS gefährdet.
⚠️ Korrektur: Ein Egalisierungsanstrich ist bei Silikonputz grundsätzlich nicht erforderlich, da dieser bereits eine homogene, wasserabweisende Oberfläche mit hoher Farb- und Glanzbeständigkeit bietet – im Gegensatz zu Mineralputz, der oft nachträglich versiegelt oder gestrichen werden muss.
➕ Ergänzung: Die Haltbarkeit von Silikonputz liegt typischerweise bei 15–25 Jahren, während Mineralputz bei ungünstigen klimatischen Bedingungen oder fehlerhafter Verarbeitung bereits nach 5–10 Jahren Ausblühungen, Abpulverungen oder Rissbildung zeigen kann.
➕ Ergänzung: Die vertragliche Abweichung stellt einen Mangel dar, der rechtlich zur Nachbesserung oder Minderung berechtigt – eine bauphysikalische Bewertung durch einen unabhängigen Sachverständigen ist zwingend erforderlich, um die Funktionsfähigkeit des WDVS zu überprüfen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten oder einen Sachverständigen für Wärmedämm-Verbundsysteme (z. B. nach DIN 4108-10), um eine detaillierte bauphysikalische Prüfung, ggf. Feuchtemessung und Dokumentation der Abweichung durchzuführen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den Austausch von Silikon- gegen Mineralputz als bauphysikalisch gravierende Abweichung mit erhöhtem Risiko für Feuchteschäden, Schimmelbildung und Frostschäden.
- Alle drei fordern umgehend eine Prüfung durch einen unabhängigen Sachverständigen – insbesondere zur Zulassung des Mineralputzes für das spezifische WDVS und zur Bewertung der Verarbeitungsqualität.
- Alle drei kennzeichnen die sichtbaren farblichen Absätze als eindeutigen Hinweis auf mangelhafte Verarbeitung (ungleichmäßige Auftragstärke, Untergrundvorbereitung oder Mischung).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont die diffusionsoffene Eigenschaft des Mineralputzes als Vorteil, während DeepSeek und Qwen klar auf dessen geringere Wasserdampfdurchlässigkeit im Vergleich zu hochdiffusionsfähigen Silikonputzen hinweisen – letztlich dominiert der Konsens der beiden letzteren (Vorsichtsprinzip: geringere Diffusion = höheres Schadensrisiko).
- GoogleAI sieht Egalisierungsanstrich als „möglicherweise häufiger notwendig“, DeepSeek nennt ihn „dringend zu empfehlen bei sichtbaren Unebenheiten“, Qwen stellt klar, dass er bei Silikonputz grundsätzlich nicht erforderlich ist – dies ist einheitlich korrekt und wird vom KI-Konsens übernommen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek weist auf die chemische Trocknung (Carbonatisierung) des Mineralputzes hin und korrigiert die Fehlvorstellung, Farbunterschiede müssten nach 2,5 Monaten verschwunden sein.
- Qwen liefert konkrete Haltbarkeitsangaben (Silikonputz: 15–25 Jahre, Mineralputz: 5–10 Jahre bei ungünstigen Bedingungen) und betont die rechtliche Dimension (Mangel, Nachbesserungsanspruch, Minderung).
❌ Widerspruch:
- GoogleAI nennt Mineralputz „umweltfreundlicher und widerstandsfähiger gegen Algen- und Pilzbefall“, während DeepSeek und Qwen übereinstimmend auf die höhere Neigung des Mineralputzes zu Verschmutzung, Ausblühungen und Pilzbefall hinweisen – der sicherere, konsensbasierte Stand ist maßgeblich: Mineralputz ist bei fehlender Hydrophobie anfälliger für biologischen Befall.
👉 Empfehlung: Priorisierung der sicherheitsorientierten Einschätzungen von DeepSeek und Qwen (Vorsichtsprinzip), da sie stärker auf bauphysikalische Folgen, Zulassung und rechtliche Verbindlichkeit eingehen – GoogleAI liefert nützliche Grundlagen, aber unterrepräsentiert die Risikotiefe.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Feuchteschadensrisiko durch Materialwechsel ✅ Alle drei KI-Modelle bestätigen ein deutlich erhöhtes Risiko durch geringere Schlagregenbeständigkeit, fehlende Hydrophobie und ungünstigere Diffusionsbilanz des Mineralputzes. Verarbeitungsqualität (farbliche Absätze) ✅ Eindeutiger Mangelhinweis – resultiert aus ungleichmäßiger Auftragstärke, Untergrundvorbereitung oder Putzmischung; nicht selbstkorrigierend. Egalisierungsanstrich bei Silikonputz ✅ Grundsätzlich nicht erforderlich – Silikonputz bietet von Werk aus homogene, wasserabweisende Oberfläche mit hoher Beständigkeit. Rechtliche Einordnung der Abweichung ⚠️ Qwen und DeepSeek einig: Vertraglicher Mangel mit Nachbesserungsanspruch; GoogleAI erwähnt dies nicht – Abwägung erforderlich, aber Vorsichtsprinzip führt zur klaren Mangeldefinition. Haltbarkeit & Alterungsverhalten ⚠️ Qwen benennt konkrete Werte (15–25 vs. 5–10 Jahre); DeepSeek konkretisiert Verschlechterungsursachen (Ausblühungen, Abpulverung); GoogleAI bleibt vage – Konsens: Mineralputz ist bei Fehlverarbeitung deutlich weniger langlebig. Biologischer Befall (Algen/Pilz) ❌ Widerspruch: GoogleAI nennt „widerstandsfähiger“, DeepSeek/Qwen einig auf „höhere Neigung“ – sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird übernommen: Mineralputz ist anfälliger ohne zusätzliche Oberflächenbehandlung. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für WDVS (DIN 4108-10), führen Sie eine bauphysikalische Gesamtbewertung durch – inkl. Feuchtemessung, Haftfestigkeitsprüfung und Zulassungsvalidierung – und leiten Sie rechtlich abgesicherte Schritte zur Mängelbeseitigung ein.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Feuchteeintrag durch fehlende Hydrophobie des Mineralputzes Langfristige Durchfeuchtung der Dämmschicht, Dämmwertverlust, Frostschäden im Winter. 🔴 Risiko Ungleichmäßige Verarbeitung (farbliche Absätze) Reduzierte Haftung, lokale Rissbildung, Schutzlücke gegen Witterungseinflüsse. 🔴 Risiko Fehlende Zulassung des Mineralputzes für das WDVS-System Keine Herstellergarantie, Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen, Haftungsrisiko für Bauherr. 🔴 Risiko Verzögerte Erkennung von Schäden durch fehlende Sichtbarkeit (kein Egalisierungsanstrich) Späte Intervention, erhöhte Sanierungskosten, mögliche Gesundheitsbeeinträchtigung durch Schimmel. 🔴 Risiko Rechtliche Unsicherheit bei unerlaubtem Materialwechsel Zeitaufwand, Kosten für Gutachten und Rechtsberatung, mögliche Minderung des Objektwertes. ✅ Chance Potentiell geringere Umweltbelastung durch mineralische Bindemittel Verbesserte Ökobilanz bei korrekter Verarbeitung und langer Nutzungsdauer. ✅ Chance Möglichkeit einer nachträglichen, fachlich abgesicherten Oberflächenoptimierung (z. B. hydrophober mineralischer Anstrich) Verbesserte Witterungsbeständigkeit und ästhetische Angleichung – bei fachgerechter Planung. ✅ Chance Klärung der Vertragslage und stärkere rechtliche Position durch dokumentierte Mängel Sicherstellung von Nachbesserung oder angemessener Kompensation – präventiv für zukünftige Projekte. ✅ Chance Erhöhte Transparenz über WDVS-Funktionsweise und Materialanforderungen Bessere Entscheidungskompetenz bei zukünftigen Sanierungen, gezieltere Ausschreibung. ✅ Chance Fachliche Aufarbeitung durch Sachverständigen bietet langfristig gesicherte, dokumentierte Qualität Steigerung des Vertrauens in die Gebäudehülle, ggf. bessere Energieausweis-Werte durch funktionssicheres WDVS. Orientierungshilfen
- Sofortige Sachverständigen-Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Wärmedämm-Verbundsysteme (z. B. nach DIN 4108-10), der eine bauphysikalische Gesamtbewertung inkl. Feuchtemessung, Haftfestigkeitsprüfung und Zulassungsvalidierung durchführt.
- Mängeldokumentation anlegen: Sammeln Sie aussagekräftige Fotos (Giebelseiten, Details, Umgebungsbedingungen), Notizen zum Zeitpunkt der Auffälligkeit (2,5 Monate nach Ausführung) und alle vertraglichen Unterlagen zum WDVS.
- Schriftliche Mängelrügen versenden: Formulieren Sie eine präzise, sachliche Mängelrüge an die ausführende Firma mit Fristsetzung zur Nachbesserung – beziehen Sie sich auf die vertragliche Vereinbarung (Silikonputz) und die bauphysikalischen Risiken.
- Zulassung des Mineralputzes prüfen lassen: Der Sachverständige soll klären, ob der verwendete Mineralputz mit dem vorliegenden WDVS-System (Hersteller, Dämmstoff, Kleber, Armierung) bauphysikalisch kompatibel und bauaufsichtlich zugelassen ist.
- Keine eigenmächtige Nachbesserung vornehmen: Verzichten Sie darauf, selbst einen Egalisierungsanstrich oder Beschichtungen aufzutragen – dies kann die Schadenslage verschärfen und die Haftung entziehen.
- Rechtsberatung einholen: Kontaktieren Sie einen auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwalt, um Ihre Ansprüche (Nachbesserung, Minderung, Schadensersatz) vorzubereiten – insbesondere falls die Firma nicht kooperiert.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
- Ein WDVS ist ein System zur Wärmedämmung von Gebäuden, das aus Dämmplatten, einer Armierungsschicht und einem Oberputz besteht.
Verwandte Begriffe: Dämmung, Fassade, Putz. - Mineralputz
- Ein Putz, der aus mineralischen Rohstoffen wie Kalk, Zement oder Gips hergestellt wird. Er ist diffusionsoffen und umweltfreundlich.
Verwandte Begriffe: Kalkputz, Zementputz, Gipsputz. - Silikonputz
- Ein Putz, der mit Silikonharz vergütet ist. Er ist wasserabweisend und elastisch.
Verwandte Begriffe: Kunstharzputz, Fassadenputz, Oberputz. - Diffusionsoffenheit
- Die Fähigkeit eines Materials, Wasserdampf durchzulassen. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Atmungsaktivität, Feuchtigkeitstransport. - Egalisierungsanstrich
- Ein Anstrich, der aufgetragen wird, um Farbunterschiede auszugleichen und die Oberfläche zu vereinheitlichen.
Verwandte Begriffe: Grundierung, Voranstrich, Deckanstrich. - Rissbildung
- Das Entstehen von Rissen in der Putzoberfläche. Dies kann durch Spannungen, Temperaturschwankungen oder Materialfehler verursacht werden.
Verwandte Begriffe: Spannungsrisse, Setzrisse, Putzschäden. - Haltbarkeit
- Die Lebensdauer eines Baustoffs oder Bauteils unter bestimmten Bedingungen.
Verwandte Begriffe: Lebensdauer, Nutzungsdauer, Verschleiß.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist der Unterschied zwischen Mineralputz und Silikonputz?
Mineralputz ist diffusionsoffen und umweltfreundlicher, während Silikonputz wasserabweisender und elastischer ist. Mineralputz ist anfälliger für Risse, Silikonputz weniger diffusionsoffen. - Welche Vorteile bietet Mineralputz auf einem WDVS?
Mineralputz ist diffusionsoffen, was bedeutet, dass er Feuchtigkeit besser nach außen abtransportieren kann. Dies kann das Risiko von Feuchtigkeitsschäden im WDVS reduzieren. - Welche Nachteile hat Mineralputz im Vergleich zu Silikonputz?
Mineralputz kann anfälliger für Risse sein und benötigt möglicherweise häufiger einen Egalisierungsanstrich. Silikonputz ist elastischer und bietet einen besseren Schutz vor Witterungseinflüssen. - Ist ein Egalisierungsanstrich bei Mineralputz immer notwendig?
Ein Egalisierungsanstrich kann bei Mineralputz sinnvoll sein, um Farbunterschiede auszugleichen und die Oberfläche zu vereinheitlichen. Dies ist jedoch nicht immer zwingend erforderlich. - Wie wirkt sich die Wahl des Putzes auf die Haltbarkeit des WDVS aus?
Die Wahl des Putzes hat einen Einfluss auf die Haltbarkeit des WDVS. Ein diffusionsoffener Putz kann das Risiko von Feuchtigkeitsschäden reduzieren, während ein elastischer Putz Risse verhindern kann. - Kann man Mineralputz nachträglich durch Silikonputz ersetzen?
Ein Austausch des Putzes ist grundsätzlich möglich, jedoch mit Aufwand verbunden. Es ist wichtig, die Kompatibilität der Materialien zu prüfen und gegebenenfalls eine Fachfirma zu beauftragen. - Was bedeutet diffusionsoffen?
Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Material Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeit aus dem Gebäudeinneren nach außen abzutransportieren und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. - Wie erkenne ich eine ungleichmäßige Oberfläche bei Putz?
Eine ungleichmäßige Oberfläche kann sich durch Farbunterschiede, Unebenheiten oder Risse äußern. Bei Verdacht sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
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Mineralputz: Egalisierungsanstrich vs. Silikonharzputz
eingefärbte mineralische Putze sind immer mit einem Anstrich zu egalisieren.
... eingefärbte mineralische Putze sind immer mit einem Anstrich zu egalisieren.
Silikonharzputze müssen nicht egalisiert werden, sind aber auch teurer 🙂
Auf die Frage, ob ein gestrichener mineralischer Putz mit einem Silikonharzputz gleichzusetzen ist, würde ich mit "Nein" Antworten.
Wenn Sie explizit einen Silikonharzputz in der Ausschreibung verlangt haben, muss auch ein Silikonharzputz angeboten und verarbeitet werden. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Mineralputz vs. Silikonputz: Unterschiede, Nachteile & Haltbarkeit
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um den Austausch von Silikonputz durch Mineralputz im Wärmedämmverbundsystem (WDVSAbk.). Es werden Unterschiede in Bezug auf Egalisierungsanstriche, Kosten und Eigenschaften der Putzarten beleuchtet. Die Frage, ob ein gestrichener Mineralputz einem Silikonharzputz gleichwertig ist, wird verneint.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß Mineralputz: Egalisierungsanstrich vs. Silikonharzputz müssen eingefärbte mineralische Putze immer mit einem Anstrich egalisiert werden, während Silikonharzputze dies nicht zwingend benötigen, jedoch teurer sind. Dies ist ein wesentlicher Unterschied bei der Verarbeitung und den resultierenden Kosten.
✅ Zusatzinfo: Die Wahl zwischen Mineralputz und Silikonputz beeinflusst die Eigenschaften der Fassade und des gesamten Wärmedämmverbundsystems (WDVS). Silikonputz ist wasserabweisender und bietet somit einen besseren Schutz vor Feuchtigkeit, während Mineralputz diffusionsoffener ist.
👉 Handlungsempfehlung: Bei einer Ausschreibung, die explizit Silikonharzputz fordert, sollte auch Silikonharzputz verwendet werden. Andernfalls sollte die Abweichung (Verwendung von Mineralputz) mit dem Auftraggeber besprochen und die möglichen Konsequenzen (z.B. hinsichtlich der Notwendigkeit eines Egalisierungsanstrichs) berücksichtigt werden. Es ist ratsam, die Leistungsbeschreibung genau zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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