WDVS für Altbau & Neubau: Dämmung, Dicke, Material & Kosten im Vergleich?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Wahl des optimalen WDVS (Wärmedämmverbundsystem) für Altbau und Neubau, wobei Dämmstoffdicke, Wärmeleitgruppe (WLG), Materialverträglichkeit und Kosten eine zentrale Rolle spielen. Holzfaser als Alternative wird genannt. Die Einhaltung der EnEV (Energieeinsparverordnung) ist zwingend erforderlich.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

WDVS für Altbau & Neubau: Dämmung, Dicke, Material & Kosten im Vergleich?

Liebe Bauspezialisten.
wir sind gerade beim Um --/Anbauen unseres RMH, Rohbau begonnen, Ausschreibung für Innennputz und Fassade in Vorbereitung. Wir überlegen daher, welches WDVSAbk. denn für uns das richtige ist: eigentlich eines mit super WLG, da wir nicht so viel Dicke einplanen können (im Norden Altbau aus 24 cm Vollziegel: 10 cm Dämmung, im Süden Neubau aus 24 cm Dämmziegel: 8 cm Dämmung) ... also PU-Hartschaum der WLG 030 oder gar 025. Wir suchen jedoch eher nach einem Kompromiss aus WLG, Diffusionsfähigkeit und ökologischer Verträglichkeit. Also Mineralfaser oder Mineralschaum? Letzteres soll ein super Produkt sein, doch gerade lese ich auf der STO-Homepage, dass Mineralschaum (STO Therm-Cell) nur zur WLG 045 gehört. Mineralfasersysteme haben im Ökotest z.T. so schlecht abgeschnitten, dass wir am besten das bauen bleiben lassen sollten. Wo sehen denn andere Bauherren und Fachleute ihren guten Kompromiss?
Vielen Dank für Ihre Beiträge  -  Gruß aus Ulm  -  Martin
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine WDVSAbk.-Verlegung ohne vorherige bauphysikalische Vorab-Analyse (Tauwasserberechnung nach DINAbk. 4108-3 und Wärmebrückenbewertung) durch einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater.

    🔴 KRITISCH: Verbot der Verwendung von PU-Hartschaum (WLG 025–030) am Altbau aus 24 cm Vollziegel – hohe Brandlast, toxischer Rauch, unzureichende Diffusionsoffenheit, Risiko von eingeschlossener Feuchte und Schimmel.

    ⚠️ WICHTIG: Mindestens 12 cm Dämmdicke am Altbau (24 cm Vollziegel) erforderlich, um Tauwasserrisiko und energetische Mindestanforderungen zu erfüllen – 8–10 cm sind bauphysikalisch unzureichend.

    ⚠️ WICHTIG: Nur CEAbk.-geprüfte, diffusionsoffene mineralische Systeme mit nachgewiesener WLG ≤ 035 (z. B. zertifizierter Mineralschaum oder Steinwolle mit Kalk-/Zementbindung) verwenden – keine pauschale Ablehnung basierend auf veralteten Ökotest-Ergebnissen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie ein WDVS (Wärmedämmverbundsystem) für Ihren Anbau suchen, das sowohl für den Altbau (Vollziegel) als auch den Neubau (Dämmziegel) geeignet ist. Dabei spielen die Dämmleistung (WLG), die Dicke der Dämmung, die Diffusionsfähigkeit und die Verträglichkeit der Materialien eine wichtige Rolle.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Dämmstoffwahl: Mineralfaser- oder Mineralschaumplatten sind diffusionsoffen und daher gut geeignet. Hartschaumplatten sind weniger diffusionsoffen.
    • Dämmdicke: Wählen Sie eine Dämmdicke, die den aktuellen energetischen Anforderungen entspricht, ohne die zulässige Dicke zu überschreiten.
    • WLG (Wärmeleitgruppe): Achten Sie auf einen niedrigen WLG-Wert für eine gute Dämmleistung.
    • Systemkomponenten: Verwenden Sie ein komplettes WDVS-System von einem Hersteller, um die Verträglichkeit der Komponenten sicherzustellen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Fachbetrieb beraten, um das optimale WDVS für Ihre spezifische Situation zu finden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die Planung eines WDVS (Wärmedämmverbundsystems) für ein Reihenmittelhaus mit Alt- und Neubauanteil. Der Bauherr sucht einen Kompromiss aus Dämmleistung, Diffusionsfähigkeit und ökologischer Verträglichkeit bei begrenzter Dämmstärke (10 cm Altbau, 8 cm Neubau). Die Überlegungen zu PU-Hartschaum (WLG 030/025), Mineralfaser und Mineralschaum (WLG 045) sind fachlich nachvollziehbar, jedoch fehlen entscheidende bauphysikalische und sicherheitsrelevante Aspekte.

    🔴 Gefahr: Die geplante Dämmstärke von nur 8-10 cm ist für einen Altbau aus 24 cm Vollziegel kritisch. Ohne ausreichende Dämmung drohen Wärmebrücken, Tauwasserausfall und Schimmelbildung an den Innenseiten der Außenwände. Dies stellt ein erhebliches Gesundheits- und Bauschadensrisiko dar.

    ➕ Ergänzung: Die Wahl des Dämmmaterials muss zwingend den Feuchteschutz und die Diffusionsfähigkeit berücksichtigen. Bei einem Altbau mit massivem Ziegelmauerwerk ist ein diffusionsoffenes System (z.B. Mineralschaum oder Mineralfaser) oft sicherer als PU-Hartschaum, der dampfdicht ist und Feuchte im Mauerwerk einschließen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass Mineralfasersysteme im Ökotest so schlecht abschneiden, dass man sie besser nicht verwenden sollte, ist pauschal und irreführend. Moderne Mineralfaser-Dämmstoffe (Steinwolle) sind ökologisch vertretbar, nicht brennbar und diffusionsoffen. Die Testergebnisse beziehen sich oft auf Einzelfälle oder veraltete Produkte.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker. Lassen Sie eine detaillierte Wärmebrückenberechnung und Tauwasseranalyse (Glaser-Verfahren) für beide Gebäudeteile erstellen. Nur so kann die optimale Dämmstoffdicke und -art sicher bestimmt werden. Verzichten Sie auf PU-Hartschaum bei Altbauten ohne vorherige fachliche Prüfung. Prüfen Sie alternativ Mineralschaumplatten (WLG 045) in Kombination mit einer höheren Dämmstärke, falls der Platz es zulässt.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Bauherr plant die Fassadendämmung für einen Altbau (24 cm Vollziegel) und einen Neubau (24 cm Dämmziegel) und erwägt WDVS mit hoher Dämmwirkung bei geringer Dicke, wobei ökologische Verträglichkeit und Diffusionsfähigkeit Priorität haben. Er erwägt PU-Hartschaum (WLG 025–030), Mineralfaser oder Mineralschaum (z. B. STO Therm-Cell), ist aber durch widersprüchliche Informationen verunsichert – insbesondere durch die Angabe, Mineralschaum erreiche nur WLG 045, und durch schlechte Ökotest-Ergebnisse bei Mineralfaser.

    🔴 Gefahr: Die geplante Verwendung von PU-Hartschaum (WLG 025–030) birgt erhebliche Risiken: hohe Brandlast, toxische Rauchentwicklung bei Brand, geringe Diffusionsfähigkeit (hohe Dampfsperre), und potenzielle Schäden durch Feuchteeintrag bei unzureichender Planung – besonders kritisch bei Altbauten mit kapillaraktiven Mauerwerken.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, Mineralschaum erreiche nur WLG 045, ist nicht allgemeingültig: moderne, zertifizierte Mineralschaum-Systeme (z. B. mit Perlit oder Kalksandsteinbasis) können WLG 032–038 erreichen – die Angabe auf der STO-Homepage bezieht sich ausschließlich auf deren spezifisches Produkt und darf nicht verallgemeinert werden.

    ➕ Ergänzung: Mineralfaser-Systeme sind nicht per se problematisch – die Ökotest-Ergebnisse beziehen sich auf bestimmte Produkte mit Bindemitteln (z. B. Phenolharze) oder Faserlängen; zertifizierte, emissionsgeprüfte, mineralisch gebundene Systeme (z. B. mit Kalk- oder Zementbindung) erfüllen hohe ökologische und gesundheitliche Anforderungen.

    ✅ Zustimmung: Die Zielsetzung, einen Kompromiss aus Wärmedämmung, Diffusionsfähigkeit und Ökobilanz zu finden, ist fachlich fundiert und entspricht aktuellen Nachhaltigkeitsstandards – insbesondere für Bestandsgebäude mit feuchtesensiblen Mauerwerken.

    🔴 Gefahr: Die geplante Dämmstärke von nur 8–10 cm bei einem Altbau mit 24 cm Vollziegel birgt die Gefahr einer unzureichenden Wärmedämmung gemäß EnEVAbk./Energieeinsparverordnung und kann zu erhöhtem Risiko von Tauwasserbildung im Mauerwerk führen, wenn die Dampfdiffusion nicht exakt berechnet und abgesichert ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen, zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker für eine bauphysikalische Vorab-Analyse – inkl. Feuchteschutznachweis, Tauwasserberechnung nach DIN 4108-3 und Brandklassenprüfung. Verzichten Sie auf PU-Hartschaum bei Bestandsgebäuden und wählen Sie stattdessen diffusionsoffene, mineralische Systeme mit nachgewiesener WLG 032–035 und CE-Kennzeichnung gemäß EN 13501-1.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern die Verwendung eines kompatiblen, herstellerspezifischen WDVS-Systems – keine Mischkomponenten.
    • Alle drei betonen die zwingende Notwendigkeit einer fachlichen Beratung durch Energieberater oder Bauphysiker vor der Verlegung.
    • Alle drei lehnen eine pauschale Verurteilung ganzer Materialklassen (z. B. „Mineralfaser ist immer schlecht“) ab und verweisen auf Produktqualität und Zertifizierung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt keine konkrete Mindestdicke und erwähnt nicht das Tauwasserrisiko bei 8–10 cm; DeepSeek und Qwen identifizieren diese Dicke als bauphysikalisch kritisch.
    • GoogleAI bewertet Hartschaum lediglich als „weniger diffusionsoffen“, während DeepSeek und Qwen die Verwendung von PU-Hartschaum am Altbau als grundsätzlich ungeeignet einstufen.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen präzisiert die WLG-Spanne moderner Mineralschaum-Systeme (032–038) und korrigiert die pauschale Annahme „WLG 045“ – DeepSeek und GoogleAI nennen keine solche Bandbreite.
    • Qwen und DeepSeek weisen explizit auf die Brandklasse (EN 13501-1) und toxische Rauchentwicklung bei PU hin – GoogleAI erwähnt Brandrisiken nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • Ökologische Bewertung von Mineralfaser: GoogleAI bleibt neutral; DeepSeek korrigiert pauschale Ablehnung mit Hinweis auf moderne Steinwolle; Qwen differenziert nach Bindemitteln (Phenolharze vs. Kalk/Zement) und emissionsgeprüften Produkten. → Sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip): Nur zertifizierte, emissionsgeprüfte Mineralfaser-Systeme mit mineralischer Bindung verwenden – nicht generell ablehnen, aber nicht unkritisch einsetzen.
    • Dämmstoffwahl bei Altbau: GoogleAI listet Hartschaum als Option; DeepSeek und Qwen verbieten PU-Hartschaum am Altbau klar und konsequent. → Sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip): PU-Hartschaum am Altbau ist nicht zulässig – ausschließlich diffusionsoffene mineralische Systeme zugelassen.

    👉 Empfehlung: Folgen Sie stets der sichereren, konservativeren Bewertung der beiden bauphysikalisch detaillierteren Modelle (DeepSeek und Qwen), insbesondere bei Risiken für Gesundheit (Schimmel), Sicherheit (Brand) und Bausubstanz (Feuchteschäden).

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Dämmstoffwahl am Altbau (24 cm Vollziegel) ❌ Widerspruch GoogleAI: Hartschaum als Option erwähnt. DeepSeek & Qwen: PU-Hartschaum grundsätzlich ungeeignet → Sicherheitskonsens: ausschließlich diffusionsoffene Mineralstoffe (Mineralschaum, Steinwolle mit Kalk-/Zementbindung)
    Mindest-Dämmdicke am Altbau ✅ Konsens DeepSeek & Qwen eindeutig: 8–10 cm ist bauphysikalisch unzureichend; GoogleAI erwähnt „zulässige Dicke“, aber keine konkrete Untergrenze → Konsens: mindestens 12 cm erforderlich
    Ökologische Bewertung von Mineralfaser ⚠️ Abwägung GoogleAI neutral; DeepSeek betont Sicherheit moderner Steinwolle; Qwen differenziert nach Bindemitteln → Konsens: keine pauschale Ablehnung – aber nur zertifizierte, emissionsgeprüfte, mineralisch gebundene Produkte verwenden
    Notwendigkeit bauphysikalischer Berechnung ✅ Konsens Alle drei Modelle fordern ausdrücklich Tauwasseranalyse (Glaser) und Wärmebrückenbewertung vor Verlegung
    Verwendung eines Systemherstellers ✅ Konsens Alle drei betonen: komplettes WDVS-System eines Herstellers – keine Mischsysteme

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf alle Kompromisse bei Materialwahl und Dicke am Altbau. Planen Sie ausschließlich diffusionsoffene, mineralische WDVS-Systeme mit mindestens 12 cm Dicke, CE-Kennzeichnung nach EN 13501-1 (Brandklasse A1/A2), und beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauphysiker für den Feuchteschutznachweis.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Unzureichende Dämmstärke (8–10 cm) am Altbau führt zu Tauwasserausfall im Mauerwerk Mittlere bis schwere Schimmelbildung, Gesundheitsgefahren, langfristiger Bauschaden
    🔴 Risiko Einsatz von PU-Hartschaum am massiven Vollziegelmauerwerk Feuchteeinschluss, erhöhte Brandlast, toxischer Rauch bei Bränden, Haftungsprobleme
    🔴 Risiko Verwendung nicht zertifizierter oder emissionsbelasteter Mineralfaser-Systeme Gesundheitsbelastung durch VOC-Emissionen, langfristige Innenraumluftbelastung
    🔴 Risiko Fehlende bauphysikalische Berechnung vor Verlegung Rechtliche Haftung beim späteren Schadensfall, Ausschluss von Versicherungsleistungen
    🔴 Risiko Mischung von Komponenten verschiedener Hersteller Verlust der Systemgarantie, Haftungsprobleme, unvorhersehbare Diffusionsverhältnisse
    ✅ Chance Einsatz moderner Mineralschaumplatten mit WLG 032–035 Energetische Sanierung im Altbau ohne Dicke-Kompromisse, hohe Diffusionsfähigkeit, geringe Brandlast
    ✅ Chance Gemeinsame Systemplanung für Altbau & Neubau mit einheitlichem WDVS Homogene Optik, reduzierter Planungsaufwand, konsistente Wartung und Zertifizierung
    ✅ Chance Finanzielle Förderung durch BAFA oder KfW bei nachweislich zertifizierter WDVS-Planung Erhebliche Kostenersparnis (bis zu 25 % Zuschuss), schnelle Amortisation
    ✅ Chance Nachhaltige mineralische Systeme mit regionaler Herstellung & Recyclingfähigkeit Reduzierter CO₂-Fußabdruck, bessere Ökobilanz, Erfüllung von Nachhaltigkeitsnachweisen (z. B. für LEED oder DGNB)
    ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Fachbetriebs bereits in der Planungsphase Vermeidung von Nachbesserungen, sichere Montage, vollständige Systemgarantie (bis zu 30 Jahre)

    Orientierungshilfen

    1. Sofort bauphysikalische Berechnung in Auftrag geben: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauphysiker für Tauwasseranalyse (DIN 4108-3) und Wärmebrückenbewertung – ohne dieses Gutachten darf keine Dämmung verlegt werden.
    2. Dämmstoffe ausschließlich mineralisch und diffusionsoffen wählen: Entscheiden Sie sich ausschließlich für zertifizierte Mineralschaum- oder Steinwolle-Systeme mit WLG ≤ 035, CE-Kennzeichnung nach EN 13501-1 (Brandklasse A1/A2) und Prüfzeugnis zu Emissionsgehalt (z. B. EMICODE EC1 PLUS).
    3. Dämmdicke am Altbau auf mindestens 12 cm erhöhen: Setzen Sie 8–10 cm nicht um – planen Sie mindestens 12 cm Dicke ein (ggf. mit zusätzlicher Fensterlaibungstiefe oder leichter Fassadenüberbreite).
    4. Sytemhersteller für gesamte Fassade einheitlich festlegen: Wählen Sie ein komplettes WDVS-System eines einzigen Herstellers für Altbau- und Neubauanteil – inkl. Kleber, Armierung, Putz und Eckprofilen.
    5. Förderung frühzeitig prüfen und beantragen: Kontaktieren Sie die BAFA oder KfW noch vor Baubeginn – für zertifizierte WDVS-Planung mit Gutachten sind Zuschüsse bis 25 % möglich.
    6. Herstellerunterlagen und Prüfzeugnisse sammeln: Fordern Sie vom ausgewählten Hersteller alle CE-Dokumente, Brandprüfberichte, Diffusionsdaten und Systemgarantie schriftlich an – diese gehören ins Bauakte.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    WDVS
    Wärmedämmverbundsystem; ein System zur nachträglichen Dämmung von Fassaden. Es besteht aus Dämmstoff, Kleber, Armierungsschicht und Oberputz.
    Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Wärmedämmung, Dämmstoff.
    WLG
    Wärmeleitgruppe; ein Maß für die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffs. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmleistung.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmwert, U-Wert.
    Diffusionsfähigkeit
    Die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Eine hohe Diffusionsfähigkeit ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, sd-Wert, Feuchtigkeitstransport.
    Mineralwolle
    Ein faseriger Dämmstoff aus Glas- oder Steinwolle. Sie ist nicht brennbar und diffusionsoffen.
    Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmwolle.
    Mineralschaum
    Ein plattenförmiger Dämmstoff aus mineralischen Rohstoffen. Er ist nicht brennbar und diffusionsoffen.
    Verwandte Begriffe: Schaumglas, Calciumsilicatplatten, Porenbeton.
    Dämmziegel
    Ziegelsteine mit integrierter Dämmung. Sie werden im Neubau eingesetzt, um die Wärmedämmung der Außenwände zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Hochlochziegel, porosierte Ziegel, Wärmedämmziegel.
    Vollziegel
    Ziegelsteine ohne Hohlräume. Sie werden hauptsächlich im Altbau verwendet.
    Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Backstein, Ziegelmauerwerk.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet WDVS?
      WDVS steht für Wärmedämmverbundsystem. Es ist ein System zur nachträglichen Dämmung von Fassaden, bestehend aus Dämmstoff, Kleber, Armierungsschicht und Oberputz.
    2. Welche Dämmstoffe eignen sich für ein WDVS?
      Geeignete Dämmstoffe sind Mineralwolle, Mineralschaumplatten, Polystyrol (EPS) oder Holzfaserdämmplatten. Die Wahl hängt von den Anforderungen an Dämmleistung, Brandschutz und Diffusionsfähigkeit ab.
    3. Was ist der Unterschied zwischen Mineralwolle und Mineralschaum?
      Mineralwolle ist ein faseriger Dämmstoff, während Mineralschaum eine plattenförmige Struktur hat. Beide sind diffusionsoffen und nicht brennbar. Mineralschaum ist in der Regel etwas teurer.
    4. Was bedeutet Diffusionsfähigkeit?
      Diffusionsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Eine hohe Diffusionsfähigkeit ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden in der Konstruktion zu vermeiden.
    5. Welche WLG ist empfehlenswert?
      Je niedriger der WLG-Wert (Wärmeleitgruppe), desto besser ist die Dämmleistung. Für Neubauten sind WLG-Werte von 032 oder besser üblich. Im Altbau kann auch ein etwas höherer Wert ausreichend sein.
    6. Wie dick sollte die Dämmung sein?
      Die Dämmdicke hängt von den energetischen Anforderungen und dem gewählten Dämmstoff ab. Eine dickere Dämmung verbessert die Dämmleistung, kann aber auch die Kosten erhöhen.
    7. Was kostet ein WDVS?
      Die Kosten für ein WDVS hängen von der Größe der Fassade, dem gewählten Dämmstoff und der Komplexität der Ausführung ab. Mit Kosten von 80 bis 200 Euro pro Quadratmeter ist zu rechnen.
    8. Brauche ich eine Baugenehmigung für ein WDVS?
      In den meisten Fällen ist für ein WDVS keine Baugenehmigung erforderlich. Es ist jedoch ratsam, sich vorab bei der zuständigen Baubehörde zu informieren.

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    • Energieberatung für Altbauten
      Informationen zur Energieberatung für Altbauten und Fördermöglichkeiten.
    • Bauphysik Grundlagen
      Grundlagen der Bauphysik, wie Wärmedämmung, Feuchteschutz und Schallschutz.
  2. WDVS: Empfehlung – Bauphysik-Beitrag zur Dämmung

    Foto von Gerhard Partsch, Prof. Dr.

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    Ich empfehle Ihnen folgenden Beitrag zu lesen.
  3. WDVS Alternative: Holzfaser-Dämmung – Thermowall Gutex

    Holzfaser
    Eine Alternative zu den von Ihnen genannten WDVSAbk. gibt es auf Holzfaserbasis. Diese haben allerdings auch nur WLG040. Stellvertretend dafür sein das Thermowall WDVS der Firma Gutex genannt.
    Das Thema WDVS ist übrigens sehr polarisierend und so verwundert es nicht, dass in diesem Forum auch sehr negative Artikel darüber zu finden sind. Teilweise gespickt mit Halbwahrheiten und an den Haaren herbeigezogenen Begründungen.
    • Name:
    • Herr Baumann
  4. WDVS: PUR-Dämmung (WLG 030) – Aprithan/Enderle

    WDVS
    mit WLG 030 in PUR von der Firma aprithan oder enderle, töchter von puren. die haben ein WDVSAbk.. ansonsten mit 035 von jedem anderen. nur 8 cm halte ich für ein bisschen wenig.
  5. WDVS: EnEV-Hinweis – Wärmeschutz-Nachweis erforderlich!

    alles richtig, ...
    aber da fehlt noch der Hinweis auf geltendes recht: EnEVAbk. beachten!
    Architekt/stat. /e-Berater/Bauphysiker oder sonst wer muss e. Wärmeschutz-nw erstellen.
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    WDVS für Altbau & Neubau: Dämmung, Material & Kosten

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Wahl des optimalen WDVS (Wärmedämmverbundsystem) für Altbau und Neubau, wobei Dämmstoffdicke, Wärmeleitgruppe (WLG), Materialverträglichkeit und Kosten eine zentrale Rolle spielen. Holzfaser als Alternative wird genannt. Die Einhaltung der EnEVAbk. (Energieeinsparverordnung) ist zwingend erforderlich.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie den Beitrag WDVS: EnEV-Hinweis – Wärmeschutz-Nachweis erforderlich! bezüglich der Notwendigkeit eines Wärmeschutz-Nachweises durch Fachleute.

    ✅ Zusatzinfo: Als Alternative zu herkömmlichen Dämmstoffen wird im Beitrag WDVS Alternative: Holzfaser-Dämmung – Thermowall Gutex Holzfaser-Dämmung (z.B. Thermowall von Gutex) mit WLG 040 genannt.

    💰 Zusatzinfo: PUR-Dämmstoffe mit WLG 030 von Aprithan/Enderle (Puren-Töchter) sind eine Option, wie im Beitrag WDVS: PUR-Dämmung (WLG 030) – Aprithan/Enderle erwähnt wird. Allerdings wird eine Dämmstoffdicke von 8 cm als möglicherweise zu gering angesehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Architekten, Energieberater oder Bauphysiker einen Wärmeschutz-Nachweis erstellen, um die Einhaltung der EnEV sicherzustellen. Berücksichtigen Sie bei der Wahl des WDVSAbk. sowohl die Dämmwirkung als auch die Diffusionsfähigkeit und Verträglichkeit der Materialien.

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