Mauerfußdämmung: Welche Produkte sind geeignet? Kosten, Wärmedämmung & Statik

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Auswahl geeigneter Produkte für die Mauerfußdämmung, wobei Wärmedämmung, Statik und Kosten wichtige Kriterien sind. Schöck Novomur wird als eine mögliche Lösung genannt, während YTONG Thermofuß als kostengünstigere Alternative in Betracht gezogen wird. Die Notwendigkeit einer statischen Berechnung wird betont, um die Tragfähigkeit der gewählten Lösung sicherzustellen. Mauerfußdämmung: Schöck Novomur als Lösung wird als eine von wenigen Möglichkeiten genannt, während Perinsul keine Zulassung hat.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Mauerfußdämmung: Welche Produkte sind geeignet? Kosten, Wärmedämmung & Statik

Für die thermische Trennung zwischen Kellerdecke und tragendem 17,5er Mauerwerk bei einem Einfamilienhaus suche ich ein geeignetes Produkt. Die von den Kalksandstein-Herstellern angebotenen ISO-Kimmsteine bieten zwar eine ideale Druckfestigkeit, aber mit Lambda 0,33 eine unzureichende Wärmedämmung. Welche Produkte gibt es sonst noch für die Mauerfußdämmung, bei denen die Wärmedämmung gut ist und man mit der Statik noch hinkommt?
YTONG-ThermufusS-Plus, Foamglas-Perinsul, Schoeck, ...?
Wie sieht es dabei mit den Kosten aus?
M. Baumann
  • Name:
  • Herr Baumann
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Statische Tragfähigkeit der Mauerfußdämmung muss durch einen zertifizierten Tragwerksplaner gemäß DINAbk. EN 1996-1-1 nachgewiesen werden – Herstellerangaben allein reichen nicht aus.

    🔴 KRITISCH: Kein Einsatz von nicht statisch zugelassenen Dämmstoffen (z. B. EPS, Standard-XPS, Mineralwolle) – nur bauaufsichtlich zugelassene, lastabtragende Systeme mit ausgewiesener Druckfestigkeit ≥ 0,8 MPa (z. B. Foamglas-Perinsul, YTONG-ThermufusS-Plus) sind zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Klärung der Baustoffklasse und Feuchteschutz gemäß DIN 4108-3: Die Dämmung muss diffusionsdicht oder feuchtigkeitsbeständig sein, insbesondere bei erdberührtem Mauerwerk.

    ⚠️ WICHTIG: Korrekte Einbausituation prüfen: Mauerfußdämmung darf nicht die statische Verbindung zwischen Kellerdecke und Mauerwerk beeinträchtigen – erforderlichenfalls statisch abgestützte Anschlussdetails berücksichtigen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie eine geeignete Lösung für die thermische Trennung zwischen Kellerdecke und tragendem Mauerwerk suchen. ISO-Kimmsteine aus Kalksandstein bieten zwar eine hohe Druckfestigkeit, aber die Wärmedämmung ist mit einem Lambda-Wert von 0,33 W/(m·K) oft unzureichend.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Produktkategorien in Betracht zu ziehen:

    • Schaumglas (z.B. Foamglas, Perinsul): Bietet eine sehr gute Wärmedämmung und ist druckfest.
    • Mineralwolle-Dämmplatten: Diese sind ebenfalls druckfest und bieten eine gute Wärmedämmung.
    • Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS): XPS ist feuchtigkeitsunempfindlich und druckfest, was es für die Mauerfußdämmung geeignet macht.

    Wichtige Kriterien bei der Auswahl:

    • Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert): Je niedriger, desto besser die Dämmwirkung.
    • Druckfestigkeit: Muss ausreichend sein, um das Gewicht des Mauerwerks zu tragen.
    • Feuchtigkeitsbeständigkeit: Besonders wichtig im erdberührten Bereich.
    • Baustoffklasse: Anforderungen gemäß Bauordnung beachten.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachplaner oder Energieberater beraten, um die optimale Lösung für Ihr spezifisches Bauvorhaben zu finden. Berücksichtigen Sie dabei die statischen Anforderungen und die geltenden Bauvorschriften.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer sucht nach einer geeigneten Mauerfußdämmung für ein Einfamilienhaus mit 17,5er Kalksandstein-Mauerwerk und kritisiert zu Recht die unzureichende Wärmeleitfähigkeit (Lambda 0,33) von ISO-Kimmsteinen. Die genannten Alternativen wie YTONG-ThermufusS-Plus, Foamglas-Perinsul und Schoeck sind grundsätzlich sinnvolle Ansätze, jedoch fehlen wichtige Details zur konkreten Anwendungssituation.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass ISO-Kimmsteine mit Lambda 0,33 eine unzureichende Wärmedämmung bieten, ist fachlich korrekt. Für einen energieeffizienten Neubau oder eine Sanierung sind Produkte mit deutlich niedrigerem Lambda-Wert (z.B. 0,045 bis 0,08) erforderlich.

    ➕ Ergänzung: Die genannten Produkte haben unterschiedliche Eigenschaften: YTONG-ThermufusS-Plus (Porenbeton) bietet gute Dämmung bei moderater Druckfestigkeit, Foamglas-Perinsul (Schaumglas) ist druckfest und diffusionsdicht, Schoeck (z.B. Isokorb) ist primär für lastabtragende Wärmedämmung in Balkonanschlüssen konzipiert. Für die Mauerfußdämmung sind spezielle lastabtragende Dämmplatten aus extrudiertem Polystyrol (XPS) oder Polyurethan (PURAbk.) mit hoher Druckfestigkeit (z.B. 300-500 kPa) oft die wirtschaftlichste Lösung.

    🔴 Gefahr: Die Statik ist hier der kritischste Punkt. Eine falsche Wahl der Dämmung kann zu Setzungen, Rissen oder im schlimmsten Fall zu einem statischen Versagen des Mauerwerks führen. Die Druckfestigkeit des Dämmmaterials muss exakt auf die Lasten aus dem darüberliegenden Mauerwerk abgestimmt sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Statiker oder Bauphysiker, der die genauen Lasten berechnet und ein geeignetes Produkt mit nachgewiesener Druckfestigkeit und Wärmeleitfähigkeit auswählt. Lassen Sie sich von einem Fachhändler für Wärmedämmverbundsysteme (WDVSAbk.) oder einem Baustofflabor beraten. Fordern Sie von den Herstellern die bauaufsichtlichen Zulassungen (z.B. allgemeine bauaufsichtliche Zulassung - abZAbk.) für die Mauerfußdämmung an. Planen Sie für die Materialkosten (je nach Produkt) zwischen 30 und 80 Euro pro Quadratmeter ein, zuzüglich Einbaukosten.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft die fachgerechte Ausführung einer Mauerfußdämmung als thermische Trennung zwischen Kellerdecke und tragendem Mauerwerk – eine kritische Schnittstelle im Wärme- und Feuchtemanagement von Gebäuden.

    🔴 Gefahr: Eine unzureichende oder statisch ungeprüfte Mauerfußdämmung kann zu Lastabtragungsproblemen führen, insbesondere bei tragendem 17,5er Kalksandstein, da die Dämmung die Druckspannungsverteilung im Mauerwerk verändert und bei falscher Auswahl zu Setzungen, Rissbildung oder sogar lokaler Versagen der Lastaufnahme führen kann.

    🔴 Gefahr: Produkte mit zu geringer Druckfestigkeit (z. B. EPS oder XPS ohne ausreichende Belastbarkeit) bergen ein hohes Risiko für bleibende Verformung unter Dauerlast – dies gefährdet langfristig die Standsicherheit der darüberliegenden Mauerwerksschichten.

    ⚠️ Korrektur: Der Hinweis auf "Lambda 0,33" bei ISO-Kimmsteinen ist irreführend: Dieser Wert bezieht sich nicht auf die Dämmung, sondern auf die Wärmeleitfähigkeit des Kalksandsteins selbst – die ISO-Kimmsteine sind keine Dämmprodukte, sondern statisch optimierte Bauteile mit integrierter, aber nur geringfügiger Dämmwirkung.

    ➕ Ergänzung: Für eine wirksame Mauerfußdämmung sind ausschließlich zertifizierte, statisch zugelassene Systeme geeignet – z. B. Foamglas-Perinsul (Lambda ca. 0,045 W/mK, Druckfestigkeit ≥ 1,2 MPa) oder YTONG-ThermufusS-Plus (Lambda ca. 0,055 W/mK, Druckfestigkeit ≥ 0,8 MPa), wobei letzteres nur bei nachgewiesener Lastaufnahme im Einzelfall zulässig ist.

    ➕ Ergänzung: Die Kosten liegen je nach System zwischen 80–180 €/lfm inkl. Verarbeitung – jedoch ist eine pauschale Kostenangabe ohne statische Bemessung, Baugrundverhältnisse und Lastannahmen fachlich unzulässig und potenziell irreführend.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass "man mit der Statik noch hinkommt" bei der Auswahl eines Dämmprodukts ist grundsätzlich falsch – die statische Verträglichkeit muss immer durch einen Tragwerksplaner nach DIN EN 1996-1-1 und ggf. Herstellerzulassung nachgewiesen werden; sie ist nicht durch Produktbroschüren oder Herstellerangaben allein gesichert.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Tragwerksplaner und einen Energieberater (z. B. nach Energie-Effizienz-Expertenliste), um eine statisch gesicherte, wärmetechnisch wirksame und bauphysikalisch konsistente Mauerfußdämmung zu planen – eine Eigenentscheidung ohne Nachweis gefährdet die Bausubstanz und die Nutzbarkeit des Gebäudes.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass ISO-Kimmsteine mit λ = 0,33 W/(m·K) keine ausreichende Wärmedämmung für moderne Anforderungen bieten.
    • Alle betonen die zentrale Bedeutung der Druckfestigkeit als zentrales Kriterium für die Mauerfußdämmung.
    • Alle fordern eine fachliche Beratung durch Experten – wenn auch mit unterschiedlicher Akzentuierung (Energieberater bei GoogleAI, Statiker/Bauphysiker bei DeepSeek, Tragwerksplaner + Energieberater bei Qwen).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt XPS allgemein als geeignet; DeepSeek differenziert nach Druckfestigkeit (300–500 kPa) und Qwen verweist explizit auf die Unzulässigkeit von Standard-XPS ohne Nachweis – hier liegt eine sachliche Abweichung im Sicherheitsniveau vor.
    • GoogleAI erwähnt Mineralwolle als Option; DeepSeek und Qwen lehnen diese kategorisch ab (fehlende Druckfestigkeit, statische Risiken).

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt zur Produktwahl: Schoeck-Isokorb ist primär für Balkonanschlüsse konzipiert – nicht für Mauerfußdämmung.
    • Qwen korrigiert den Begriff „ISO-Kimmstein“: Dies ist kein Dämmprodukt, sondern ein statisch optimierter Baustein mit nur geringer integrierter Dämmwirkung – der Lambda-Wert bezieht sich auf den Stein, nicht auf eine Dämmschicht.
    • Qwen betont, dass pauschale Kostenangaben (z. B. „30–80 €/m²“) fachlich unzulässig sind; DeepSeek nennt jedoch explizit diesen Bereich – hier ist Qwens Hinweis als präzisere Ergänzung zu verstehen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt XPS als „feuchtigkeitsunempfindlich und druckfest“ dar – Qwen widerspricht explizit: Standard-XPS reicht nicht aus, nur zertifizierte lastabtragende XPS-Systeme mit ≥ 0,8 MPa Druckfestigkeit sind zulässig. Aufgrund des Vorsichtsprinzips wird Qwens Position als sicherere Einschätzung priorisiert.
    • Qwen widerspricht der Annahme, dass man „mit der Statik noch hinkommt“ – dies wird bei GoogleAI implizit suggeriert, bei DeepSeek nur eingeschränkt thematisiert. Qwens klare Feststellung, dass ein statischer Nachweis zwingend erforderlich ist, gilt als maßgeblich.

    👉 Empfehlung: Bei allen widersprüchlichen Aussagen gilt das Vorsichtsprinzip: Nur Systeme mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZ) und statischem Nachweis durch einen Tragwerksplaner sind zulässig. Die Empfehlungen von Qwen und DeepSeek zur statischen Verifizierung werden als verbindlich angesehen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Wärmedämmung (Lambda-Wert) ISO-Kimmsteine (λ = 0,33) sind keine Dämmprodukte – für wirksame Mauerfußdämmung sind λ-Werte ≤ 0,055 W/(m·K) erforderlich (z. B. Foamglas λ ≈ 0,045, YTONG-ThermufusS-Plus λ ≈ 0,055).
    Druckfestigkeit & Statik Mindestens 0,8 MPa (800 kPa) erforderlich; Nachweis durch Tragwerksplaner gemäß DIN EN 1996-1-1 ist zwingend – kein Vertrauen in Herstellerangaben ohne abZ.
    Produktwahl ⚠️ Geprüfte Systeme wie Foamglas-Perinsul oder YTONG-ThermufusS-Plus sind Konsens; XPS nur als zertifiziertes lastabtragendes System (nicht Standard-XPS); Mineralwolle und EPS sind nicht zulässig.
    Kostenangaben ⚠️ Pauschale Kostenangaben sind fachlich nicht tragbar (Qwen); DeepSeek nennt 30–80 €/m², GoogleAI gibt keine Zahlen an – Konsens: Einzelfallbemessung erforderlich, typische Bandbreite liegt bei 80–180 €/lfm inkl. Verarbeitung.
    Fachliche Verantwortung Eindeutiger Konsens: Erforderlich sind ein zertifizierter Tragwerksplaner und ein Energieberater (§ 21 Energieeinsparverordnung); Eigenentscheidungen ohne Nachweis sind baurechtlich riskant.

    👉 Handlungsempfehlung: Eine Mauerfußdämmung darf nur als integraler Bestandteil einer statisch gesicherten Bauphysik-Konzeption geplant werden – weder Produktbroschüren noch allgemeine Empfehlungen ersetzen den Nachweis durch einen Tragwerksplaner und die Einhaltung bauaufsichtlicher Zulassungen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Statisch ungeprüfte Dämmung führt zu Setzungen oder Rissbildung im Mauerwerk Langfristige Standsicherheitsgefährdung, kostenintensive Nachbesserung, Haftungsrisiko
    🔴 Risiko Einsatz nicht zugelassener Materialien (z. B. EPS, ungeprüftes XPS) Verlust der bauaufsichtlichen Genehmigung, Versicherungsausschluss, Bauschaden
    🔴 Risiko Fehlende Feuchteschutzabstimmung (z. B. falsche Diffusionsbremse) Feuchteschäden im Mauerwerk, Schimmelbildung, Bauteilzerstörung
    🔴 Risiko Fehlende Einbindung eines Energieberaters Verstoß gegen EnEVAbk. / GEG, Ausschluss von Fördermitteln (z. B. BEGAbk.), erhöhte Heizkosten
    🔴 Risiko Fehlinterpretation von ISO-Kimmsteinen als Dämmprodukt Unzureichende Wärmedämmung an kritischer Stelle, thermische Brücken, erhöhter Energieverbrauch
    ✅ Chance Fachgerechte Mauerfußdämmung reduziert Wärmeverluste an der Kellerdecke Senkung des Heizwärmebedarfs um bis zu 10 %, langfristige Energiekosteneinsparung
    ✅ Chance Integration in ein ganzheitliches WDVS-Konzept Optimale Bauphysik, Vereinheitlichung der Planung, Synergieeffekte bei Ausführung
    ✅ Chance Nutzung von Fördermitteln (BEG-EM) Förderquote bis zu 25 % für nachgewiesene energetische Sanierung – nur bei fachlicher Planung
    ✅ Chance Langfristige Werterhaltung durch zukunftssichere Bauweise Erhöhte Verkaufswertigkeit, Erfüllung kommender Anforderungen (z. B. Klimaschutzprogramm)
    ✅ Chance Klare Verantwortungszuweisung durch Planer- und Fachhandwerkerkooperation Rechtssichere Dokumentation, klare Haftung, reibungslose Bauabwicklung

    Orientierungshilfen

    1. Statik nachweisen lassen: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Tragwerksplaner mit der Berechnung der Lastabtragung und der Auswahl eines bauaufsichtlich zugelassenen Mauerfußdämm-Systems.
    2. Zulassungsunterlagen einfordern: Fordern Sie von jedem Hersteller die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für die Mauerfußdämmung an – prüfen Sie, ob dort explizit „Mauerfuß“ oder „lastabtragende Fußdämmung“ genannt ist.
    3. Energieberater hinzuziehen: Kontaktieren Sie einen Energieberater aus der Energie-Effizienz-Expertenliste (http://www.energie-effizienz-experten.de), um Fördermöglichkeiten (BEG-EM) zu sichern und die energetische Einordnung vorzunehmen.
    4. Fachhändler mit WDVS-Kompetenz auswählen: Wählen Sie einen Fachhändler oder Verarbeiter, der Erfahrung mit lastabtragenden Dämmsystemen (insbesondere Foamglas oder YTONG-ThermufusS-Plus) nachweisen kann – fragen Sie nach Referenzen.
    5. Kellerdeckenanschluss prüfen: Lassen Sie den Anschluss zwischen Kellerdecke und Mauerfußdämmung bauphysikalisch abstimmen – insbesondere Dampfbremse, Wärmebrückenkompensation und eventuelle Anschlussdetails mit dem Statiker abklären.
    6. Kosten nicht pauschal abschätzen: Erstellen Sie eine detaillierte Kostenaufstellung inkl. Planungshonorar, Material (nach Systemauswahl), Verarbeitung und ggf. statischer Ergänzungen – vermeiden Sie Angebotspauschalpreise ohne Nachweis.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Mauerfußdämmung
    Die Mauerfußdämmung ist eine Dämmschicht, die zwischen der Kellerdecke und dem aufgehenden Mauerwerk angebracht wird, um Wärmebrücken zu reduzieren. Sie dient dazu, den Wärmeverlust zu minimieren und das Risiko von Kondenswasserbildung und Schimmelbildung zu verringern.
    Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Perimeterdämmung, Kellerdeckendämmung.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu höheren Heizkosten und zur Bildung von Kondenswasser und Schimmel führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeübertragung, Dämmung, EnEV.
    Lambda-Wert (λ)
    Der Lambda-Wert (Wärmeleitfähigkeit) gibt an, wie gut ein Material Wärme leitet. Je niedriger der Lambda-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung des Materials.
    Verwandte Begriffe: Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), Wärmedämmung, Dämmstoff.
    Druckfestigkeit
    Die Druckfestigkeit ist die Fähigkeit eines Materials, einer Druckbelastung standzuhalten, ohne zu brechen oder sich zu verformen. Bei der Mauerfußdämmung ist eine ausreichende Druckfestigkeit wichtig, da die Dämmung das Gewicht des Mauerwerks tragen muss.
    Verwandte Begriffe: Belastbarkeit, Tragfähigkeit, Statik.
    XPS (Extrudierter Polystyrol-Hartschaum)
    XPS ist ein Dämmstoff aus Polystyrol, der durch Extrusion hergestellt wird. XPS ist feuchtigkeitsunempfindlich, druckfest und bietet eine gute Wärmedämmung. Es wird häufig für die Perimeterdämmung und die Mauerfußdämmung verwendet.
    Verwandte Begriffe: EPS, Dämmstoff, Polystyrol.
    Schaumglas
    Schaumglas ist ein Dämmstoff aus Glas, der durch Aufschäumen hergestellt wird. Schaumglas ist wasserdicht, druckfest und bietet eine sehr gute Wärmedämmung. Es wird häufig für die Perimeterdämmung und die Mauerfußdämmung verwendet.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Glas, Perimeterdämmung.
    Perimeterdämmung
    Die Perimeterdämmung ist die Dämmung der Kelleraußenwände im Erdreich. Sie dient dazu, den Wärmeverlust über die Kellerwände zu reduzieren und das Risiko von Kondenswasserbildung und Schimmelbildung zu verringern.
    Verwandte Begriffe: Kellerdämmung, Mauerfußdämmung, Wärmebrücke.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Zweck einer Mauerfußdämmung?
      Die Mauerfußdämmung dient dazu, Wärmebrücken zwischen der Kellerdecke und dem aufgehenden Mauerwerk zu reduzieren. Dadurch wird der Wärmeverlust minimiert und das Risiko von Kondenswasserbildung und Schimmelbildung verringert.
    2. Welche Materialien eignen sich für die Mauerfußdämmung?
      Geeignete Materialien sind z.B. Schaumglas, Mineralwolle-Dämmplatten und Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS). Wichtig ist, dass die Materialien druckfest und feuchtigkeitsbeständig sind.
    3. Welchen Lambda-Wert sollte die Mauerfußdämmung haben?
      Der Lambda-Wert (Wärmeleitfähigkeit) sollte möglichst niedrig sein, um eine gute Dämmwirkung zu erzielen. Ein Wert von 0,035 W/(m·K) oder niedriger ist empfehlenswert.
    4. Muss die Mauerfußdämmung druckfest sein?
      Ja, die Mauerfußdämmung muss druckfest sein, da sie das Gewicht des Mauerwerks tragen muss. Die erforderliche Druckfestigkeit hängt von der Belastung ab und sollte von einem Statiker berechnet werden.
    5. Wie dick sollte die Mauerfußdämmung sein?
      Die Dicke der Dämmung hängt von den Anforderungen an den Wärmeschutz ab. Eine dickere Dämmung bietet in der Regel einen besseren Wärmeschutz, ist aber auch teurer. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um die optimale Dicke zu ermitteln.
    6. Was sind ISO-Kimmsteine?
      ISO-Kimmsteine sind spezielle Mauersteine, die bereits eine integrierte Dämmung enthalten. Sie werden häufig für die Mauerfußdämmung verwendet, können aber in Bezug auf die Wärmedämmung weniger effizient sein als andere Dämmmaterialien.
    7. Warum ist Feuchtigkeitsbeständigkeit bei der Mauerfußdämmung wichtig?
      Da der Mauerfuß oft erdberührt ist, kann Feuchtigkeit eindringen. Feuchtigkeitsbeständige Dämmstoffe verhindern, dass die Dämmwirkung durch Feuchtigkeit beeinträchtigt wird und beugen Schimmelbildung vor.
    8. Sollte man einen Fachmann für die Mauerfußdämmung hinzuziehen?
      Ja, es ist ratsam, einen Fachmann (z.B. einen Energieberater oder Bauingenieur) hinzuzuziehen, um die optimale Lösung für Ihr Bauvorhaben zu finden und sicherzustellen, dass alle Anforderungen an den Wärmeschutz und die Statik erfüllt werden.

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    • Dämmstoffe im Vergleich
      Übersicht über verschiedene Dämmstoffe und ihre Eigenschaften.
    • Energieeffizienz im Altbau
      Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in älteren Gebäuden.
  2. Mauerfußdämmung: Schöck Novomur als Lösung

    ganz einfach ...
    YTONG kimmstein? kenn ich nich,
    perinsul ist nicht zugelassen und
    schöck bleibt als einzige Möglichkeit 😉
    ich lass mich gerne eines besseren belehren,
    aber bitte nicht "perinsul geht doch" oder so ...
    entgegen der Praxis und entgegen früheren (na gut: inoffiziellen) aussagen ist
    auch nicht geplant, für perinsul eine Zulassung als Wandfußdämmung anzustreben.
  3. Mauerfußdämmung: Kostenvergleich Schöck vs. YTONG

    Kosten?
    Es ist natürlich auch eine Kostenfrage und Schöck Novomur sieht irgendwie nicht ganz billig aus 😉 Kennt jemand zufällig den Preis z.B. bei 175 mm Breite, 1 m Länge und einer gängigen Höhe?
    Den YTONG Thermofuß habe ich auch nur auf den Schweizer Webseiten gefunden. Dieser Stein dürfte vermutlich deutlich preiswerter sein als ISOMUR, könnte er von der Tragfähigkeit ausreichen?
    • Name:
    • Herr Baumann
  4. Statik-Check: Mauerfußdämmung fachgerecht planen!

    klar, dass geht locker, machen sie mal ...
    oder besser doch nicht 😉
    ihr Statiker soll ja auch was tun für sein fettes Honorar 🙂
    alternativ wenden sie sich an sbb (falls die sich trauen) wegen einer fernvorhersage -
    dazu muss man ja nicht mal wissen, wie man "geschossanzahl" schreibt und was Statik ist ...
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Mauerfußdämmung: Produktwahl, Kosten und Statik im Überblick

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Auswahl geeigneter Produkte für die Mauerfußdämmung, wobei Wärmedämmung, Statik und Kosten wichtige Kriterien sind. Schöck Novomur wird als eine mögliche Lösung genannt, während YTONG Thermofuß als kostengünstigere Alternative in Betracht gezogen wird. Die Notwendigkeit einer statischen Berechnung wird betont, um die Tragfähigkeit der gewählten Lösung sicherzustellen. Mauerfußdämmung: Schöck Novomur als Lösung wird als eine von wenigen Möglichkeiten genannt, während Perinsul keine Zulassung hat.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Verwendung von Perinsul als Wandfußdämmung ist nicht zulässig. (siehe Mauerfußdämmung: Schöck Novomur als Lösung)

    💰 Kosten: Schöck Novomur ist tendenziell teurer. YTONG Thermofuß könnte eine preiswertere Alternative sein, wobei die Tragfähigkeit geprüft werden muss. (siehe Mauerfußdämmung: Kostenvergleich Schöck vs. YTONG)

    📊 Fakten/Zahlen: ISO-Kimmsteine von Kalksandstein-Herstellern bieten eine hohe Druckfestigkeit, weisen aber mit einem Lambda-Wert von 0,33 eine unzureichende Wärmedämmung auf.

    🔧 Praktische Umsetzung: Es wird empfohlen, einen Statiker zu konsultieren, um die Eignung der gewählten Mauerfußdämmung hinsichtlich der Tragfähigkeit zu überprüfen. Alternativ kann SBB kontaktiert werden, um eine Ferndiagnose zu erhalten (siehe Statik-Check: Mauerfußdämmung fachgerecht planen!).

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die Kosten von Schöck Novomur und YTONG Thermofuß und lassen Sie die Statik von einem Fachmann prüfen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Beachten Sie die Anforderungen an die Wärmedämmung gemäß den geltenden Vorschriften.

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