WU-Beton bei B35: Automatisch wasserundurchlässig? Eigenschaften, Anforderungen & Freigabe
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WU-Beton bei B35: Automatisch wasserundurchlässig? Eigenschaften, Anforderungen & Freigabe

Situation:
als WU-Sicht-Beton ausgeschriebene Balkonplatten.
Die Werkplanung weist eine Betongüte 'B35' und Oberflächenbehandlung mit 'Lammfell gerollt' aus. Ist das nun automatisch WU-Beton? So kürzlich die Aussage eines Firmenchefs, der meinte, dass ab B35 sowieso nur noch in WU-Qualität geliefert wird, oder sollte man WU (mit vielen!) nochmal auf der Freigabe vermerken.
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Undichtigkeiten bei nicht fachgerecht ausgeführtem WU-Beton können zu erheblichen Bauschäden durch eindringendes Wasser führen.

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    Die Aussage, dass B35-Beton automatisch WU-Beton (wasserundurchlässiger Beton) ist, ist so pauschal nicht richtig. 🔴 Die Betongüte B35 bezieht sich auf die Druckfestigkeit des Betons, sagt aber noch nichts über seine Wasserdichtigkeit aus.

    Für WU-Beton sind zusätzliche Anforderungen notwendig, die über die reine Druckfestigkeit hinausgehen. Dazu gehören:

    • Zusammensetzung des Betons: Spezielle Zemente, Betonzusatzmittel und eine optimierte Kornzusammensetzung.
    • Verarbeitung: Sorgfältige Verdichtung, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
    • Nachbehandlung: Schutz vor zu schnellem Austrocknen, um Risse zu vermeiden.
    • Prüfung: Nachweis der Wasserdichtigkeit gemäß DINAbk. EN 12390-8.

    Die Werkplanung sollte explizit die Anforderungen an WU-Beton festlegen, inklusive der entsprechenden Prüfzeugnisse. 🔴 Fehlt dieser Nachweis, ist die Annahme, dass es sich automatisch um WU-Beton handelt, gefährlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie mit dem Planer und dem ausführenden Unternehmen, ob die Balkonplatten tatsächlich als WU-Beton geplant und ausgeführt wurden und lassen Sie sich die entsprechenden Nachweise vorlegen. Im Zweifelsfall ist eine Prüfung durch einen Bausachverständigen ratsam.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    WU-Beton
    Wasserundurchlässiger Beton (WU-Beton) ist eine spezielle Betonsorte, die so konzipiert ist, dass sie das Eindringen von Wasser verhindert. Dies wird durch eine spezielle Zusammensetzung, Verarbeitung und Nachbehandlung erreicht. WU-Beton wird häufig für Keller, Tiefgaragen und andere Bauwerke verwendet, die ständig Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
    Verwandte Begriffe: Betonzusatzmittel, Wasserdichtigkeit, DIN EN 206-1
    Betongüte
    Die Betongüte gibt die Druckfestigkeit des Betons an, gemessen in N/mm². Sie ist ein wichtiger Faktor für die Tragfähigkeit von Betonbauteilen. Höhere Betongüten bedeuten eine höhere Druckfestigkeit.
    Verwandte Begriffe: Druckfestigkeit, Betonfestigkeitsklassen, DIN EN 206-1
    DIN EN 206-1
    Die DIN EN 206-1 ist eine europäische Norm, die die Anforderungen an die Herstellung und Eigenschaften von Beton festlegt. Sie definiert unter anderem die Betongüten, die Zusammensetzung und die Prüfung von Beton.
    Verwandte Begriffe: Betonnorm, Betonzusammensetzung, Betoneigenschaften
    DIN 1045-3
    Die DIN 1045-3 ist eine deutsche Norm, die ergänzende Anforderungen an die Ausführung von Betonbauteilen festlegt. Sie enthält unter anderem Regelungen zur Verarbeitung von WU-Beton.
    Verwandte Begriffe: Betonausführung, WU-Beton, Betonverarbeitung
    Werkplanung
    Die Werkplanung ist eine detaillierte Planung, die alle notwendigen Informationen für die Ausführung eines Bauprojekts enthält. Sie umfasst unter anderem Zeichnungen, Berechnungen und Beschreibungen der verwendeten Materialien und Techniken.
    Verwandte Begriffe: Ausführungsplanung, Detailplanung, Bauplanung
    Sichtbeton
    Sichtbeton ist Beton, der nach dem Gießen nicht verkleidet oder verputzt wird, sondern sichtbar bleibt. Er wird oft aus ästhetischen Gründen verwendet und erfordert eine besonders sorgfältige Ausführung.
    Verwandte Begriffe: Architekturbeton, Betonoberfläche, Oberflächenbehandlung
    Wasserdichtigkeit
    Die Wasserdichtigkeit ist die Fähigkeit eines Baustoffs, das Eindringen von Wasser zu verhindern. Sie ist besonders wichtig für Bauteile, die ständig Feuchtigkeit ausgesetzt sind, wie z.B. Keller und Tiefgaragen.
    Verwandte Begriffe: WU-Beton, Abdichtung, DIN EN 12390-8

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet die Betongüte B35?
      Die Betongüte B35 gibt die Druckfestigkeit des Betons an, gemessen in N/mm². Sie sagt aus, welcher Druck auf den Beton ausgeübt werden kann, bevor er versagt. Die Betongüte ist ein wichtiger, aber nicht der einzige Faktor für die Qualität von Betonbauteilen.
    2. Welche Normen regeln die Anforderungen an WU-Beton?
      Die Anforderungen an wasserundurchlässigen Beton (WU-Beton) sind in der DIN EN 206-1 in Verbindung mit der DIN 1045-3 geregelt. Diese Normen definieren die Zusammensetzung, Verarbeitung und Prüfung von WU-Beton, um seine Wasserdichtigkeit sicherzustellen.
    3. Wie wird die Wasserdichtigkeit von WU-Beton geprüft?
      Die Wasserdichtigkeit von WU-Beton wird gemäß DIN EN 12390-8 geprüft. Dabei wird eine Betonprobe einem Wasserdruck ausgesetzt, und die Wasserdurchlässigkeit wird gemessen. Diese Prüfung dient dem Nachweis, dass der Beton den Anforderungen an Wasserdichtigkeit entspricht.
    4. Kann man WU-Beton nachträglich herstellen?
      Nein, WU-Beton kann nicht nachträglich hergestellt werden. Die wasserundurchlässigen Eigenschaften müssen bereits bei der Herstellung des Betons durch die richtige Zusammensetzung und Verarbeitung erreicht werden. Nachträgliche Beschichtungen können jedoch eine zusätzliche Abdichtung bieten.
    5. Was ist der Unterschied zwischen WU-Beton und normalem Beton?
      Der Hauptunterschied liegt in der Wasserdichtigkeit. WU-Beton ist so konzipiert, dass er das Eindringen von Wasser verhindert, während normaler Beton Wasser aufnehmen kann. WU-Beton erfordert eine spezielle Zusammensetzung, Verarbeitung und Nachbehandlung, um seine Wasserdichtigkeit zu gewährleisten.
    6. Welche Vorteile bietet WU-Beton?
      WU-Beton bietet den Vorteil, dass er Bauwerke vor dem Eindringen von Wasser schützt, was Korrosion und andere Schäden verhindern kann. Dies führt zu einer längeren Lebensdauer der Bauwerke und reduziert die Wartungskosten. WU-Beton ist besonders wichtig für Keller, Tiefgaragen und andere Bauwerke, die ständig Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
    7. Was bedeutet die Oberflächenbehandlung 'Lammfell gerollt'?
      Die Oberflächenbehandlung 'Lammfell gerollt' bezieht sich auf die Art und Weise, wie die Betonoberfläche nach dem Gießen bearbeitet wird. Dabei wird eine Walze mit Lammfell verwendet, um eine gleichmäßige und leicht strukturierte Oberfläche zu erzeugen. Diese Behandlung dient hauptsächlich ästhetischen Zwecken und hat keinen Einfluss auf die Wasserdichtigkeit des Betons.
    8. Was sollte bei der Freigabe von WU-Beton beachtet werden?
      Bei der Freigabe von WU-Beton sollte sichergestellt werden, dass alle Anforderungen gemäß den einschlägigen Normen (DIN EN 206-1 und DIN 1045-3) erfüllt sind. Dies umfasst die Prüfung der Betonzusammensetzung, der Verarbeitung und der Wasserdichtigkeit. Es sollten entsprechende Prüfzeugnisse und Dokumentationen vorliegen, die die Einhaltung der Anforderungen bestätigen.

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  2. B35 WU-Beton: Freigabe mit explizitem WU-Vermerk!

    Foto von Lieselotte Tussing

    Hallo Kai,
    stimmt, B35 ist WU-Beton.
    Allerdings gibt es auch B25 (und B45) als WU-Beton.
    Also am besten B35 WU-Beton auf der Freigabe vermerken.
    Was wollen Sie denn hinterher mit dem Balkon machen (was kommt drauf)?
  3. WU-Beton: Druckfestigkeit vs. Wasserdichtigkeit erklärt

    ja
    Unterschied:
    B25, B35, B45 etc. kennzeichnet die Druckfestigkeiten des Festbetons
    darüber hinaus kann B25-Beton ein WU-Beton sein, wenn gefordert
    ab B35 ist es immer WU-Beton, hier sind dann auch besondere Prüfbedingungen bei der Fertigung definiert (BI bzw. ab B35 BII-Prüfungen).
    Hier geht es ja wohl um ein Betonfertigteil, da muss das Werk diese Prüfungen so und so machen und nachweisen können, dass die geforderten Eigenschaften eingehalten werden.
    Gruß Manny
  4. WU-Beton: Konstruktion, Rezeptur & Randbedingungen beachten!

    naja ...
    muss zu meiner Schande gestehen, dass das überhaupt noch nie Thema bei uns war  -  unabhängig von der Betongüte muss die ganze Konstruktion (Betonrezeptur, Nachbehandlung, Bewehrung, konstruktive Randbedingungen wie Fugen, Auflager, Anschlüsse)
    "wu" sein, damit damit das erreicht wird, was gewollt ist  -  und nicht nur ein WU-Beton. Was hilft's, wenn der tolle WU-Beton Risse bekommt, die nur durch Nachbehandlung/ (viel) Bewehrung oder sonst was hätten vermieden werden können?
    B35 und ganz besonders B45/55 kann sogar  -  obwohl WU-Baustoff  -  durch die evtl. erhöhte Rissneigung des Bauteils negativ sein, muss aber nicht.
    Also nochmal: für das Bauteil/Bauwerk die Eigenschaft "wu"
    vereinbaren  -  sicher ist sicher.
  5. WU-Beton: Anforderungen an Größtkorn bei B35

    WU
    ist der Kürzel für die Wasserundurchlässige Betongüte (nicht Konstruktion). Denn Sinn dieser Anforderung an einen Balkon kann ich nicht erkennen und vermute (wie Manny) der Grund liegt im Fertigteil-Werk. Dort wird praktisch nur B35 verwendet. Die Anforderungen an WU-Beton ergeben sich aus Größtkorn etc. und sind bei B35 nicht automatisch gegeben. Aber im Betonwerk hergestellter B35 in in der Regel wasserundurchlässig. Eine Notwendigkeit einen Balkon als wasserundurchlässige Konstruktion auszuführen sehe ich nicht.
    E. Brunn
  6. Balkonplatten: Risse durch starre Anschlüsse vermeiden!

    wofür WU ...
    @ Brunn:
    Hallo Kollege, schon mal 7 m-lange Balkone zwischen Schotten gesehen, so richtig extrem, mit starren Anschlüssen, biegesteif natürlich, weil die Platte über 7 m (!) spannte?
    Die Spannrichtung über 7 m (oder 6 oder 5) kommt wegen der thermischen Trennung von der Geschossdecke  -  richtig innovativ  -  wurde bereits 1970 gemacht und hat jetzt seine Renaissance.
    Ergebnis: Risse, die sich im wesentlichen durch die Kalkfahnen zu erkennen gaben.
    Zugegeben: das Beispiel wurde in Ortbeton gemacht, aber auch mit FT kann man ja falsch konstruieren.
    Momentan erlebe ich den Trend, Massiv (FT) Platten ohne Beschichtung als Balkonplatte einzusetzen (bei Sanierungen und Neubauten, meistens auf Stahlkonstruktionen)  -  was passiert, wenn das Wasser durch Trennrisse fließt?
    Trennrisse gibt es nicht? Gibt's doch.
    Bei großen Platten kommen natürlich noch thermische Probleme dazu. Da muss man gelegentlich echt nachdenken.
    Zu der Definition WU (nur Material oder Gesamtkonstruktion) habe ich noch was. Bitte nicht als juristische Aussage missverstehen, ich zitiere jetzt mal aus meinem löchrigen Gedächtnis etwa so:
    "der Bauunternehmer schuldet, wenn er dem Bauherrn WU-Beton anbietet, den Erfolg des Werkes"
    d.h. die Konstruktion (!) muss WU sein. Bei einem Vertrag zwischen Architekt und Baufirma kann das schon wieder anders sein (der A. ist schließlich fachkundig?)  -  weiß ich nicht.
    Wie ist das aus Sicht der Baufirma  -  Thalhammer bitte melden.
  7. Balkonabdichtung: Gefälle & Rissbewehrung entscheidend

    Grins
    das ist wohl der Industriebauer in mir, ... Allerdings bin ich von einem beschichteten Balkon ausgegangen, wo das Wasser durch ein schönes Gefälle in den Abfluss geleitet wird (oder über den gesamten Balkon bei weniger schönem Gefälle). Etwas naiv habe ich mir gesagt 100 %Wasserdicht muss es ja wohl nicht sein. Eine Rissbewehrung, wie wir es bei den weißen Wannen machen (bei uns i.d.R. mit w = 0,1 mm) erscheint mir immer noch völlig übertrieben. Aber danke für den Hinweis  -  ans runtersabbern habe ich gar nicht so gedacht. Übrigens normale Rissweiten sollten auch kleiner als 0,4 mm sein. Deshalb sollte nicht drückendes Wasser nicht gleich den Kalk auswaschen. Und bei sieben Meter Einfeldträger ist ein biegesteifer Anschluss wegen der Durchbiegung günstig, hier sind die Risse dann unten. Thermische Risse können konstruktiv vermieden werden. Das ist aber mehr eine Frage des Anspruches. Frei Kragende Balkone müssen natürlich immer Biegesteif angeschlossen werden und da habe ich die Risse dann auch oben.
    Gruß Elias Brunn
  8. Balkonnutzung: Abdichtung ja/nein – entscheidender Faktor!

    Foto von Lieselotte Tussing

    Ätsch!
    Habe ich es nicht gleich gesagt/gefragt, nämlich: was will Kai mit oder auf den Balkon machen?
    Ist nämlich meiner bescheidenen und autodidaktischen Meinung nach schon wichtig, zu wissen ...
    • Name:
  9. Balkonabdichtung: DIN 18195 oder Flachdachrichtlinien?

    Frisch vom Lehrgang 🙂
    Abdichten muss sie den Balkon sowieso. Sie kann sich sogar aussuchen ob nach DINAbk. 18195 oder  -  Flachdachrichtlinien -
    • Name:
    • Martin Beisse
  10. Balkonabdichtung: Wer dichtet ab? – Die Frage ist irrelevant

    Foto von

    SIE?
    • ich war automatisch von ihm ausgegangen.

    Aber letztendlich ist wohl egal, wer abdichtet, hm?

    • Name:
  11. WU-Beton Freigabe: Expliziter Hinweis notwendig!

    so heiß diskutiert ...
    wurde gestern noch im Forum? Da muss ich mich entschuldeigen, dass ich erst jetzt wieder reinschaue.
    Natürlich wusste ich, dass WU wasserundurchlässig ist und die Zahl hinter dem B die Druckfestigkeit kennzeichnet. Ich hatte jedoch auf der Freigabe der Werkpläne nicht noch einmal explizit auf das fehlende WU (!) hingewiesen, war der Meinung, alles was ab B35 das Werk verlässt hat auch ohne diesen Zusatz die Güte. Aber über uns sitzt noch jemand, der dem Bauherrn verpflichtet ist und sich immer mal ins rechte Licht rücken will. Eine'fehlerhafte Freigabe' wurde uns sozusagen angelastet. Nun, das wird sich klären, das Werk hat inzwischen auch nochmal bekräftigt, dass WU-Beton verwendet wird.
    Noch zu den Fragen, insbesondere, was wir mit dem Balkon machen woolen.
    Da die Fertigteile mit Randaufkantung, Oberflächengefälle, eingebautem FB-Einölauf geplant sind und mit Isokörben 15 cm tiefer als OKFFAbk. vor die Fassade gehängt werden, soll gar nichts mehr drauf, es sei denn die Mieter verlegen später bunte Rasenmatten aus dem Baumarkt. Warum muss also sowieso abgedichtet werden, Herr Beisse? (Und kennen Sie eine weibliche Kai? Macht nix, habe damit kein Problem)
    Schönes Wochenende allen Beteiligten und vielen Dank erstmal!
  12. Balkonabdichtung: DIN 18195 – Pflicht, egal ob WU-Beton

    Erstmal wieder an Tastatur gewöhnen 🙂
    Sollte heißen "Sie können ... ". Weil Balkone und Terrassen eben abgedichtet werden müssen. Und zwar nach DINAbk. 18195. Egal ob WU oder nicht.
    • Name:
    • Martin Beisse
  13. WU-Rohbetonplatte: Verstoß gegen anerkannte Regeln?

    habe ich mir doch gedacht ...
    sag ich doch: rohe Betonplatten sind ungeheuer innovativ  -  und tatsächlich auch hier soll wieder ein Balkon ohne Abdichtung gebaut werden.
    Frage an den Gutachter:
    Das ist wohl ein Verstoß gegen RdT  -  aber vielleicht gibt's schon Fachmeinungen, WU-Rohbetonplatte wäre Stand der Technik?
    Wie auch immer: wären Minderungen an Miete oder Kaufpreis für eine Wohnung mit einem solchen Balkon gerechtfertigt?
    Da fällt mir noch was ein: sowas gibt's (oder gab's) auch als Leichtfertigteil (FaZ oder Holzzement o.ä.)  -  kennt das wer?
  14. WU-Beton: Keine Abdichtung nach a.a.R.d.T.!

    @ML Sollacher: Brandneu
    Definitiv ist ein WU-Beton KEINE Abdichtung. Das entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik. Übrigens, die neue DINAbk. 18195 eilt aus der Sicht der Richter den allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) sogar voraus.
    Habe ich aus dem Fortbildungsseminar für Sachverständige in Mayen/Eifel. Zugegebenermaßen auf Dachdeckerhandwerk ausgerichtet. Aber einen Richter a.D. eines OLG ist das ziemlich egal ...
    • Name:
    • Martin Beisse
  15. Balkonabdichtung: Welche Regel fordert sie wirklich?

    noch eine Frage
    welche Regel fordert denn die Abdichtung eines frei vor der Fassade stehenden Balkons, dann wären ja alle Balkone z.B. mit wasserableitenden Holzrosten und auch die vielen aus Fertigteilplatten ohne gesonderte Abdichtung per se mangelhaft (und auch ohne Schaden per Gewährleistung zu sanieren).
  16. Balkonmängel: VOB, DIN 18195 & Flachdachrichtlinien beachten!

    Sind sie ja auch
    Wenn man VOB, DINAbk. 18195 und -Flachdachrichtlinien- zugrundelegt, ist das so.
    • Name:
    • Martin Beisse
  17. DIN 18195: Gilt nicht für wasserundurchlässigen Beton?

    versteh ich  -  noch?  -  nicht
    in der 18195 steht doch unter 1.2 drin, dass diese Norm für Bauteile, die so wasserunduchlässig sind, dass die Dauerhaftigkeit des Bauteils ... ohne weitere Abdichtung .. gegeben sind, nicht gilt.
    Und dann ganz ausdrücklich:
    "In diesem Sinne gilt sie auch nicht für Konstruktionen aus wasserundurchlässigem Beton"
  18. Balkonabdichtung: Juristische Tücken & Flachdachrichtlinien

    Das ist doch genau die Tücke
    Jetzt geht es aber eher ins Recht. In diesem Sinne wasserdundurchlässig ... " ist doch juristisch leicht auseinanderzunehmen. Vor allem, weil dann nämlich immer noch die  -  Flachdachrichtlinien  -  gelten. Und die stellen noch höhere Anforderungen, egal ob Wurmundurchlässiger Beton oder nicht.
    Solange nichts passiert, ist es ja egal. Aber wehe es passiert doch was (und das tut es reichlich, sichert mir gerade mein täglich Brot). Dann ist er eben doch nicht wasserdicht (!). Wobei nicht einmal die DINAbk. 1045 von wasserdichtem Beton spricht, sondern wenn überhaupt, nur die Stahlbetonhefte. Aber selbst da wird ja nur die Rissbreite begrenzt.
    Juristisch ist hier der Grenzfall der allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) Tja, habe mich auf dem Lehrgang mal wirklich schlau gemacht 🙂 Wie gesagt, ich bin kein Jurist, also glaube ich einfach mal, was ein Richter mir sagt.
    • Name:
    • Martin Beisse
  19. Offene Balkone: Flachdachrichtlinien irrelevant?

    ich kapier's noch immer nicht! , warum dichten?
    aber schön, dass es auch noch anderen so geht.
    Ich habe frei vor der Fassade hängend in 4 Etagen übereinanderliegend, nach allen 3 Seiten offene Balkone. Was sollenb da die Flachdachrichtlinien?
    Wenn es regnet, regnet es also von allen 3 Seiten, lediglich von oben gibt's a bißl Schutz. Dort wird ganz sicher nicht alles durchtropfen!
    Das anfallende Regenwasser (oder auch Tauwasser im Winter) soll die Balkonplatte über das Oberflächengefälle und den integrierten Bodeneinlauf verlassen.
    Wenn die Fertigteile im Werk sauber hergestellt und nachbehandelt werden, was sich doch bei Mnotage auch prüfen lässt, muss man dann den Teufel an die Wand malen und wegen eventueller Rissbildung schlaflose Nächte haben? Hat schon mal jemand herausbekommen, wie viele Frost/Tau-Wechsel eine sauber gearbeitete Fertigplatte aus WU-Beton übersteht?
  20. WU-Beton Konstruktion: Rechtlich wasserdicht bei korrekter Ausführung?

    ob eine wasserundurchlässige Beton Konstruktion
    rechtlich nicht wasserdicht ist, glaube ich erst mal auch noch nicht. Voraussetzung ist natürlich, wie immer und überall, dass mangelfrei gearbeitet wurde.
    Auch die Flachdachrichtlinien beziehen sich eben 'nur' auf Dächer mit Abdichtungen.
    Dabei will ich gar nicht in Abrede stellen, dass ein Beton gleich welcher Konsistenz sich unter einer Abdichtung 'wohler fühlt' als im Regen.
  21. Balkonabdichtung: DIN 18195-5 gilt für Außenbereiche!

    Foto von Stefan Ibold

    doch die DINAbk. gilt
    Moin zusammen,
    und zwar die 18195-5. Anwendungsbereich: diese Norm gilt für die Abdichtung horizonaler und geneigter Flächen im Freien und im Erdreich, ...
    Ist so ein bisschen wie mit der weißen Wanne. Nirgends genormt, funktioniert bei sachgemäßer Erstellung aber trotzdem.
    Nackter Beton hat in meinen Augen nichts im Freien zu suchen, wenn er denn die Funktion der Abdichtung übernehmen soll. Die Undichtigkeiten fangen regelmäßig im Bereich des Einlaufes an. Da gibt es noch nichts, das ein Kunststoffrohr dauerhaft an Beton anschließt.
    MfG
    Stefan Ibold
  22. DIN 18195: Widerspruch zur WU-Beton-Anwendung?

    mit dem KS Rohr haben Sie recht
    wenn's so gemacht, wird wird es wohl ein Mangel,
    doch die 18195 sagt doch selbst, dass sie für den WU-Beton nicht gelten will (s.o.), tut sie's trotzdem?
  23. WU-Beton: Dauerhafte Qualität durch Bewehrung sichern!

    Foto von Stefan Ibold

    tja
    wenn ich mal davon ausgehen muss, dass die dauerhafte WU Qualität im Bereich der weißen Wannen nur durch eine entsprechend Bewehrung zu erstellen ist, dann muss m.E. auch hier eben diese Bewehrung die Qualität dauerhaft sicherstellen. Da reichen die 5 Jahre BGBAbk. nicht aus.
    Oder sehe ich das falsch?
    MfG
    Stefan Ibold
    • Name:
  24. WU-Bauteil: Bewehrung & Gewährleistung – wichtige Aspekte

    natürlich
    gehört zu einem WU-Bauteil die richtige Bewehrung und Überdeckung etc, die muss richtig gemacht sein,
    wie lange der Bauunternehmer dann dafür die Gewähr übernimmt, dass dies zurzeit der Abnahme der Fall war (und dafür leistet er Gewähr) ist dann eine eigene Frage.
    Ich mag eigentlich die langen Gewährlesitungsfristen nicht, Vertreter, die gleich unaufgefordert 30 Jahre anbieten, haben es meistens nötig (und die Firmen gibt's dann eh nicht mehr  -  sie kennen doch sicher auch die mit den Beton-Wunder Dächern mit druntergeklebter Wärmedämmung, aber da sind wir wieder (fast) beim Thema).
  25. Praxisbeispiel: WU-Beton Balkone – Schaden durch fehlende Abdichtung

    Aus der Praxis
    In Neuss wurden 98 Balkone aus WU-Beton nicht weiter abgedichtet. Nu sind die kaputt. Es begann ein Gutachterstreit und natürlich Rechtsanwaltstreit. Ende vom Lied: hier (ob woanders ist fraglich) war offensichtlich der WU-Beton trotz aller Nachweise eben nicht dicht. Ursache fehlende Abdichtung (Urteil OLG Düsseldorf, habe ich leider nur mündlich).
    Die Gutachter wurden sich nicht ganz einig, ob es sich um Flüssigwasser oder um Diffusion handelte.
    Damit nichts in den falschen Hals kommt: ich habe da kein Gutachten zu geschrieben. Ich soll es nur sanieren.
    • Name:
    • Martin Beisse
  26. Beton: Unbedingt vor Umwelteinflüssen schützen!

    Beton
    Ich muss auch meinen Senf dazu geben.
    Also keine Betonteile ungeschützt und frei liegen lassen wenn sie statische Funktionen haben. Auf Dauer sind Betonteile nicht dicht und können immer reißen. Beton muss geschützt werden. Fehler der 70 ziger Jahre werden heute neu gemacht. Ich wünsche Ihnen Herr Beisse gut gefüllte Auftragsbücher für die nächsten Jahre:-)
    Gruß
  27. Bauaufträge: Schöne Aufträge, wenn sie bezahlt werden!

    Aufträge sind ja da ...
    Aufträge sind ja da wär nur schön, wenn wenigsten 5 % davon auch bezahlt würden ☹
    • Name:
    • Martin Beisse
  28. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

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    WU-Beton Balkon: Eigenschaften, Anforderungen & Abdichtung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob B35 Beton automatisch als WU-Beton (wasserundurchlässiger Beton) gilt und ob eine zusätzliche Abdichtung von Balkonplatten aus WU-Beton notwendig ist. Es wird betont, dass WU-Beton allein keine Garantie für Wasserdichtigkeit darstellt und die Gesamtkonstruktion, inklusive Bewehrung und Nachbehandlung, entscheidend ist. Die DINAbk. 18195 und die Flachdachrichtlinien spielen eine wichtige Rolle bei der Beurteilung der Notwendigkeit einer Abdichtung. Die Meinungen gehen auseinander, ob eine zusätzliche Abdichtung in jedem Fall erforderlich ist, insbesondere bei frei vor der Fassade stehenden Balkonen.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Auch wenn B35 Beton oft in WU-Qualität geliefert wird, sollte auf der Freigabe explizit "WU-Beton" vermerkt werden (siehe B35 WU-Beton: Freigabe mit explizitem WU-Vermerk!).

    ✅ Empfehlung: Eine zusätzliche Abdichtung nach DIN 18195 ist in den meisten Fällen empfehlenswert, um die Dauerhaftigkeit des Balkons zu gewährleisten (siehe Balkonabdichtung: DIN 18195 – Pflicht, egal ob WU-Beton).

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Planung und Ausführung von Balkonen sind nicht nur die Betongüte und die Wasserdichtigkeit des Betons zu berücksichtigen, sondern auch konstruktive Details wie Gefälle, Entwässerung und die Art der Nutzung des Balkons (siehe Balkonabdichtung: Gefälle & Rissbewehrung entscheidend).

    🔴 Risiko: Fehlende oder mangelhafte Abdichtung kann zu Rissen, Feuchtigkeitsschäden und letztendlich zur Zerstörung der Balkonkonstruktion führen, selbst wenn WU-Beton verwendet wurde (siehe Praxisbeispiel: WU-Beton Balkone – Schaden durch fehlende Abdichtung).

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, sich im Zweifelsfall von einem Sachverständigen beraten zu lassen, um die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauvorhabens zu klären und eine fachgerechte Ausführung sicherzustellen. Beachten Sie auch den Beitrag WU-Beton: Keine Abdichtung nach a.a.R.d.T.!.

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